Open art+care Zooms: Online-Format für Gesprächsaustausch und Themen-Inputs (DE/EN/FR)

Die Open art+care Zooms sind ein offenes, moderiertes Online-Format für den persönlichen Erfahrungsaustausch rund um künstlerische Arbeit und Care-Verantwortung. Sie finden monatlich statt und stehen allen Interessierten ohne Anmeldung offen. Der deutsch- oder englischsprachige Open art+care Zoom findet jeweils am ersten Montag des Monats statt, der französischsprachige am ersten Mittwoch des Monats.

Die Termine werden auf der art+care Website in der Agenda veröffentlicht; der Zoom-Link wird im Voraus über die Signal-Gruppe sowie über den art+care Newsletter geteilt.

Wichtig:
Die Open art+care Zooms werden nicht aufgezeichnet, ihre Inhalte nicht veröffentlicht.

Im Zentrum stehen Austausch, gegenseitige Stärkung und die gemeinsame Entwicklung von Strategien, wie Care-Verantwortung und Kunstpraxis zusammengelebt werden können. Die Gespräche in einem kleinen, geschützten Rahmen verstehen sich als wichtiger Beitrag zu notwendigen Veränderungen im Kultursektor.

Woraus besteht dieses Tool?

  • Monatliche, moderierte Zoom-Gesprächsrunden (offen zugänglich via Zugangslink)
  • Veröffentlichung der Termine und Zugangslinks über die Signalgruppe oder den Newsletter
  • Teilweise mit thematischem Kurzinput zu Beginn des Zooms
  • Dauer: 1 bis 1,5 Stunden

Was kann dieses Tool?

  • Erfahrungsaustausch und gegenseitige Entlastung (das Gefühl, nicht allein zu sein)
  • Gemeinsame Entwicklung von Strategien für das Zusammendenken von künstlerischer Tätigkeit und Care-Verantwortung
  • Aufbau von Allianzen und Netzwerken sowie Stärkung des Care-Diskurses in Kunst und Kultur

Warum braucht es dieses Tool?

Viele erleben im Kunst- und Kulturbereich Überlastung, schlechtes Gewissen, Einsamkeit, Rechtfertigungsdruck und das Gefühl, ständig hinterher zu hinken. Das Format schafft einen geschützten Raum, um diese Erfahrungen zu teilen und daraus empowernde Kompliz*innenschaften, Lösungsstrategien und Energie für Veränderung entstehen zu lassen.

Für wen ist dieses Tool?

Das Format ist offen für alle interessierten Personen. Es richtet sich insbesondere an Menschen im Kunst- und Kulturbereich, die Care-Verantwortung tragen oder sich für Care, solidarische Praxis und strukturelle Veränderungen im Kultursektor interessieren.

Konzept & Moderation:
art+care Kernteam
contact@artandcare.org
artandcare.org

Für Zoom-Link & Updates:

art+care Newsletter

Signalgruppe art+care Cosmos

 

Veröffentlicht 23.03.2026

Artists Take Action

Dieser Ratgeber unterstützt Kulturschaffende aller Sparten bei Fragen zur sozialen Sicherheit.

Mit dieser umfassenden Wissensdatenbank bietet Artists Take Action unter anderem Aufklärung zu den wichtigen Themen wie Alter, Familie, Auslandsaufenthalte, Unfall und Krankheit. Oder es zeigt auf, welche Versicherungen obligatorisch und welche freiwillig sind. Egal, wie viel man bereits über soziale Sicherheit weiss: Dieser Ratgeber von Kulturschaffenden für Kulturschaffende beantwortet die drängendsten Fragen.

Für wen ist dieses Tool?

Artists Take Action richtet sich an alle Kulturschaffenden, die in der Schweiz leben und arbeiten.

Woraus besteht dieses Tool?

Artists Take Action ist der umfassendste spartenübergreifende Guide zur sozialen Sicherheit in der Kultur. Er bietet Antworten zu konkreten Fragen zu Sozialversicherungen und Erwerbsformen. Bei weiteren Fragen wird ein Kontakt zum jeweiligen Berufsverband hergestellt.

