Friendly Reminder – Mail-out mit wichtigen Fristen und To-Do’s für Kulturschaffende by Sparx

Migros-Kulturprozent Sparx hilft mit dem «friendly reminder» den Überblick über wichtige Fristen und To-Dos zu wahren. Von Budgetplanung über Versicherungen bis hin zu Mental Health, mit dem friendly reminder flattern regelmässige Erinnerungen und Tipps in den Posteingang und helfen dabei, alles rechtzeitig und ohne Stress zu erledigen.

Einmal im Monat wird ein friendly reminder verschickt. Jeder Monat ist dabei einem spezifischen Thema gewidmet. Der friendly reminder verschickt unterschiedliche Tipps, erinnert an wichtige Aufgaben oder gibt weitere Hilfestellungen.

Wichtig: Nur wer angemeldet ist, erhält den friendly reminder!

Woraus besteht dieses Tool?

Regelmässiges Mailing mit Tipps und Tricks

 

Warum braucht es dieses Tool?

Um Komplexe Themen wie Steuern oder Finanzen einfach und unkompliziert zu vermitteln.

 

Was kann dieses Tool?

Es gibt Übersicht und bietet weitere Hilfestellungen für Kunst- und Kulturschaffenden bei administrativ-organisatorischen Aufgaben.

 

Für wen ist dieses Tool?

Kunst- und Kulturschaffende die sich professionalisieren möchten.

Impressum

Urheberschaft:
Migros-Kulturprozent Sparx

Kontakt:
Lilli Megerle, lilli.megerle@mgb.ch

 

Veröffentlicht 15.5.2026

Open art+care Zooms: Online-Format für Gesprächsaustausch und Themen-Inputs (DE/EN/FR)

Die Open art+care Zooms sind ein offenes, moderiertes Online-Format für den persönlichen Erfahrungsaustausch rund um künstlerische Arbeit und Care-Verantwortung. Sie finden monatlich statt und stehen allen Interessierten ohne Anmeldung offen. Der deutsch- oder englischsprachige Open art+care Zoom findet jeweils am ersten Montag des Monats statt, der französischsprachige am ersten Mittwoch des Monats.

Die Termine werden auf der art+care Website in der Agenda veröffentlicht; der Zoom-Link wird im Voraus über die Signal-Gruppe sowie über den art+care Newsletter geteilt.

Wichtig:
Die Open art+care Zooms werden nicht aufgezeichnet, ihre Inhalte nicht veröffentlicht.

Im Zentrum stehen Austausch, gegenseitige Stärkung und die gemeinsame Entwicklung von Strategien, wie Care-Verantwortung und Kunstpraxis zusammengelebt werden können. Die Gespräche in einem kleinen, geschützten Rahmen verstehen sich als wichtiger Beitrag zu notwendigen Veränderungen im Kultursektor.

Woraus besteht dieses Tool?

  • Monatliche, moderierte Zoom-Gesprächsrunden (offen zugänglich via Zugangslink)
  • Veröffentlichung der Termine und Zugangslinks über die Signalgruppe oder den Newsletter
  • Teilweise mit thematischem Kurzinput zu Beginn des Zooms
  • Dauer: 1 bis 1,5 Stunden

Was kann dieses Tool?

  • Erfahrungsaustausch und gegenseitige Entlastung (das Gefühl, nicht allein zu sein)
  • Gemeinsame Entwicklung von Strategien für das Zusammendenken von künstlerischer Tätigkeit und Care-Verantwortung
  • Aufbau von Allianzen und Netzwerken sowie Stärkung des Care-Diskurses in Kunst und Kultur

Warum braucht es dieses Tool?

Viele erleben im Kunst- und Kulturbereich Überlastung, schlechtes Gewissen, Einsamkeit, Rechtfertigungsdruck und das Gefühl, ständig hinterher zu hinken. Das Format schafft einen geschützten Raum, um diese Erfahrungen zu teilen und daraus empowernde Kompliz*innenschaften, Lösungsstrategien und Energie für Veränderung entstehen zu lassen.

Für wen ist dieses Tool?

Das Format ist offen für alle interessierten Personen. Es richtet sich insbesondere an Menschen im Kunst- und Kulturbereich, die Care-Verantwortung tragen oder sich für Care, solidarische Praxis und strukturelle Veränderungen im Kultursektor interessieren.

