Sustainable Impact Tool

Das Sustainable Impact Tool ist ein kostenloses Arbeitsinstrument für Kulturinstitutionen und -projekte in der Schweiz. Es unterstützt die Kunst- und Kulturschaffenden darin, ihre Aktivitäten im Hinblick auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit systematisch zu analysieren. So lässt sich die Wirksamkeit von nachhaltigem Handeln sowohl auf institutioneller Ebene als auch bei einzelnen Produktionen, Tourneen oder Veranstaltungen prüfen. Das Tool wird laufend weiterentwickelt.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool schafft durch eine Vielzahl an digitalen Modulen die Möglichkeit, Nachhaltigkeitsreporting zu vereinfachen. Teilelemente ermöglichen die übersichtliche Berechnung des CO2-Fussabdrucks und weitere Module zur Berichterstattung über unterschiedliche Bereiche der sozialen Nachhaltigkeit kommen laufend hinzu.

Tags

#verantwortung
#handeln
#nachhaltigkeit
#reporting

Was kann dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool unterstützt eine einfach zugängliche und systematische Analyse der Aktivitäten von Kunst- und Kulturschaffenden im Hinblick auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

Für wen ist dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool ist kostenlos zugänglich zur Nutzung durch alle kulturellen Institutionen, Veranstaltungen, Produktionen und Tourneen der Schweiz.

 

Warum braucht es dieses Tool?

Einfache Berichterstattung ermöglicht es, eine Priorisierung von Massnahmen basierend auf ihrer Wirksamkeit für nachhaltige Entwicklung vorzunehmen. So lässt sich Wirkung überprüfen und Ressourcen an den Stellen einsetzen, wo sie am meisten bewirken können.

Impressum

Das Tool wurde von Pro Helvetia und dem Migros-Kulturprozent lanciert.

 

 

 

FemaleAct Kalkulator

FemaleAct ist ein Zusammenschluss von FINTA Schauspielenden, die in der Schweiz leben und arbeiten. Sie nutzen ihre Berufserfahrung, um zu identifizieren, wo in den Darstellenden Künsten ein Strukturwandel nötig ist, und entwickeln Projekte, um diesen zu beschleunigen.

FemaleAct hat in den letzten zwei Jahren das Online-Tool «Kalkulator» entwickelt. Seit Dezember 2023 ist es auf der Webseite von FemaleAct eingebunden. Im 2024 wird das Tool in Zusammenarbeit mit ersten Anwender*innen weiterentwickelt.

Woraus besteht dieses Tool?

Auf der Webseite von FemaleAct können darstellende Künstler*innen die Kosten, die ausserhalb regulärer Arbeitszeit (07:00-18:00 Uhr) im Bereich Care anfallen, schnell und einfach berechnen.

Die erste Version des Kalkulators konzentriert sich auf Care-Arbeit für Kinder.

Tags

#care
#kosten
#fairelöhne
#fairepraxis
#verträge

Was kann dieses Tool?

Der Kalkulator rechnet aus, welche Kosten du während deinen Proben für Kinderbetreuung ausserhalb der institutionalisierten Möglichkeiten tragen musst. Das Ergebnis lässt sich als PDF herunterladen.

Damit kannst du:

  • in Lohnverhandlungen gehen
  • zu einer fairen Lohnstruktur beitragen
  • für Vereinbarkeit von Beruf und Familie sensibilisieren

Für wen ist dieses Tool?

Der FemaleAct-Kalkulator steht sowohl Künstler*innen als auch deren Arbeitgeber*innen kostenlos zur Verfügung.

Warum braucht es dieses Tool?

In Projekten der Darstellenden Kunst (Theater, Performance, Film etc.) wird vielfach ausserhalb von regulären Arbeits- und institutionalisierten Kinderbetreuungszeiten gearbeitet. Für Künstler*innen fallen deshalb oft zusätzliche Betreuungskosten an, die sie privat tragen müssen.

Der Kalkulator hilft, diese Kosten sichtbar zu machen. So kann auch in Projektbudgets von Kulturprojekten der zusätzlichen Care-Arbeit angemessen Rechnung getragen werden.

Impressum

Verein FemaleAct: femaleact.ch

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Illustration: Rachel Duc

Dampzentrale Bern: Gehaltschema für faire Löhne an Kulturinstitutionen in der Schweiz

Die Dampfzentrale Bern hat beim Zentrum für Kulturmanagement ZHAW die «Vorstudie Löhne Freie Kulturszene Schweiz» in Auftrag gegeben und basierend darauf ein Schema für faire Richtlöhne für Festangestellte an freien Produktionshäusern in der Schweiz entwickelt.

Diese Fair-Pay-Lohntabelle lehnt sich an am österreichischen Vorbild «Fair Pay für Kulturarbeit». Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung und Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt betreffen in erster Linie Freischaffende.

Die Vorstudie bietet eine Bestandesaufnahme der aktuellen Lohnsituation an freien Produktionshäusern (Fokus: Gastspielhäuser für Tanz und Theater). Die Resultate lassen sich auch auf Kulturzentren übertragen, die andere Sparten veranstalten.

Darauf aufbauend wurde ein Gehaltschema erstellt: Mit dem Gehaltschema können sich Kulturinstitutionen zu transparenten, fairen Löhnen verpflichten. Das Kerngeschäft jeder Kulturinstitution ist die Präsentation, Diskussion und Vermittlung künstlerischen Schaffens. Das Gehaltschema basiert auf der Haltung, dass kaufmännische und künstlerische Berufe auf ähnlichen Verantwortungsstufen gleich gewichtet werden sollen.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Löhne von Festangestellten an Schweizer Kulturinstitutionen sind weit unter dem Durchschnitt, wenn sie mit vergleichbaren Positionen in anderen Branchen verglichen werden. Das verstärkt den Fachkräftemangel, schwächt die soziale Nachhaltigkeit und die Konsistenz der Arbeitsqualität an den Institutionen. Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung, Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt und die Bemühungen im Rahmen der Kulturbotschaft 2025-2028 betreffen in erster Linie Freischaffende.

