FemaleAct Kalkulator

FemaleAct ist ein Zusammenschluss von FINTA Schauspielenden, die in der Schweiz leben und arbeiten. Sie nutzen ihre Berufserfahrung, um zu identifizieren, wo in den Darstellenden Künsten ein Strukturwandel nötig ist, und entwickeln Projekte, um diesen zu beschleunigen.

FemaleAct hat in den letzten zwei Jahren das Online-Tool «Kalkulator» entwickelt. Seit Dezember 2023 ist es auf der Webseite von FemaleAct eingebunden. Im 2024 wird das Tool in Zusammenarbeit mit ersten Anwender*innen weiterentwickelt.

Woraus besteht dieses Tool?

Auf der Webseite von FemaleAct können darstellende Künstler*innen die Kosten, die ausserhalb regulärer Arbeitszeit (07:00-18:00 Uhr) im Bereich Care anfallen, schnell und einfach berechnen.

Die erste Version des Kalkulators konzentriert sich auf Care-Arbeit für Kinder.

Tags

#care
#kosten
#fairelöhne
#fairepraxis
#verträge

Was kann dieses Tool?

Der Kalkulator rechnet aus, welche Kosten du während deinen Proben für Kinderbetreuung ausserhalb der institutionalisierten Möglichkeiten tragen musst. Das Ergebnis lässt sich als PDF herunterladen.

Damit kannst du:

  • in Lohnverhandlungen gehen
  • zu einer fairen Lohnstruktur beitragen
  • für Vereinbarkeit von Beruf und Familie sensibilisieren

Für wen ist dieses Tool?

Der FemaleAct-Kalkulator steht sowohl Künstler*innen als auch deren Arbeitgeber*innen kostenlos zur Verfügung.

Warum braucht es dieses Tool?

In Projekten der Darstellenden Kunst (Theater, Performance, Film etc.) wird vielfach ausserhalb von regulären Arbeits- und institutionalisierten Kinderbetreuungszeiten gearbeitet. Für Künstler*innen fallen deshalb oft zusätzliche Betreuungskosten an, die sie privat tragen müssen.

Der Kalkulator hilft, diese Kosten sichtbar zu machen. So kann auch in Projektbudgets von Kulturprojekten der zusätzlichen Care-Arbeit angemessen Rechnung getragen werden.

Impressum

Verein FemaleAct: femaleact.ch

Facebook

Instagram

Illustration: Rachel Duc

Migros-Pionierfonds: Von 0 auf 100

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox des Migros-Pionierfonds unterstützt dich dabei, aus einer guten Idee ein wirkungsvolles Pionierprojekt zu entwickeln. Denn gesellschaftliche Innovation entsteht selten geradlinig: Sie braucht Orientierung, Reflexion und die richtigen Werkzeuge zur richtigen Zeit. Die Toolbox vereint praxisnahe Anleitungen, erprobte Methoden und hilfreiche Vorlagen, die dich entlang deines Projektwegs begleiten. Sie hilft dir, Klarheit zu gewinnen, Herausforderungen zu strukturieren und nächste Schritte gezielt anzugehen. Ob am Anfang, mittendrin oder an einem Wendepunkt: die Toolbox steht dir als verlässliche Begleiterin zur Seite.

Woraus besteht dieses Tool?

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox besteht aus zwei zentralen Elementen: einer Anleitung für Pionierprojekte sowie einer Sammlung von Werkzeugen, Methoden und Vorlagen. Die Inhalte sind modular aufgebaut und können je nach Projektphase flexibel genutzt werden, vom ersten Ideenfunken bis zur Weiterentwicklung oder Skalierung.

Tags

#migrospionierfonds
#pionierprojekt
#von0auf100

Was kann dieses Tool?

Die Toolbox hilft euch, eure Idee zu schärfen, Entscheidungen fundiert zu treffen und euren Projektverlauf bewusst zu gestalten. Sie bietet konkrete Unterstützung bei Themen wie Zusammenarbeit, Wirkung, Rollenklärung, Kommunikation oder Reflexion. Die Inhalte sind praxisnah, erprobt und darauf ausgerichtet, euch handlungsfähig zu machen.

Für wen ist dieses Tool?

