Friendly Reminder – Mail-out mit wichtigen Fristen und To-Do’s für Kulturschaffende by Sparx

Migros-Kulturprozent Sparx hilft mit dem «friendly reminder» den Überblick über wichtige Fristen und To-Dos zu wahren. Von Budgetplanung über Versicherungen bis hin zu Mental Health, mit dem friendly reminder flattern regelmässige Erinnerungen und Tipps in den Posteingang und helfen dabei, alles rechtzeitig und ohne Stress zu erledigen.

Einmal im Monat wird ein friendly reminder verschickt. Jeder Monat ist dabei einem spezifischen Thema gewidmet. Der friendly reminder verschickt unterschiedliche Tipps, erinnert an wichtige Aufgaben oder gibt weitere Hilfestellungen.

Wichtig: Nur wer angemeldet ist, erhält den friendly reminder!

Woraus besteht dieses Tool?

Regelmässiges Mailing mit Tipps und Tricks

 

Warum braucht es dieses Tool?

Um Komplexe Themen wie Steuern oder Finanzen einfach und unkompliziert zu vermitteln.

 

Was kann dieses Tool?

Es gibt Übersicht und bietet weitere Hilfestellungen für Kunst- und Kulturschaffenden bei administrativ-organisatorischen Aufgaben.

 

Für wen ist dieses Tool?

Kunst- und Kulturschaffende die sich professionalisieren möchten.

Impressum

Urheberschaft:
Migros-Kulturprozent Sparx

Kontakt:
Lilli Megerle, lilli.megerle@mgb.ch

 

Veröffentlicht 15.5.2026

Open art+care Zooms: Online-Format für Gesprächsaustausch und Themen-Inputs (DE/EN/FR)

Die Open art+care Zooms sind ein offenes, moderiertes Online-Format für den persönlichen Erfahrungsaustausch rund um künstlerische Arbeit und Care-Verantwortung. Sie finden monatlich statt und stehen allen Interessierten ohne Anmeldung offen. Der deutsch- oder englischsprachige Open art+care Zoom findet jeweils am ersten Montag des Monats statt, der französischsprachige am ersten Mittwoch des Monats.

Die Termine werden auf der art+care Website in der Agenda veröffentlicht; der Zoom-Link wird im Voraus über die Signal-Gruppe sowie über den art+care Newsletter geteilt.

Wichtig:
Die Open art+care Zooms werden nicht aufgezeichnet, ihre Inhalte nicht veröffentlicht.

Im Zentrum stehen Austausch, gegenseitige Stärkung und die gemeinsame Entwicklung von Strategien, wie Care-Verantwortung und Kunstpraxis zusammengelebt werden können. Die Gespräche in einem kleinen, geschützten Rahmen verstehen sich als wichtiger Beitrag zu notwendigen Veränderungen im Kultursektor.

Woraus besteht dieses Tool?

  • Monatliche, moderierte Zoom-Gesprächsrunden (offen zugänglich via Zugangslink)
  • Veröffentlichung der Termine und Zugangslinks über die Signalgruppe oder den Newsletter
  • Teilweise mit thematischem Kurzinput zu Beginn des Zooms
  • Dauer: 1 bis 1,5 Stunden

Was kann dieses Tool?

  • Erfahrungsaustausch und gegenseitige Entlastung (das Gefühl, nicht allein zu sein)
  • Gemeinsame Entwicklung von Strategien für das Zusammendenken von künstlerischer Tätigkeit und Care-Verantwortung
  • Aufbau von Allianzen und Netzwerken sowie Stärkung des Care-Diskurses in Kunst und Kultur

Warum braucht es dieses Tool?

Viele erleben im Kunst- und Kulturbereich Überlastung, schlechtes Gewissen, Einsamkeit, Rechtfertigungsdruck und das Gefühl, ständig hinterher zu hinken. Das Format schafft einen geschützten Raum, um diese Erfahrungen zu teilen und daraus empowernde Kompliz*innenschaften, Lösungsstrategien und Energie für Veränderung entstehen zu lassen.