Warum braucht es dieses Tool?

Viele Kulturschaffende lernen in ihrer Ausbildung wenig oder gar keine Grundprinzipen des Arbeitsmarktes kennen. Artists Take Action hilft dabei, die grundlegenden Lücken in Bezug auf Arbeitsrecht, Selbstständigkeit, soziale Absicherung und Versicherungen zu füllen.

Impressum

Suisseculture Sociale

info@suisseculturesociale.ch

artists-take-action.ch

Sustainable Impact Tool

Das Sustainable Impact Tool ist ein kostenloses Arbeitsinstrument für Kulturinstitutionen und -projekte in der Schweiz. Es unterstützt die Kunst- und Kulturschaffenden darin, ihre Aktivitäten im Hinblick auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit systematisch zu analysieren. So lässt sich die Wirksamkeit von nachhaltigem Handeln sowohl auf institutioneller Ebene als auch bei einzelnen Produktionen, Tourneen oder Veranstaltungen prüfen. Das Tool wird laufend weiterentwickelt.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool schafft durch eine Vielzahl an digitalen Modulen die Möglichkeit, Nachhaltigkeitsreporting zu vereinfachen. Teilelemente ermöglichen die übersichtliche Berechnung des CO2-Fussabdrucks und weitere Module zur Berichterstattung über unterschiedliche Bereiche der sozialen Nachhaltigkeit kommen laufend hinzu.

Tags

#verantwortung
#handeln
#nachhaltigkeit
#reporting

Was kann dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool unterstützt eine einfach zugängliche und systematische Analyse der Aktivitäten von Kunst- und Kulturschaffenden im Hinblick auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

Für wen ist dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool ist kostenlos zugänglich zur Nutzung durch alle kulturellen Institutionen, Veranstaltungen, Produktionen und Tourneen der Schweiz.

 

Warum braucht es dieses Tool?

Einfache Berichterstattung ermöglicht es, eine Priorisierung von Massnahmen basierend auf ihrer Wirksamkeit für nachhaltige Entwicklung vorzunehmen. So lässt sich Wirkung überprüfen und Ressourcen an den Stellen einsetzen, wo sie am meisten bewirken können.

Impressum

Das Tool wurde von Pro Helvetia und dem Migros-Kulturprozent lanciert.

 

 

 

Vielfaltsfinder – Die Plattform für gelebte Vielfalt

Auf dem Vielfaltsfinder von Migros-Kulturprozent stellen sich Ansprechpersonen für gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen mit biografischer Expertise in Vielfaltsthemen vor. Vereine, Organisationen, Unternehmen und öffentliche Institutionen finden auf der Plattform Expert*innen, die sie bei Projekten unterstützen und diversitätssensible Prozesse begleiten. Mit ihrer Perspektive gestalten sie Inhalte und Prozesse wirksamer. Es gibt derzeit knapp 30 Expert*innen auf dem Vielfaltsfinder.  

Was kann dieses Tool?

Die Plattform erleichtert Interessierten in Vereinen, Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen den Zugang zu Erfahrungs- und Fachwissen in Vielfaltsthemen. Mit ihrer Perspektive gestalten sie Inhalte und Prozesse wirksamer.  Ein Beispiel: Eine Organisation möchte vielfältige Teams stärken. Es ist ihr ein Anliegen, die Ausgangslagen und die Bedürfnisse aller Menschen in diesen Teams zu berücksichtigen, wobei die Chancen der Teammitglieder gerecht verteilt sein sollen. Dann kann ein*e Expert*in aus dem Vielfaltsfinder in der Sensibilisierung und dem weiteren Prozess unterstützen.

Woraus besteht dieses Tool?

Auf dem Vielfaltsfinder stellen sich knapp 30 Expert*innen mit einem persönlichen Profil vor. Mit einem Filter lassen sich die Profile nach Themen, Sprachen und Regionen filtern. Die Profile beschreiben die Schwerpunkte sowie die persönlichen Bezüge zum Thema. Ist die passende Person für das eigene Projekt oder einen Prozess gefunden, kann sie direkt kontaktiert werden.