Konzept & Moderation:
art+care Kernteam
contact@artandcare.org
artandcare.org

Für Zoom-Link & Updates:

art+care Newsletter

Signalgruppe art+care Cosmos

 

Veröffentlicht 23.03.2026

Artists Take Action

Dieser Ratgeber unterstützt Kulturschaffende aller Sparten bei Fragen zur sozialen Sicherheit.

Mit dieser umfassenden Wissensdatenbank bietet Artists Take Action unter anderem Aufklärung zu den wichtigen Themen wie Alter, Familie, Auslandsaufenthalte, Unfall und Krankheit. Oder es zeigt auf, welche Versicherungen obligatorisch und welche freiwillig sind. Egal, wie viel man bereits über soziale Sicherheit weiss: Dieser Ratgeber von Kulturschaffenden für Kulturschaffende beantwortet die drängendsten Fragen.

Für wen ist dieses Tool?

Artists Take Action richtet sich an alle Kulturschaffenden, die in der Schweiz leben und arbeiten.

Woraus besteht dieses Tool?

Artists Take Action ist der umfassendste spartenübergreifende Guide zur sozialen Sicherheit in der Kultur. Er bietet Antworten zu konkreten Fragen zu Sozialversicherungen und Erwerbsformen. Bei weiteren Fragen wird ein Kontakt zum jeweiligen Berufsverband hergestellt.

Warum braucht es dieses Tool?

Viele Kulturschaffende lernen in ihrer Ausbildung wenig oder gar keine Grundprinzipen des Arbeitsmarktes kennen. Artists Take Action hilft dabei, die grundlegenden Lücken in Bezug auf Arbeitsrecht, Selbstständigkeit, soziale Absicherung und Versicherungen zu füllen.

Impressum

Suisseculture Sociale

info@suisseculturesociale.ch

artists-take-action.ch

Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild

Dieses Tool ist ein Referenzdokument, das von Costumières & Cie erstellt wurde, um faire, klare und respektvolle Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild festzulegen. Es ist aus einer kollektiven Arbeit mit Mitgliedern des Vereins, basierend auf ihren konkreten Erfahrungen in der Praxis, entstanden.

Angesichts oft unklarer, uneinheitlicher und prekärer Praktiken schlägt das Dokument einen gemeinsamen Rahmen vor, um den künstlerischen Beitrag, die Verantwortlichkeiten und die spezifischen Bedürfnisse von Kostümbildner*innen und Kostümteams anzuerkennen.

Das Dokument ist kein rechtsgültiger Vertrag, sondern ein Instrument für den Dialog und die berufliche Positionierung. Es soll die Anerkennung des Berufsstandes stärken und eine gerechtere Zusammenarbeit in Kulturproduktionen unterstützen.

An wen richtet sich dieses Tool?

Es richtet sich in erster Linie an Kostümbildner*innen und Kostümteams, aber auch an Compagnien, Produktionen, Kultureinrichtungen, Förderstellen und Partner, die unter respektvollen und professionellen Bedingungen zusammenarbeiten möchten.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Dokument enthält detaillierte Empfehlungen zu den Rollen und Aufgaben, zur Vergütung, zu den materiellen Bedingungen und zur Arbeitsorganisation von professionellen Kostümbildner*innen. Es schafft eine gemeinsame Grundlage für die Auftragsabwicklung, von der Konzeptionsphase bis zum Ende einer Produktion.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Mitglieder von Costumières & Cie haben festgestellt, dass sich die Arbeitsbedingungen von Projekt zu Projekt stark unterscheiden und der Realität des Berufs nicht immer Rechnung tragen. Ohne einen gemeinsamen Rahmen sind die Fachkräfte in einer geschwächten Position, was individuelle Verhandlungen erschwert. Dieses Tool trägt einem kollektiven Bedürfnis nach Anerkennung Rechnung.

Was ermöglicht dieses Tool?

Es ermöglicht Diskussionen auf einer gemeinsamen Grundlage, macht kollektive Berufsanforderungen sichtbar und fördert ein besseres Verständnis der Kostümarbeit bei Arbeitgebenden, Institutionen und Kulturpartnern.