Für wen ist dieses Tool?

Das Format ist offen für alle interessierten Personen. Es richtet sich insbesondere an Menschen im Kunst- und Kulturbereich, die Care-Verantwortung tragen oder sich für Care, solidarische Praxis und strukturelle Veränderungen im Kultursektor interessieren.

Konzept & Moderation:
art+care Kernteam
contact@artandcare.org
artandcare.org

Für Zoom-Link & Updates:

art+care Newsletter

Signalgruppe art+care Cosmos

 

Veröffentlicht 23.03.2026

Schritt für Schritt zu einer nachhaltigen Governance

Dieses Video dokumentiert den Strategie-Retreat, die Costumières & Cie mit Unterstützung von Migros-Kulturprozent m2act 2025 durchgeführt hat. Es zeigt einen Schlüsselmoment der kollektiven Reflexion, in dem sich der Vorstand die Zeit nahm, die Funktionsweise des Vereins, seine Werte und seine zukünftigen Bedürfnisse zu hinterfragen. Das Video hält eine für die Organisation wichtige Zeit fest und hilft dabei, diese Erfahrungen auch nach aussen weiterzugeben.

Woraus besteht dieses Tool?

Es ist ein Dokumentarfilm, in dem die Teilnehmenden über das Vor und das Nach dem Retreat berichten. Er macht den kollektiven Prozess sichtbar, der zur Formulierung der Charta und der Arbeitsbedingungen von Costumières & Cie geführt hat.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Prozesse der kollektiven Reflexion, der Governance und der Transformation von Vereinen sind selten sichtbar. Das Video veranschaulicht, wie eine kurze, aber intensive Zeit mit angemessener Begleitung eine tiefgreifende Transformation für eine Gruppe bewirken kann. Es zeigt, wie sich durch Zusammenhalt und Zuhören ein unerwarteter kollektiver Reichtum sowohl auf menschlicher als auch struktureller Ebene entfalten kann.

Was ermöglicht dieses Tool?

Das Video ermöglicht es, eine konkrete Erfahrung der Gruppenarbeit zu teilen, andere Kulturvereine oder -kollektive zu inspirieren und die von Costumières & Cie erarbeiteten Tools zu kontextualisieren. Ausserdem fördert es das Verständnis für die menschlichen, politischen und beruflichen Herausforderungen der Kulturbranche.

An wen richtet sich dieses Tool?

Das Tool richtet sich an die Mitglieder von Costumières & Cie, an Kulturverbände, Institutionen, Partner, Finanzierer und an alle, die sich für kollektive Governance, Arbeitsbedingungen und Strukturierung im künstlerischen Bereich interessiere

Weitere Toolbox von Costumières & Cie

Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild

Impressum

Regisseurin: Erika Irmler
Costumières & Cie – Video, das im Rahmen des Retreats 2025 produziert und von Migros-Kulturprozent m2act gefördert wurde

Kontakt: info@costumieres-et-cie.ch

www.costumieres-et-cie.ch

Veröffentlicht 19.03.2026

art+care Newsletter – Sichtbarmachung von aktuellen Themen und Aktivitäten der Community

Der art+care Newsletter ist ein kollaboratives Publikationsformat, das Themen, Akteur*innen und Aktivitäten der Community sichtbar macht. Er erscheint monatlich und dient dem Netzwerk als kuratorisches Werkzeug, das Diskurse zu Care, Kunst sowie solidarischer Praxis bündelt und unterschiedliche Perspektiven aufzeigt. In diesem Format erhalten Beziehungsgeflechte, Projekte und Ressourcen eine öffentlich zugängliche Plattform.

Die im Newsletter geteilten Inhalte stammen grösstenteils aus den mehrsprachigen Signal-Gruppen der art+care Community. Dort können alle Chat-Mitglieder Beiträge einbringen.