Warum braucht es dieses Tool?

Manche Menschen in unserer Gesellschaft sind kaum sichtbar: In Zeitungen, im Internet oder im Fernsehen erfahren wir wenig über sie. Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die sich nicht mit ihrem zugewiesenen Geschlecht identifizieren. Der Vielfaltsfinder macht verschiedene Lebensrealitäten durch die Expert*innen sichtbarer.

Für wen ist dieses Tool?

Der Vielfaltsfinder richtet sich an Interessierte in Vereinen, Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen, die vielfältige Perspektiven berücksichtigen möchten. Die Expert*innen können bei Projekten unterstützen und diversitätssensible Prozesse begleiten.

Impressum

Urheberschaft: Migros-Kulturprozent

Kontakt: info-soziales@mgb.ch

Soziale und gesellschaftliche Themen Migros-Engagement

Veröffentlicht 13.3.26

«Alle inklusive – ein Kleintheater will mehr»

Dieser Dokumentarfilm nimmt dich mit auf die Reise des Kleintheater Luzern hin zu einem inklusiveren Kulturbetrieb. Festgehalten wurde nicht nur, was im Haus an inklusivem Programm stattfand und wie das Kleintheater Luzern das realisierte, sondern sie nahmen die Saison 23/24 auch zum Anlass auswärts bei anderen Kulturbetrieben, der Kulturförderung und Politik nachzufragen, wie das mit der Inklusion im Kulturbetrieb funktioniert.

Woraus besteht dieses Tool?

Dieses Tool besteht aus einem 60-minütigen Dokumentarfilm. Der Film ist mit Untertiteln in DE/FR, sowie mit Untertiteln für Hörbehinderte in DE/FR und einer Audiodeskription Tonspur erhältlich.

 

Tags

#inklusion#kulturbetrieb
#theater
#darstellendekünste
#behinderung
#kleintheaterluzern
#barrieren

Was kann dieses Tool?

Dieser Film gibt in kurzer Zeit einen faktischen Einblick in die Entwicklung, Chancen und die künftigen Herausforderungen des Themas Inklusion im Bereich Kultur.

Der Film gibt unterschiedlichsten Anspruchsgruppen eine Stimme, hört zu und setzt in Kontext, wo das Thema Inklusion in der CH-Kulturszene derzeit steht.

Der vollständige Film kann gegen eine geringe Lizenzgebühr beim Kleintheater Luzern angefordert werden.

 

 

 

 

 

Für wen ist dieses Tool?

Für alle, die sich mit dem Thema Inklusion im Kulturbetrieb auseinandersetzen (möchten).

 

Warum braucht es dieses Tool?

Über das gewählte Medium Film wird das Thema Inklusion im Kulturbetrieb anschaulich und unterhaltsam aufgefächert und zugänglich gemacht.

Impressum

Urheberschaft: Fabienne Mathis im Auftrag des Kleintheater Luzern

Das Tool wird ggf. unter der folgenden CC Lizenz veröffentlicht:

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Kontakt:
fabiennemathis
@kleintheater.ch
Webseite

 

art+care Newsletter – Sichtbarmachung von aktuellen Themen und Aktivitäten der Community

Der art+care Newsletter ist ein kollaboratives Publikationsformat, das Themen, Akteur*innen und Aktivitäten der Community sichtbar macht. Er erscheint monatlich und dient dem Netzwerk als kuratorisches Werkzeug, das Diskurse zu Care, Kunst sowie solidarischer Praxis bündelt und unterschiedliche Perspektiven aufzeigt. In diesem Format erhalten Beziehungsgeflechte, Projekte und Ressourcen eine öffentlich zugängliche Plattform.

Die im Newsletter geteilten Inhalte stammen grösstenteils aus den mehrsprachigen Signal-Gruppen der art+care Community. Dort können alle Chat-Mitglieder Beiträge einbringen.