Costumières & Cie – kollektive Arbeit, die im Rahmen eines partizipativen Prozesses mit den Mitgliedern des Vereinsvorstands entstanden ist. 

info@costumieres-et-cie.ch 

www.costumieres-et-cie.ch 

Veröffentlicht 19.03.2026

Schritt für Schritt zu einer nachhaltigen Governance

Dieses Video dokumentiert den Strategie-Retreat, die Costumières & Cie mit Unterstützung von Migros-Kulturprozent m2act 2025 durchgeführt hat. Es zeigt einen Schlüsselmoment der kollektiven Reflexion, in dem sich der Vorstand die Zeit nahm, die Funktionsweise des Vereins, seine Werte und seine zukünftigen Bedürfnisse zu hinterfragen. Das Video hält eine für die Organisation wichtige Zeit fest und hilft dabei, diese Erfahrungen auch nach aussen weiterzugeben.

Woraus besteht dieses Tool?

Es ist ein Dokumentarfilm, in dem die Teilnehmenden über das Vor und das Nach dem Retreat berichten. Er macht den kollektiven Prozess sichtbar, der zur Formulierung der Charta und der Arbeitsbedingungen von Costumières & Cie geführt hat.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Prozesse der kollektiven Reflexion, der Governance und der Transformation von Vereinen sind selten sichtbar. Das Video veranschaulicht, wie eine kurze, aber intensive Zeit mit angemessener Begleitung eine tiefgreifende Transformation für eine Gruppe bewirken kann. Es zeigt, wie sich durch Zusammenhalt und Zuhören ein unerwarteter kollektiver Reichtum sowohl auf menschlicher als auch struktureller Ebene entfalten kann.

Was ermöglicht dieses Tool?

Das Video ermöglicht es, eine konkrete Erfahrung der Gruppenarbeit zu teilen, andere Kulturvereine oder -kollektive zu inspirieren und die von Costumières & Cie erarbeiteten Tools zu kontextualisieren. Ausserdem fördert es das Verständnis für die menschlichen, politischen und beruflichen Herausforderungen der Kulturbranche.

An wen richtet sich dieses Tool?

Das Tool richtet sich an die Mitglieder von Costumières & Cie, an Kulturverbände, Institutionen, Partner, Finanzierer und an alle, die sich für kollektive Governance, Arbeitsbedingungen und Strukturierung im künstlerischen Bereich interessiere

Weitere Toolbox von Costumières & Cie

Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild

Impressum

Regisseurin: Erika Irmler
Costumières & Cie – Video, das im Rahmen des Retreats 2025 produziert und von Migros-Kulturprozent m2act gefördert wurde

Kontakt: info@costumieres-et-cie.ch

www.costumieres-et-cie.ch

Veröffentlicht 19.03.2026

produktionsDOCK: Leitfaden – Produzieren in der Freien Szene der Schweiz 

Dieser Leitfaden bietet Künstler*innen und Produktionsleiter*innen der Deutschschweizer Freien Szene der Darstellenden Künste eine praktische Orientierung. Schritt für Schritt führt er durch die zentralen Phasen eines künstlerischen Projekts – von der ersten Idee über die konkrete Umsetzung bis hin zur Verbreitung und Gastspieltournee. Der Fokus liegt auf praxisnahen Informationen und realistischen Einblicken in den typischen Ablauf einer Produktion, wie sie in Zusammenarbeit mit etablierten Veranstalter*innen in der Deutschschweiz realisiert wird.

Woraus besteht dieses Tool?

Die Inhalte basieren auf den aktuellen Arbeitserfahrungen der Produktionsleiter*innen von produktionsDOCK, ein Basler Büro von Produktionsleitenden (2017-2024), und spiegeln die Praxis im Jahr 2024 wider. Dieser Leitfaden versteht sich als Momentaufnahme, die einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise der Freien Szene bietet, ohne allgemeingültigen Anspruch auf Vollständigkeit oder Verbindlichkeit. 

Er gliedert sich in drei Hauptkapitel, die die Phasen eines künstlerischen Projekts strukturiert und praxisnah begleiten: Konzeption, Produktion und Diffusion/Touring. 

Zusätzlich geben zwei Exkurse vertiefte Einblicke in die Themen Personal- und Vereinsadministration, die für eine erfolgreiche Projektarbeit von Bedeutung sind. 

 

Tags

#produktionsleitung #projektadministration #produktionszyklus #management #help for self-help #freieszene #darstellendekünste #freiesproduzieren

Für wen ist dieses Tool?