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox richtet sich an Projektteams, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren Ideen einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen wollen. Sie ist besonders geeignet für Pionierprojekte in frühen und mittleren Phasen.

Warum braucht es dieses Tool?

Gesellschaftliche Veränderung ist komplex und mit Unsicherheiten verbunden. Projekte stossen unterwegs auf Fragen, Zielkonflikte oder Blockaden. Die Toolbox schafft Orientierung, macht implizites Wissen zugänglich und unterstützt dabei, Herausforderungen strukturiert anzugehen, ohne den individuellen Charakter eines Projekts zu verlieren.

 

 

 

Impressum

Urheberschaft:
Migros-Pionierfonds

Konzeption & Produktion:
Migros-Pionierfonds

Kontakt:
Migros-Pionierfonds

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Green Rider

Tasty Future regt Institutionen der Schweizer Kulturlandschaft an, ihre Gastronomie- und Verpflegungskonzepte neu und nachhaltig zu gestalten – mit Fokus auf pflanzliche Ernährung. Mit dem von Tasty Future entwickelten Green Rider können sich Teams nun über umweltfreundliche Optionen für veganes Catering im Backstage-Bereich, pflanzliche Milchalternativen oder plastikfreies Wasser informieren.

Die Zürcher Aktivist*innen hinter der Initiative sind überzeugt, dass ein «Weiter so»  angesichts der Klimakrise keine Option ist. 2021 von Daniel Hellmann und Barbara Ellenberger gegründet, wächst das Team von Food-Aktivist*innen kontinuierlich.

Woraus besteht dieses Tool?

Der Green Rider ist eine Vorlage für Kunst- und Kulturschaffende sowie Institutionen, die im Rahmen von Engagements an die entsprechenden Veranstaltungsort individuelle ausgefüllt gesendet werden kann. Mit dem GREEN RIDER können umweltfreundliche Optionen angefragt werden, beispielsweise veganes Catering, Empfehlungen für vegetarische und vegane Restaurants, plastikfreies Wasser oder nachhaltige Materialien im Backstage Bereich.

 

Tags

#nachhaltigkeit #techrider #vegan #plastikfrei #greenrider #tastyfuture #wegovegan #future #climateactionnow #vegansofzürich #plantbased #kulturinzürich #lokalvegan #sustainablegastronomyday #nachhaltigekultur #nachhaltigekunst #veganfood

Was kann dieses Tool?

Mit dem Green Rider kannst du für dich und dein Team umweltfreundliche Optionen ganz einfach anfordern: Zusätzlich findest du im Green Rider Vorschläge, wie Gastspielorte ihr Angebot auch über deine Performance hinaus nachhaltiger gestalten können. Hilf dabei, langfristig positive Veränderungen anzustossen!

 

 

 

 

 

 

Für wen ist dieses Tool?

Der Green Rider richtet sich an Künstler*innen und Institutionen und steht allen kostenlos als digitaler Download zur Verfügung.

 

Warum braucht es dieses Tool?

Der Green Rider ist ein wichtiges Instrument in den Darstellenden Künsten, um Nachhaltigkeit in einer Branche zu fördern, die oft sehr ressourcenintensiv ist. Er bietet einen klaren Rahmen für umweltbewusstes Handeln und erleichtert es Künstler*innen sowie Institutionen, umweltfreundliche und nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Impressum

Urheberschaft: Tasty Future mit Soya the Cow

Webseite

E-Mail

Insta

 

Dampzentrale Bern: Gehaltschema für faire Löhne an Kulturinstitutionen in der Schweiz

Die Dampfzentrale Bern hat beim Zentrum für Kulturmanagement ZHAW die «Vorstudie Löhne Freie Kulturszene Schweiz» in Auftrag gegeben und basierend darauf ein Schema für faire Richtlöhne für Festangestellte an freien Produktionshäusern in der Schweiz entwickelt.

Diese Fair-Pay-Lohntabelle lehnt sich an am österreichischen Vorbild «Fair Pay für Kulturarbeit». Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung und Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt betreffen in erster Linie Freischaffende.

Die Vorstudie bietet eine Bestandesaufnahme der aktuellen Lohnsituation an freien Produktionshäusern (Fokus: Gastspielhäuser für Tanz und Theater). Die Resultate lassen sich auch auf Kulturzentren übertragen, die andere Sparten veranstalten.