Das Tool zeigt, dass ein Newsletter nicht nur als Informationskanal, sondern auch als partizipatives Wissensarchiv genutzt werden kann. Ein solcher Newsletter kann Communities dabei unterstützen, kontinuierlich Sichtbarkeit, Austausch und Vernetzung zu fördern.

Woraus besteht dieser Newsletter?

Updates zu Aktivitäten von art+care und aktuelle Beiträge aus der ganzen Community (genannt art+care Cosmos).

Warum braucht es dieses Tool?

Für die Stärkung des Care-Diskurses und interdisziplinärer Austausch in Kunst und Kultur.

Was kann dieses Tool?

Sichtbarkeit und Wissenstransfer schaffen

Für wen ist dieses Tool?

Ein Newsletter für alle, die sich für Beiträge und Formate rund um die Thematik von Kunst- und Carearbeit interessieren

Konzept & Redaktion:
art+care Kernteam

Inhalte:
Beiträge von Mitgliedern der Signal-Gruppen (art+care Cosmos)

Kontakt:
contact@artandcare.org

Website:
artandcare.org

Newsletter-Anmeldung

Signal-Gruppe (art+care Cosmos)

Veröffentlicht 05.03.2026

SPARK THE FLAME! – art+care Begegnungs-Format zum Nachmachen

SPARK THE FLAME! ist ein adaptives Veranstaltungsformat von art+care, das künstlerische Praxis und Care-Arbeit in einem offenen, solidarischen Rahmen verbindet. Im Zentrum steht das gemeinsame Entzünden eines Feuers – als kollektive Handlung im physischen Raum und als Erlebnis geteilter Aufmerksamkeit, Fürsorge und Gemeinschaft.

Das Format schafft einen niederschwelligen Rahmen für Austausch, Resonanz und kollektive Präsenz. Teilnehmende wie Veranstaltende werden gleichermassen als Akteur*innen verstanden; das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Praxis.

Als Ready-to-use-Setting kann SPARK THE FLAME! von Einzelpersonen, Initiativen oder Institutionen eigenständig adaptiert und umgesetzt werden – vom Ateliergarten bis zum Festival, in unterschiedlichsten Kontexten. Entscheidend ist nicht die Grösse des Anlasses, sondern die Qualität der Begegnung.

art+care stellt allen Interessierten, die SPARK THE FLAME! hosten möchten, das Handout «How to SPARK THE FLAME!» zur Verfügung.

Woraus besteht dieses Tool?

Ein adaptives, bewusst einfach gehaltenes Veranstaltungsformat mit klarer, offener Struktur: Ein Feuer (real oder symbolisch) bildet den Mittelpunkt, ergänzt durch moderierten Austausch, optionale künstlerische Beiträge sowie eine Host-Checkliste zur eigenständigen Umsetzung. Die Einfachheit ist Teil des Konzepts.

Was kann dieses Tool?

  • Gemeinschaft und Resonanzräume schaffen
  • Neue Perspektiven und Kooperationen initiieren
  • Partizipation als künstlerische Praxis erfahrbar machen
  • Diskurse zu Kunst und Care aktivieren
  • Inklusive, generationenübergreifende Begegnungen ermöglichen
  • Menschen mit Fürsorgeverantwortung sowie ihren Angehörigen einen niederschwelligen Zugang zu Kultur eröffnen – als Veranstalterin/Host oder als teilnehmende Person. SPARK THE FLAME! ist familienfreundlich und für Akteurinnen jeden Alters geeignet.

Warum braucht es dieses Tool?

Care-Arbeit im Kunst- und Kulturbereich bleibt oft unsichtbar. Gleichzeitig fehlen niederschwellige, solidarische Begegnungsräume und entsprechende Strukturen.