Der Leitfaden richtet sich an alle, die in der Deutschschweiz in der Freien Szene tätig sind oder sich dort etablieren möchten: an junge Künstler*innen und Produktionsleiter*innen, die erste Erfahrungen sammeln, aber auch an erfahrene Produzierende, die Inspiration suchen oder ein nützliches Tool zur Nachwuchsförderung.

Impressum

Herausgeber: produktionsDOCK

Redaktion: Annina Birrer, Franziska Schmidt, Regula Schelling, Bernhard la Dous, Salomé Rodriguez Bär, Juliana Simonetti

Gestaltung: Céline Müller

Korrektorat: Heike Dürscheid

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Unterstützung:

Die Realisierung des Leitfadens wurde durch die grosszügige Unterstützung von m2act, dem Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent für die Darstellenden Künste, der Christoph Merian Stiftung sowie der Ernst Göhner Stiftung ermöglicht

 

 

FemaleAct Kalkulator

FemaleAct ist ein Zusammenschluss von FINTA Schauspielenden, die in der Schweiz leben und arbeiten. Sie nutzen ihre Berufserfahrung, um zu identifizieren, wo in den Darstellenden Künsten ein Strukturwandel nötig ist, und entwickeln Projekte, um diesen zu beschleunigen.

FemaleAct hat in den letzten zwei Jahren das Online-Tool «Kalkulator» entwickelt. Seit Dezember 2023 ist es auf der Webseite von FemaleAct eingebunden. Im 2024 wird das Tool in Zusammenarbeit mit ersten Anwender*innen weiterentwickelt.

Woraus besteht dieses Tool?

Auf der Webseite von FemaleAct können darstellende Künstler*innen die Kosten, die ausserhalb regulärer Arbeitszeit (07:00-18:00 Uhr) im Bereich Care anfallen, schnell und einfach berechnen.

Die erste Version des Kalkulators konzentriert sich auf Care-Arbeit für Kinder.

Tags

#care
#kosten
#fairelöhne
#fairepraxis
#verträge

Was kann dieses Tool?

Der Kalkulator rechnet aus, welche Kosten du während deinen Proben für Kinderbetreuung ausserhalb der institutionalisierten Möglichkeiten tragen musst. Das Ergebnis lässt sich als PDF herunterladen.

Damit kannst du:

  • in Lohnverhandlungen gehen
  • zu einer fairen Lohnstruktur beitragen
  • für Vereinbarkeit von Beruf und Familie sensibilisieren

Für wen ist dieses Tool?

Der FemaleAct-Kalkulator steht sowohl Künstler*innen als auch deren Arbeitgeber*innen kostenlos zur Verfügung.

Warum braucht es dieses Tool?

In Projekten der Darstellenden Kunst (Theater, Performance, Film etc.) wird vielfach ausserhalb von regulären Arbeits- und institutionalisierten Kinderbetreuungszeiten gearbeitet. Für Künstler*innen fallen deshalb oft zusätzliche Betreuungskosten an, die sie privat tragen müssen.

Der Kalkulator hilft, diese Kosten sichtbar zu machen. So kann auch in Projektbudgets von Kulturprojekten der zusätzlichen Care-Arbeit angemessen Rechnung getragen werden.

Impressum

Verein FemaleAct: femaleact.ch

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Illustration: Rachel Duc

Dampzentrale Bern: Gehaltschema für faire Löhne an Kulturinstitutionen in der Schweiz

Die Dampfzentrale Bern hat beim Zentrum für Kulturmanagement ZHAW die «Vorstudie Löhne Freie Kulturszene Schweiz» in Auftrag gegeben und basierend darauf ein Schema für faire Richtlöhne für Festangestellte an freien Produktionshäusern in der Schweiz entwickelt.

Diese Fair-Pay-Lohntabelle lehnt sich an am österreichischen Vorbild «Fair Pay für Kulturarbeit». Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung und Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt betreffen in erster Linie Freischaffende.

Die Vorstudie bietet eine Bestandesaufnahme der aktuellen Lohnsituation an freien Produktionshäusern (Fokus: Gastspielhäuser für Tanz und Theater). Die Resultate lassen sich auch auf Kulturzentren übertragen, die andere Sparten veranstalten.