Was kann dieses Tool?

Das neue Gehaltschema bietet ein einfach anwendbares, übertragbares, transparentes Baukastenmodell für die Anwendung auf alle Stellen in einer Kulturinstitution.

Für wen ist dieses Tool?

Kulturinstitutionen in der Schweiz, die sich zu fairen, transparenten Gehältern verpflichten wollen.

Fokus: Gastspielhäuser Tanz und/oder Theater

Woraus besteht dieses Tool?

Zentrales Element des Gehaltschemas ist ein Baukasten-Modell zur Anwendung für alle Positionen in einer Kulturinstitution.
Die Grundlage dafür lieferten die Resultate aus der Vorstudie der ZHAW.

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (alle Werte)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Median)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Durchschnitt)

Impressum

Dampfzentrale Bern

Karin Bitterli (Kaufmännische Geschäftsführerin Dampfzentrale Bern), bitterli@dampfzentrale.ch

t. Richtlöhne und Richthonorare

Die von t. Theaterschaffen Schweiz herausgegebenen Richtlöhne und Richthonorare dienen berufstätigen Personen in den Freien Darstellenden Künsten als Lohn- und Honorarkompass. Damit lassen sich ein angemessener Verdienst für ihre Arbeit berechnen sowie transparent und nachvollziehbar Lohn- oder Honorarverhandlungen führen.

Für die Weiterentwicklung der Richtlöhne und Richthonorare setzte t. Theaterschaffen Schweiz eine Arbeitsgruppe ein, die Ende 2021 ihre Tätigkeit aufnahm. In einer breiten Vernehmlassung bezog sie verschiedenste Akteurinnen und Akteure des Sektors aus allen Landesteilen in die Erarbeitung der Werkzeuge und in die Eruierung der Richtwerte mit ein.

Im Zuge der weiterentwickelten Richtlöhne und Richthonorare möchte t. Theaterschaffen Schweiz Profis auf und hinter der Bühne sowie die Interessensgruppen ermutigen, stärker in den Diskurs über Löhne und Honorare zu treten. Noch immer wird sowohl in den Freien Darstellenden Künsten als auch in der Kultur zu wenig über Geld geredet. Die t. Richtlöhne und Richthonorare schaffen hierbei mehr Transparenz und möchten die Verhandlungskultur fördern.

Woraus besteht dieses Tool?

Unter www.tpunkt.ch/richtloehne stehen zwei neu geschaffene Werkzeuge zur Verfügung, die auf die speziellen Arbeitsrealitäten in den Freien Darstellenden Künsten abgestimmt sind:

Tags

#verhandlung
#fairelöhne
#geld
#budget
#fairepraxis
#verträge

Was kann dieses Tool?

Mit dem t. Rechner können freischaffende und selbstständig erwerbende Personen ihren Lohn oder ihr Honorar für die Entwicklungs- und Probenphase ausrechnen. Einbezogen werden dabei neu Abstufungen wie z. B. die Arbeitserfahrung, der Verantwortungsgrad im Projekt und die Arbeitsregion.

Mit dem t. Budget kann der Richtpreis einer Aufführung sowie die Amortisationskosten pro Aufführung berechnet werden.

Warum braucht es dieses Tool?

Berufstätige Personen der Freien Theaterszene, der Kleinkunst und weiteren Sparten der Freien Darstellenden Künste haben aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Professionalität ein Recht auf faire Entlöhnung.

t. bietet hiermit das erste nationale Berechnungstool für mehr Transparenz und Verhandlungskultur im gesamten Sektor.

Für wen ist dieses Tool?

Es dient Einzelkünstlerinnen und -künstlern, Theatergruppen, Agenturen, Veranstaltenden, Theaterhäusern sowie privaten und öffentlichen Förderstellen als Orientierungshilfe.

Kontakt

t. Thaterschaffen Schweiz
www.tpunkt.ch

info@tpunkt.ch

Impressum

Arbeitsgruppe t. Richtlöhne und Richthonorare

  • Cristina Galbiati, Co-Präsidentin t. Theaterschaffen Schweiz
  • Eric Devanthéry, Vorstandsmitglied t. Theaterschaffen Schweiz
  • Nina Mariel Kohler, Vorstandsmitglied t. Theaterschaffen Schweiz
  • Christophe Drag, Adminstrativer Leiter Cie Philippe Saire
  • Gabi Bernetta, Produzentin, Bernetta Theaterproduktionen, Gewinnerin Schweizer Theaterpreis 2018
  • Anja Lauper, Agentin Kunstprojekte.ch / Tourbo-music.ch
  • Judith Rohrbach, ehem. Co-Leiterin Kleintheater Luzern / seit Oktober 2023 Leiterin Schweizer Künstlerbörse und Stv. Leitung t. Theaterschaffen Schweiz

Projektleitung Geschäftsstelle t.

  • Chantal Hirschi, Geschäftsleiterin t. Theaterschaffen Schweiz
  • Clara Gudehus, Verantwortliche Dienstleistungen und Projekte

Unterstützt von m2act /Migros-Kulturprozent, Swisslos Kultur Kanton Bern, Schweizerische Interpretenstiftung, Bundesamt für Kultur