Das Format stellt die Begegnung von Menschen aller Generationen ins Zentrum. Durch das gemeinsame Handeln und Zusammensein treten auch Menschen miteinander in Beziehung, die sich aufgrund ihrer Care-Situationen von gängigen Kunst- und Kulturformaten nicht angesprochen fühlen oder ausgeschlossen sind.

SPARK THE FLAME! stärkt Partizipation: Alle Anwesenden werden zu aktiven Mitwirkenden und gleichermassen als Akteur*innen des Geschehens verstanden. Im Anschluss können sie ihre Beteiligung ausdrücklich als künstlerische Teilnahme ausweisen (z. B. im eigenen künstlerischen CV). Das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Performance.

Für wen ist dieses Tool?

  • Kulturschaffende mit Care-Verantwortung
  • Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen
  • Institutionen, Festivals und Initiativen
  • Communities, die solidarische Praxis stärken wollen
  • Menschen aller Generationen, die sich für die Thematik rund um Kunst und Care interessieren

Veröffentlicht 05.03.2026

Disrupting Harm in Dance

«Disrupting Harm in Dance» ist ein Online-Kurs zum Selbststudium, der von Whistle in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachleuten aus dem Tanzbereich – Crip Movement Lab, The Dance Union, J Bouey und OFEN Co-Arts – erstellt wurde. Sie bieten Informationen und Werkzeuge für Tänzer*innen, Performer*innen und angrenzende Berufsgruppen, die es ihnen ermöglichen, zusammenzuarbeiten und sich dabei sicher, verbunden und befähigt zu fühlen.

Whistle ist eine internationale Plattform, die 2017 von Frances Chiaverini und Robyn Doty gegründet wurde und sich gegen geschlechtsspezifische Verletzungen und andere Formen von Diskriminierung und Missbrauch in der Tanzbranche einsetzt. Ihr aktuelles Angebot umfasst Ressourcen und Empfehlungen, die ein ganzheitliches Unterstützungssystem für Veränderungen in der Tanzkultur fördern.

Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Der Inhalt des Kurses richtet sich in erster Linie an Tänzer*innen.

Tänzer*innen, Tanzlehrer*innen, Choreograph*innen, Regisseur*innen, Probenleiter*innen, Assistent*innen und alle, die in der Tanzverwaltung und -produktion arbeiten, könnten von Elementen dieser Ressourcen profitieren.

Tags

#Tanz Community
#faire Praxis
#Veränderung bewirken
#empowern
#speak up

Was beinhaltet der Kurs?

Dieser Kurs bietet eine Vielzahl an Werkzeugen, Online-Kursen, Videos, Vorträgen, Arbeitsblättern, Workshop-Materialien sowie alle Kontakte der mitwirkenden internationalen Fachleute.

Crip Movement Lab

  • eine kritische Methodik zum zugänglichen und inklusiven Praktizieren, Lehren und Schaffen von Tanz

The Dance Union

  • Dismantling White Supremacy (Weisse Vorherrschaft demontieren)

J Bouey

  • Somatic Astrology for Dancers Guide (Somatische Astrologie für Tänzer*innen – ein Leitfaden)

OFEN Co-Arts Plattform

  • Embodying Anti-Capitalist Process (Antikapitalistische Prozesse verkörpern)
  • Levelling Hierarchy in Dance (Hierarchie im Tanz abflachen)
  • Support and Universal Access (Unterstützung und universeller Zugang)
  • Speaking Up as an Act of Care (Die Stimme erheben als Akt der Fürsorge)