Darauf aufbauend wurde ein Gehaltschema erstellt: Mit dem Gehaltschema können sich Kulturinstitutionen zu transparenten, fairen Löhnen verpflichten. Das Kerngeschäft jeder Kulturinstitution ist die Präsentation, Diskussion und Vermittlung künstlerischen Schaffens. Das Gehaltschema basiert auf der Haltung, dass kaufmännische und künstlerische Berufe auf ähnlichen Verantwortungsstufen gleich gewichtet werden sollen.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Löhne von Festangestellten an Schweizer Kulturinstitutionen sind weit unter dem Durchschnitt, wenn sie mit vergleichbaren Positionen in anderen Branchen verglichen werden. Das verstärkt den Fachkräftemangel, schwächt die soziale Nachhaltigkeit und die Konsistenz der Arbeitsqualität an den Institutionen. Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung, Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt und die Bemühungen im Rahmen der Kulturbotschaft 2025-2028 betreffen in erster Linie Freischaffende.

Was kann dieses Tool?

Das neue Gehaltschema bietet ein einfach anwendbares, übertragbares, transparentes Baukastenmodell für die Anwendung auf alle Stellen in einer Kulturinstitution.

Für wen ist dieses Tool?

Kulturinstitutionen in der Schweiz, die sich zu fairen, transparenten Gehältern verpflichten wollen.

Fokus: Gastspielhäuser Tanz und/oder Theater

Woraus besteht dieses Tool?

Zentrales Element des Gehaltschemas ist ein Baukasten-Modell zur Anwendung für alle Positionen in einer Kulturinstitution.
Die Grundlage dafür lieferten die Resultate aus der Vorstudie der ZHAW.

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (alle Werte)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Median)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Durchschnitt)

Impressum

Dampfzentrale Bern

Karin Bitterli (Kaufmännische Geschäftsführerin Dampfzentrale Bern), bitterli@dampfzentrale.ch

t. Richtlöhne und Richthonorare

Die von t. Theaterschaffen Schweiz herausgegebenen Richtlöhne und Richthonorare dienen berufstätigen Personen in den Freien Darstellenden Künsten als Lohn- und Honorarkompass. Damit lassen sich ein angemessener Verdienst für ihre Arbeit berechnen sowie transparent und nachvollziehbar Lohn- oder Honorarverhandlungen führen.

Für die Weiterentwicklung der Richtlöhne und Richthonorare setzte t. Theaterschaffen Schweiz eine Arbeitsgruppe ein, die Ende 2021 ihre Tätigkeit aufnahm. In einer breiten Vernehmlassung bezog sie verschiedenste Akteurinnen und Akteure des Sektors aus allen Landesteilen in die Erarbeitung der Werkzeuge und in die Eruierung der Richtwerte mit ein.

Im Zuge der weiterentwickelten Richtlöhne und Richthonorare möchte t. Theaterschaffen Schweiz Profis auf und hinter der Bühne sowie die Interessensgruppen ermutigen, stärker in den Diskurs über Löhne und Honorare zu treten. Noch immer wird sowohl in den Freien Darstellenden Künsten als auch in der Kultur zu wenig über Geld geredet. Die t. Richtlöhne und Richthonorare schaffen hierbei mehr Transparenz und möchten die Verhandlungskultur fördern.

Woraus besteht dieses Tool?

Unter www.tpunkt.ch/richtloehne stehen zwei neu geschaffene Werkzeuge zur Verfügung, die auf die speziellen Arbeitsrealitäten in den Freien Darstellenden Künsten abgestimmt sind:

Tags

#verhandlung
#fairelöhne
#geld
#budget
#fairepraxis
#verträge

Was kann dieses Tool?

Mit dem t. Rechner können freischaffende und selbstständig erwerbende Personen ihren Lohn oder ihr Honorar für die Entwicklungs- und Probenphase ausrechnen. Einbezogen werden dabei neu Abstufungen wie z. B. die Arbeitserfahrung, der Verantwortungsgrad im Projekt und die Arbeitsregion.

Mit dem t. Budget kann der Richtpreis einer Aufführung sowie die Amortisationskosten pro Aufführung berechnet werden.

Warum braucht es dieses Tool?

Berufstätige Personen der Freien Theaterszene, der Kleinkunst und weiteren Sparten der Freien Darstellenden Künste haben aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Professionalität ein Recht auf faire Entlöhnung.

t. bietet hiermit das erste nationale Berechnungstool für mehr Transparenz und Verhandlungskultur im gesamten Sektor.

Für wen ist dieses Tool?