Das Tool zeigt, dass ein Newsletter nicht nur als Informationskanal, sondern auch als partizipatives Wissensarchiv genutzt werden kann. Ein solcher Newsletter kann Communities dabei unterstützen, kontinuierlich Sichtbarkeit, Austausch und Vernetzung zu fördern.

Woraus besteht dieser Newsletter?

Updates zu Aktivitäten von art+care und aktuelle Beiträge aus der ganzen Community (genannt art+care Cosmos).

Warum braucht es dieses Tool?

Für die Stärkung des Care-Diskurses und interdisziplinärer Austausch in Kunst und Kultur.

Was kann dieses Tool?

Sichtbarkeit und Wissenstransfer schaffen

Für wen ist dieses Tool?

Ein Newsletter für alle, die sich für Beiträge und Formate rund um die Thematik von Kunst- und Carearbeit interessieren

Konzept & Redaktion:
art+care Kernteam

Inhalte:
Beiträge von Mitgliedern der Signal-Gruppen (art+care Cosmos)

Kontakt:
contact@artandcare.org

Website:
artandcare.org

Newsletter-Anmeldung

Signal-Gruppe (art+care Cosmos)

Veröffentlicht 05.03.2026

SPARK THE FLAME! – art+care Begegnungs-Format zum Nachmachen

SPARK THE FLAME! ist ein adaptives Veranstaltungsformat von art+care, das künstlerische Praxis und Care-Arbeit in einem offenen, solidarischen Rahmen verbindet. Im Zentrum steht das gemeinsame Entzünden eines Feuers – als kollektive Handlung im physischen Raum und als Erlebnis geteilter Aufmerksamkeit, Fürsorge und Gemeinschaft.

Das Format schafft einen niederschwelligen Rahmen für Austausch, Resonanz und kollektive Präsenz. Teilnehmende wie Veranstaltende werden gleichermassen als Akteur*innen verstanden; das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Praxis.

Als Ready-to-use-Setting kann SPARK THE FLAME! von Einzelpersonen, Initiativen oder Institutionen eigenständig adaptiert und umgesetzt werden – vom Ateliergarten bis zum Festival, in unterschiedlichsten Kontexten. Entscheidend ist nicht die Grösse des Anlasses, sondern die Qualität der Begegnung.

art+care stellt allen Interessierten, die SPARK THE FLAME! hosten möchten, das Handout «How to SPARK THE FLAME!» zur Verfügung.

Woraus besteht dieses Tool?

Ein adaptives, bewusst einfach gehaltenes Veranstaltungsformat mit klarer, offener Struktur: Ein Feuer (real oder symbolisch) bildet den Mittelpunkt, ergänzt durch moderierten Austausch, optionale künstlerische Beiträge sowie eine Host-Checkliste zur eigenständigen Umsetzung. Die Einfachheit ist Teil des Konzepts.

Was kann dieses Tool?

  • Gemeinschaft und Resonanzräume schaffen
  • Neue Perspektiven und Kooperationen initiieren
  • Partizipation als künstlerische Praxis erfahrbar machen
  • Diskurse zu Kunst und Care aktivieren
  • Inklusive, generationenübergreifende Begegnungen ermöglichen
  • Menschen mit Fürsorgeverantwortung sowie ihren Angehörigen einen niederschwelligen Zugang zu Kultur eröffnen – als Veranstalterin/Host oder als teilnehmende Person. SPARK THE FLAME! ist familienfreundlich und für Akteurinnen jeden Alters geeignet.

Warum braucht es dieses Tool?

Care-Arbeit im Kunst- und Kulturbereich bleibt oft unsichtbar. Gleichzeitig fehlen niederschwellige, solidarische Begegnungsräume und entsprechende Strukturen.

Das Format stellt die Begegnung von Menschen aller Generationen ins Zentrum. Durch das gemeinsame Handeln und Zusammensein treten auch Menschen miteinander in Beziehung, die sich aufgrund ihrer Care-Situationen von gängigen Kunst- und Kulturformaten nicht angesprochen fühlen oder ausgeschlossen sind.