Whistle

  • Messy Talks: A Discussion Toolkit (Chaotische Gespräche – Werkzeuge für Diskussionen)
  • Boundaries and Consent: A Worksheet (Grenzen und Einverständnis – ein Arbeitsblatt)
  • Working with Consent (Mit Einverständnis arbeiten)
  • When Considering Touch (for Teachers, Choreographers) (Berührung in Erwägung ziehen (für Lehrer*innen, Choreograph*innen))
  • On publicly asking, «Who doesn’t pay?» (Zur öffentlichen Frage «Wer zahlt nicht?»)
  • Practical Tips for Talking to a Journalist [About Your Abuse] (Praktische Tipps für das Gespräch mit der Presse [über Ihren Missbrauch])
  • Signs of an Emotionally Abusive Choreographer (Anzeichen für emotional misshandelnde Choreograph*innen)
  • Providing (Self) Care (Für andere und sich selbst sorgen)
  • Writing an Impact Statement (Ein Impact statement verfassen)
  • When Considering Accountability (Verantwortlichkeit berücksichtigen)
  • CARA’s Model of Accountability: A Worksheet (CARAs Modell der Verantwortlichkeit – ein Arbeitsblatt)

Wozu braucht es diese Ressourcen?

Die Tanzkultur ist dysfunktional. Sie basiert auf der Förderung und Belohnung von Unterordnung und Unterwerfung im Tanz. Sie kann Tänzerinnen und Tänzer ihrer Autonomie und Intuition berauben und ihr eigenes Werteempfinden durch engstirnige Ideale von Disziplin, Perfektion und Virtuosität ersetzen. Auf institutioneller Ebene besteht ein eklatanter Mangel an Unterstützung für von Missbrauch betroffenen Tänzerinnen und Tänzern.

Download/Link

Alle Ressourcen sind in englischer Sprache verfügbar.

disruptingdance.com

Arbeitsbuch als PDF herunterladen

Was können diese Ressourcen bewirken?

Diese Ressourcen können verwendet werden, um Institutionsmitarbeitenden zu helfen, Tanzkunstschaffende besser zu unterstützen: durch Glaubwürdigkeit, und indem private Beschwerdeverfahren implementiert werden und ein erfüllendes Umfeld geschaffen wird, in dem das Wohlbefinden im Vordergrund steht.

Impressum

Whistle

disruptingdance.com

whistlewhileyouwork.art

Hinweis: Diese Ressourcen sind für Privatpersonen kostenlos. Wird dieser Kurs auf institutioneller Ebene verwendet, sollte eine Spende an Whistle und/oder an die einzelnen, an der Erstellung dieses Kurses beteiligten Personen in Betracht gezogen werden. Whistle empfiehlt wärmstens, die Mitwirkenden online oder im echten Leben ausfindig zu machen, sich ihre jeweiligen Werkkataloge anzusehen – und sie zu buchen und zu engagieren!

FemaleAct Kalkulator

FemaleAct ist ein Zusammenschluss von FINTA Schauspielenden, die in der Schweiz leben und arbeiten. Sie nutzen ihre Berufserfahrung, um zu identifizieren, wo in den Darstellenden Künsten ein Strukturwandel nötig ist, und entwickeln Projekte, um diesen zu beschleunigen.

FemaleAct hat in den letzten zwei Jahren das Online-Tool «Kalkulator» entwickelt. Seit Dezember 2023 ist es auf der Webseite von FemaleAct eingebunden. Im 2024 wird das Tool in Zusammenarbeit mit ersten Anwender*innen weiterentwickelt.

Woraus besteht dieses Tool?

Auf der Webseite von FemaleAct können darstellende Künstler*innen die Kosten, die ausserhalb regulärer Arbeitszeit (07:00-18:00 Uhr) im Bereich Care anfallen, schnell und einfach berechnen.

Die erste Version des Kalkulators konzentriert sich auf Care-Arbeit für Kinder.

Tags

#care
#kosten
#fairelöhne
#fairepraxis
#verträge

Was kann dieses Tool?

Der Kalkulator rechnet aus, welche Kosten du während deinen Proben für Kinderbetreuung ausserhalb der institutionalisierten Möglichkeiten tragen musst. Das Ergebnis lässt sich als PDF herunterladen.