Es dient Einzelkünstlerinnen und -künstlern, Theatergruppen, Agenturen, Veranstaltenden, Theaterhäusern sowie privaten und öffentlichen Förderstellen als Orientierungshilfe.

Kontakt

t. Thaterschaffen Schweiz
www.tpunkt.ch

info@tpunkt.ch

Impressum

Arbeitsgruppe t. Richtlöhne und Richthonorare

  • Cristina Galbiati, Co-Präsidentin t. Theaterschaffen Schweiz
  • Eric Devanthéry, Vorstandsmitglied t. Theaterschaffen Schweiz
  • Nina Mariel Kohler, Vorstandsmitglied t. Theaterschaffen Schweiz
  • Christophe Drag, Adminstrativer Leiter Cie Philippe Saire
  • Gabi Bernetta, Produzentin, Bernetta Theaterproduktionen, Gewinnerin Schweizer Theaterpreis 2018
  • Anja Lauper, Agentin Kunstprojekte.ch / Tourbo-music.ch
  • Judith Rohrbach, ehem. Co-Leiterin Kleintheater Luzern / seit Oktober 2023 Leiterin Schweizer Künstlerbörse und Stv. Leitung t. Theaterschaffen Schweiz

Projektleitung Geschäftsstelle t.

  • Chantal Hirschi, Geschäftsleiterin t. Theaterschaffen Schweiz
  • Clara Gudehus, Verantwortliche Dienstleistungen und Projekte

Unterstützt von m2act /Migros-Kulturprozent, Swisslos Kultur Kanton Bern, Schweizerische Interpretenstiftung, Bundesamt für Kultur

Tatenbank

Die schweizweit zentrale Aktionsplattform für eine nachhaltigere Kultur

Die Tatenbank ist ein Projekt von Vert le Futur, dem Verband für eine nachhaltige Kultur- und Veranstaltungsbranche. Die Plattform sammelt Wissen aus der Kulturbranche zu nachhaltigem Produzieren und Organisieren von kulturellen Veranstaltungen. Die Inhalte werden von einem interdisziplinären Team von Menschen an der Schnittstelle von Kultur und Nachhaltigkeit recherchiert und kuratiert: Kulturschaffende, Autor*innen, Software-Entwickler*innen, Kommunikationsspezialist*innen, Grafiker*innen und Vernetzungskünstler*innen bauen die Tatenbank stetig aus und entwickeln sie weiter.

Woraus besteht die Tatenbank?

Die Tatenbank sammelt kondensiertes und fachlich geprüftes Wissen, konkrete Hilfsmittel und Tools sowie inspirierende Beispiele für nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen des Kulturschaffens:

  • Administration
  • Ausstattung
  • Einkäufe
  • Gastronomie
  • Infrastruktur
  • Kommunikation
  • Kuration
  • künstlerische Inhalte

Tags

#tatenbank
#vertlefutur
#tools
#inspirationen
#ideen
#beispiele
#nachhaltigekultur

Was bietet die Tatenbank?

  • Informationen: Die Tatenbank bietet Wissen, Inspiration und Orientierung.
  • Community: Kulturschaffende finden hier niederschwelligen Zugang zu Ressourcen und einem Netzwerk an Expert*innen. Sie werden dazu befähigt, konkret aktiv zu werden, um ihre Aktivitäten ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten.
  • Teilhabe: Nutzer*innen können zudem mitwirken und eigene «Taten» im Bereich nachhaltigen Kulturschaffens einbringen. Die Tatenbank wird damit um Erfahrungen aus der Community laufend ergänzt.

Warum braucht es die Tatenbank?

Damit Nachhaltigkeit im Kulturalltag nicht unter den Tisch fällt, braucht es nützliche Hilfsmittel, Wissen und vor allem auch gute Beispiele.

Es braucht Zeit, diese Informationen zu sammeln, zu studieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Mit der Tatenbank schliesst der Verband Vert le Futur diese Lücke.

Für wen ist die Tatenbank?

Die Tatenbank richtet sich an Kulturschaffende aus allen Genres, die sich in ihrem jeweiligen Arbeits- und Wirkungsbereich für eine nachhaltige Kultur engagieren wollen.

Alle Inhalte stehen auf Deutsch und Französisch zur Verfügung.

Impressum

Vert le Futur
vertlefutur.ch

Kontakt
tatenbank@vertlefutur.ch