SPARK THE FLAME! stärkt Partizipation: Alle Anwesenden werden zu aktiven Mitwirkenden und gleichermassen als Akteur*innen des Geschehens verstanden. Im Anschluss können sie ihre Beteiligung ausdrücklich als künstlerische Teilnahme ausweisen (z. B. im eigenen künstlerischen CV). Das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Performance.

Für wen ist dieses Tool?

  • Kulturschaffende mit Care-Verantwortung
  • Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen
  • Institutionen, Festivals und Initiativen
  • Communities, die solidarische Praxis stärken wollen
  • Menschen aller Generationen, die sich für die Thematik rund um Kunst und Care interessieren

Veröffentlicht 05.03.2026

Plantons perma-curatoriaux: Eine Workshop-Reihe des far° Festivals und der Fabrik der lebendigen Künste

Das Video «Plantons perma-curatoriaux» – eine Reihe von Workshops im Rahmen des Projekts PERMA-CULTURE – dokumentiert einen partizipativen Workshop in dem in experimenteller Form die Grundsätze der Permakultur an ein kulturelles Umfeld, insbesondere an die Darstellenden Künste weitergeben werden. Die Fachleuten auf diesem Gebiet sind: das Team von far° Nyon, Leila Chakroun und Gregory Stauffer.

Diese multidisziplinären Workshops stützen sich auf die kollektive Intelligenz und die Kreativität und verstehen sich als Weiterführung in verschiedenen Kontexten der Publikation PERMA-CULTURE (work in progress). Der erste Forschungszyklus des far° zielt darauf ab, die Darstellenden Künste noch lebendiger zu machen. Die Workshops finden in der ganzen Schweiz statt und bieten die Gelegenheit, Praktiken und theoretisches Wissen auszutauschen und konkrete Lösungen voneinander zu lernen.

Woraus besteht dieses Tool?

Dieses Tool ist ein Video. Es bietet einen leicht zugänglichen Einstieg in das Konzept PERMA-CULTURE, das far° Nyon und seine Kollaborierenden präsentieren. Es veranschaulicht auf visuelle und akustische Weise, wie Wissen zusammengeführt wird, mit dem Ziel, Erfahrungen innerhalb der Darstellenden Künste auszutauschen. Dieses Tool richtet sich an alle, die in künstlerischen Bereichen tätig sind.

Kontakt

Anne-Christine Liske
liske@far-nyon.ch
+41 22 365 15 59

Impressum

Ein Video von Matthieu Moerlen, Mr Jadis Production

Mit far° Nyon, Leila Chakroun und Gregory Stauffer

Englische Untertitel von Alexandre Cracker

Mit der Unterstützung von Migros-Kulturprozent m2act, Stadt Nyon, Kanton Waadt und Region Nyon

Migros-Pionierfonds: Von 0 auf 100

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox des Migros-Pionierfonds unterstützt dich dabei, aus einer guten Idee ein wirkungsvolles Pionierprojekt zu entwickeln. Denn gesellschaftliche Innovation entsteht selten geradlinig: Sie braucht Orientierung, Reflexion und die richtigen Werkzeuge zur richtigen Zeit. Die Toolbox vereint praxisnahe Anleitungen, erprobte Methoden und hilfreiche Vorlagen, die dich entlang deines Projektwegs begleiten. Sie hilft dir, Klarheit zu gewinnen, Herausforderungen zu strukturieren und nächste Schritte gezielt anzugehen. Ob am Anfang, mittendrin oder an einem Wendepunkt: die Toolbox steht dir als verlässliche Begleiterin zur Seite.

Woraus besteht dieses Tool?

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox besteht aus zwei zentralen Elementen: einer Anleitung für Pionierprojekte sowie einer Sammlung von Werkzeugen, Methoden und Vorlagen. Die Inhalte sind modular aufgebaut und können je nach Projektphase flexibel genutzt werden, vom ersten Ideenfunken bis zur Weiterentwicklung oder Skalierung.

Tags

#migrospionierfonds
#pionierprojekt
#von0auf100

Was kann dieses Tool?