Damit kannst du:

  • in Lohnverhandlungen gehen
  • zu einer fairen Lohnstruktur beitragen
  • für Vereinbarkeit von Beruf und Familie sensibilisieren

Für wen ist dieses Tool?

Der FemaleAct-Kalkulator steht sowohl Künstler*innen als auch deren Arbeitgeber*innen kostenlos zur Verfügung.

Warum braucht es dieses Tool?

In Projekten der Darstellenden Kunst (Theater, Performance, Film etc.) wird vielfach ausserhalb von regulären Arbeits- und institutionalisierten Kinderbetreuungszeiten gearbeitet. Für Künstler*innen fallen deshalb oft zusätzliche Betreuungskosten an, die sie privat tragen müssen.

Der Kalkulator hilft, diese Kosten sichtbar zu machen. So kann auch in Projektbudgets von Kulturprojekten der zusätzlichen Care-Arbeit angemessen Rechnung getragen werden.

Impressum

Verein FemaleAct: femaleact.ch

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Illustration: Rachel Duc

Talking Diversity

In der Kommunikation am Schauspielhaus Zürich wird diskriminierungssensible und -kritische Sprache verwendet. Damit das Publikum weiss, wovon gesprochen wird, wenn bestimmte Wörter benutzt werden, haben Mitarbeiter*innen und Ensemblemitglieder des Schauspielhaus Zürich ein Glossar mit Grundlagenbegriffen zusammengestellt.

Woraus besteht dieses Tool?

Dieses Glossar ist eine Sammlung von Begriffen, die erklärt werden. Die Begriffe, die hier vorgestellt werden, sind explizit keine Definitionen und nicht für alle Ewigkeit in Stein gemeisselt.

Einige kommen aus dem US-amerikanischen Sprachraum und haben noch keine deutsche Entsprechung gefunden. Die Begriffe sind oft abhängig von lokalen gesellschaftlichen Kontexten, in denen sie verwendet werden, ihre Bedeutungen verschieben sich im Gebrauch.

Sie liefern ein temporäres Abbild unserer Zeit, im Wissen darum, wie schnell sich gesellschaftliche Zustände verändern.

Tags

#glossar
#diversity
#inklusivesprache #schauspielhaus.ch
#talkingdiversity

Wozu kann dieses Glossar beitragen?

Dieses Glossar sensibilisiert für diskriminierungssensible Sprache. Eine diskriminierungssensible Sprache hilft zu differenzieren und Stereotypisierungen und gewaltvollen Fremdzuschreibungen entgegenzuwirken.

Sie lässt stattdessen alle Individuen mit ihren persönlichen Zugehörigkeiten selbst und selbstgewählt sprechen.

Für wen ist dieses Tool?

Dieses Glossar ist für alle.

Die Begriffe sollen Mut machen, Sprache nicht als Zwang, sondern als kreatives Werkzeug zu begreifen, das es uns möglich macht, die Welt selbstbestimmt mitzugestalten.

Warum braucht es dieses Glossar?

Sprache ist ein fluides Tool. Sie spiegelt gesellschaftliche Prozesse, kann manchmal sogar Veränderungen vorantreiben. Wer das eigene Sprechen diskriminierungssensibel gestaltet, trägt dazu bei,

  • jahrhundertealte und gesamtgesellschaftlich wirkende Macht- und Gewaltsysteme zu überwinden,
  • die Herabsetzung von verletzbaren Menschen zu vermeiden und
  • marginalisierten Gruppen zu Sichtbarkeit zu verhelfen.

Marginalisierte Menschen sind nicht nur sprachlich, sondern auch in Medien, Politik und Kultur untervertreten und erhalten keine Bühne oder wenig Gehör für ihre Stimme.

Herunterladen

Das Glossar existiert auf Deutsch und Englisch.

Impressum

Textnachweise:
Die Texte aus diesem Glossar speisen sich aus unterschiedlichen Quellen, die wir gerne nennen und denen wir danken möchten: Diversity Arts Culture, www.diversity-arts-culture.berlin; Diversum – Verein für rassismuskritisches Denken, www.verein-diversum.ch sowie das Glossar in Evein Obulor & Rosamag (Hg.): Schwarz wird großgeschrieben, 2021. Ein Teil der Texte sind Originalbeiträge für diese Publikation.

Redaktion:
Fadrina Arpagaus, Yuvviki Dioh, Miriam Ibrahim, Laura Kaufmann, Laiya Sievi

Herausgeberin: Schauspielhaus Zürich AG Zeltweg 5, 8032 Zürich

Tatenbank

Die schweizweit zentrale Aktionsplattform für eine nachhaltigere Kultur

Die Tatenbank ist ein Projekt von Vert le Futur, dem Verband für eine nachhaltige Kultur- und Veranstaltungsbranche. Die Plattform sammelt Wissen aus der Kulturbranche zu nachhaltigem Produzieren und Organisieren von kulturellen Veranstaltungen. Die Inhalte werden von einem interdisziplinären Team von Menschen an der Schnittstelle von Kultur und Nachhaltigkeit recherchiert und kuratiert: Kulturschaffende, Autor*innen, Software-Entwickler*innen, Kommunikationsspezialist*innen, Grafiker*innen und Vernetzungskünstler*innen bauen die Tatenbank stetig aus und entwickeln sie weiter.

Woraus besteht die Tatenbank?

Die Tatenbank sammelt kondensiertes und fachlich geprüftes Wissen, konkrete Hilfsmittel und Tools sowie inspirierende Beispiele für nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen des Kulturschaffens:

  • Administration
  • Ausstattung
  • Einkäufe
  • Gastronomie
  • Infrastruktur
  • Kommunikation
  • Kuration
  • künstlerische Inhalte

Tags

#tatenbank
#vertlefutur
#tools
#inspirationen
#ideen
#beispiele
#nachhaltigekultur

Was bietet die Tatenbank?

  • Informationen: Die Tatenbank bietet Wissen, Inspiration und Orientierung.
  • Community: Kulturschaffende finden hier niederschwelligen Zugang zu Ressourcen und einem Netzwerk an Expert*innen. Sie werden dazu befähigt, konkret aktiv zu werden, um ihre Aktivitäten ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten.
  • Teilhabe: Nutzer*innen können zudem mitwirken und eigene «Taten» im Bereich nachhaltigen Kulturschaffens einbringen. Die Tatenbank wird damit um Erfahrungen aus der Community laufend ergänzt.

Warum braucht es die Tatenbank?

Damit Nachhaltigkeit im Kulturalltag nicht unter den Tisch fällt, braucht es nützliche Hilfsmittel, Wissen und vor allem auch gute Beispiele.

Es braucht Zeit, diese Informationen zu sammeln, zu studieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Mit der Tatenbank schliesst der Verband Vert le Futur diese Lücke.

Für wen ist die Tatenbank?

Die Tatenbank richtet sich an Kulturschaffende aus allen Genres, die sich in ihrem jeweiligen Arbeits- und Wirkungsbereich für eine nachhaltige Kultur engagieren wollen.

Alle Inhalte stehen auf Deutsch und Französisch zur Verfügung.

Impressum

Vert le Futur
vertlefutur.ch

Kontakt
tatenbank@vertlefutur.ch

Values of Solidarity

Ein Mediationsspiel für Teambildung und kulturelle Ko-Kreation

«Values of Solidarity» ist ein Workshop-Tool, das zugleich Spiel und Vermittlungsinstrument für Teams ist, die am Beginn einer Zusammenarbeit stehen. Mit Hilfe der Karten können Teilnehmende beschreiben, welche Werte ihnen wichtig sind und erfahren, welche Werte ihre Partner*innen antreiben. Auf diese Weise lernt sich eine Projekt- oder Arbeitsgruppe näher kennen und es werden Werte, Erfahrungen und Bedürfnisse geteilt, die sonst vielleicht nicht ausgesprochen würden. Die Diskussionen, die sich aus dem Spiel ergeben, fördern eine kollaborative Kommunikation und schaffen ein solidarisches und nachhaltiges Arbeitsumfeld, das die kulturelle, intellektuelle und emotionale Vielfalt der Teilnehmenden widerspiegelt.