Die Toolbox hilft euch, eure Idee zu schärfen, Entscheidungen fundiert zu treffen und euren Projektverlauf bewusst zu gestalten. Sie bietet konkrete Unterstützung bei Themen wie Zusammenarbeit, Wirkung, Rollenklärung, Kommunikation oder Reflexion. Die Inhalte sind praxisnah, erprobt und darauf ausgerichtet, euch handlungsfähig zu machen.

Für wen ist dieses Tool?

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox richtet sich an Projektteams, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren Ideen einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen wollen. Sie ist besonders geeignet für Pionierprojekte in frühen und mittleren Phasen.

Warum braucht es dieses Tool?

Gesellschaftliche Veränderung ist komplex und mit Unsicherheiten verbunden. Projekte stossen unterwegs auf Fragen, Zielkonflikte oder Blockaden. Die Toolbox schafft Orientierung, macht implizites Wissen zugänglich und unterstützt dabei, Herausforderungen strukturiert anzugehen, ohne den individuellen Charakter eines Projekts zu verlieren.

 

 

 

Impressum

Urheberschaft:
Migros-Pionierfonds

Konzeption & Produktion:
Migros-Pionierfonds

Kontakt:
Migros-Pionierfonds

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Dampzentrale Bern: Gehaltschema für faire Löhne an Kulturinstitutionen in der Schweiz

Die Dampfzentrale Bern hat beim Zentrum für Kulturmanagement ZHAW die «Vorstudie Löhne Freie Kulturszene Schweiz» in Auftrag gegeben und basierend darauf ein Schema für faire Richtlöhne für Festangestellte an freien Produktionshäusern in der Schweiz entwickelt.

Diese Fair-Pay-Lohntabelle lehnt sich an am österreichischen Vorbild «Fair Pay für Kulturarbeit». Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung und Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt betreffen in erster Linie Freischaffende.

Die Vorstudie bietet eine Bestandesaufnahme der aktuellen Lohnsituation an freien Produktionshäusern (Fokus: Gastspielhäuser für Tanz und Theater). Die Resultate lassen sich auch auf Kulturzentren übertragen, die andere Sparten veranstalten.

Darauf aufbauend wurde ein Gehaltschema erstellt: Mit dem Gehaltschema können sich Kulturinstitutionen zu transparenten, fairen Löhnen verpflichten. Das Kerngeschäft jeder Kulturinstitution ist die Präsentation, Diskussion und Vermittlung künstlerischen Schaffens. Das Gehaltschema basiert auf der Haltung, dass kaufmännische und künstlerische Berufe auf ähnlichen Verantwortungsstufen gleich gewichtet werden sollen.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Löhne von Festangestellten an Schweizer Kulturinstitutionen sind weit unter dem Durchschnitt, wenn sie mit vergleichbaren Positionen in anderen Branchen verglichen werden. Das verstärkt den Fachkräftemangel, schwächt die soziale Nachhaltigkeit und die Konsistenz der Arbeitsqualität an den Institutionen. Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung, Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt und die Bemühungen im Rahmen der Kulturbotschaft 2025-2028 betreffen in erster Linie Freischaffende.

Was kann dieses Tool?

Das neue Gehaltschema bietet ein einfach anwendbares, übertragbares, transparentes Baukastenmodell für die Anwendung auf alle Stellen in einer Kulturinstitution.

Für wen ist dieses Tool?

Kulturinstitutionen in der Schweiz, die sich zu fairen, transparenten Gehältern verpflichten wollen.

Fokus: Gastspielhäuser Tanz und/oder Theater

Woraus besteht dieses Tool?

Zentrales Element des Gehaltschemas ist ein Baukasten-Modell zur Anwendung für alle Positionen in einer Kulturinstitution.
Die Grundlage dafür lieferten die Resultate aus der Vorstudie der ZHAW.

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (alle Werte)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Median)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Durchschnitt)

Impressum

Dampfzentrale Bern

Karin Bitterli (Kaufmännische Geschäftsführerin Dampfzentrale Bern), bitterli@dampfzentrale.ch