Woraus besteht dieses Tool?

«Values of Solidarity» ist ein Kartenset in englischer Sprache. Das Spiel enthält zwei Arten von Karten:

«Value»-Karten enthalten Beschreibungen von Werten, die für eine solidarische Zusammenarbeit wichtig sein können wie z.B.:

  • Ehrlichkeit
  • Motivation
  • Respekt
  • Gesundheit
  • etc.

«Conflict»-Karten enthalten fiktive Szenarien, in denen schlechte Kommunikation und kulturelle Unterschiede zu Spannungen und Konflikten führen, die es zu überwinden gilt.

Tags

#community
#care
#werte
#solidarität
#kollaboration
#faire praxis
#gewaltfreiekommunikation
#reshapenetwork
#valuesofsolidarity

Warum braucht es dieses Kartenset?

In Arbeitsgruppen und Kooperationen kann es zu Konflikten kommen, wenn die Wertvorstellungen der Mitglieder sehr unterschiedlich sind oder die einen die Rechte der anderen nicht anerkennen.

Im Spiel befassen sich Teams mit fiktiven Konfliktsituationen und die Teammitglieder können ihre eigenen Werte formulieren. Ziel ist es, dass jedes Team seinen eigenen Werterahmen formuliert.

Die Solidarität in der Gruppe wird dadurch gefördert.

Für wen ist dieses Tool?

Das Tool wurde speziell für Teams entwickelt, die sich am Anfang ihrer Zusammenarbeit befinden. Es adressiert sich vor allem an Projektteams aus Kunst und Kultur, ist aber auch für andere Sektoren relevant.

Was kann dieses Kartenset?

«Values of Solidarity» bietet Inspiration sowie die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie ein Team mögliche Konflikte bewältigen will.

Das Spiel versetzt die Teilnehmenden gemeinsam in Konfliktszenarien. Somit können sie die oft unsichtbaren und undurchsichtigen Mechanismen erkennen, die Spannungen und Schwierigkeiten verursachen. Gleichzeitig können die Teilnehmenden die notwendigen Methoden finden, um Spannungen abzubauen, besonders wenn unterschiedliche Hintergründe aufeinandertreffen.

Dieses Spiel kann bei jeder Person das Bewusstsein dafür stärken, dass Solidarität einen ganz praktischen und operativen Rahmen für Kollaboration bietet.

Herunterladen

Mehr Informationen auf der Webseite von Reshape Network:

The Gamified Workshop Toolkit: Values of Solidarity

Auszug auf Englisch herunterladen

Kartenset bestellen

Das Kartenset kann bei RESO – Tanznetzwerk Schweiz für CHF 15.– plus Versandkosten bestellt werden.

Interessierte können sich per E-Mail bei RESO melden: info@reso.ch

Impressum

2020, RESHAPE Network

reshape.network

Verfasst von Anikó Rácz, Doreen Toutikian und Dorota Ogrodzka mit Beratung durch Konrad Gadzina.

Entwickelt im Rahmen des RESHAPE-Projekts «Solidarische Ökonomien», an dem Ouafa Belgacem, Ekmel Ertan, Harald Geisler, Anastasya Kizilova, Dorota Ogrodzka, Anikó Rácz, Laure de Selys und Doreen Toutikian unter der Leitung von Nike Jonah beteiligt waren.

Die Neuauflage von «Values of Solidarity» in 2022 wurde von Reso – Tanznetzwerk Schweiz und m2act, das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent, finanziert.