Darauf aufbauend wurde ein Gehaltschema erstellt: Mit dem Gehaltschema können sich Kulturinstitutionen zu transparenten, fairen Löhnen verpflichten. Das Kerngeschäft jeder Kulturinstitution ist die Präsentation, Diskussion und Vermittlung künstlerischen Schaffens. Das Gehaltschema basiert auf der Haltung, dass kaufmännische und künstlerische Berufe auf ähnlichen Verantwortungsstufen gleich gewichtet werden sollen.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Löhne von Festangestellten an Schweizer Kulturinstitutionen sind weit unter dem Durchschnitt, wenn sie mit vergleichbaren Positionen in anderen Branchen verglichen werden. Das verstärkt den Fachkräftemangel, schwächt die soziale Nachhaltigkeit und die Konsistenz der Arbeitsqualität an den Institutionen. Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung, Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt und die Bemühungen im Rahmen der Kulturbotschaft 2025-2028 betreffen in erster Linie Freischaffende.

Was kann dieses Tool?

Das neue Gehaltschema bietet ein einfach anwendbares, übertragbares, transparentes Baukastenmodell für die Anwendung auf alle Stellen in einer Kulturinstitution.

Für wen ist dieses Tool?

Kulturinstitutionen in der Schweiz, die sich zu fairen, transparenten Gehältern verpflichten wollen.

Fokus: Gastspielhäuser Tanz und/oder Theater

Woraus besteht dieses Tool?

Zentrales Element des Gehaltschemas ist ein Baukasten-Modell zur Anwendung für alle Positionen in einer Kulturinstitution.
Die Grundlage dafür lieferten die Resultate aus der Vorstudie der ZHAW.

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (alle Werte)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Median)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Durchschnitt)

Impressum

Dampfzentrale Bern

Karin Bitterli (Kaufmännische Geschäftsführerin Dampfzentrale Bern), bitterli@dampfzentrale.ch

Talking Diversity

In der Kommunikation am Schauspielhaus Zürich wird diskriminierungssensible und -kritische Sprache verwendet. Damit das Publikum weiss, wovon gesprochen wird, wenn bestimmte Wörter benutzt werden, haben Mitarbeiter*innen und Ensemblemitglieder des Schauspielhaus Zürich ein Glossar mit Grundlagenbegriffen zusammengestellt.

Woraus besteht dieses Tool?

Dieses Glossar ist eine Sammlung von Begriffen, die erklärt werden. Die Begriffe, die hier vorgestellt werden, sind explizit keine Definitionen und nicht für alle Ewigkeit in Stein gemeisselt.

Einige kommen aus dem US-amerikanischen Sprachraum und haben noch keine deutsche Entsprechung gefunden. Die Begriffe sind oft abhängig von lokalen gesellschaftlichen Kontexten, in denen sie verwendet werden, ihre Bedeutungen verschieben sich im Gebrauch.

Sie liefern ein temporäres Abbild unserer Zeit, im Wissen darum, wie schnell sich gesellschaftliche Zustände verändern.

Tags

#glossar
#diversity
#inklusivesprache #schauspielhaus.ch
#talkingdiversity

Wozu kann dieses Glossar beitragen?

Dieses Glossar sensibilisiert für diskriminierungssensible Sprache. Eine diskriminierungssensible Sprache hilft zu differenzieren und Stereotypisierungen und gewaltvollen Fremdzuschreibungen entgegenzuwirken.

Sie lässt stattdessen alle Individuen mit ihren persönlichen Zugehörigkeiten selbst und selbstgewählt sprechen.

Für wen ist dieses Tool?

Dieses Glossar ist für alle.

Die Begriffe sollen Mut machen, Sprache nicht als Zwang, sondern als kreatives Werkzeug zu begreifen, das es uns möglich macht, die Welt selbstbestimmt mitzugestalten.

Warum braucht es dieses Glossar?

Sprache ist ein fluides Tool. Sie spiegelt gesellschaftliche Prozesse, kann manchmal sogar Veränderungen vorantreiben. Wer das eigene Sprechen diskriminierungssensibel gestaltet, trägt dazu bei,

  • jahrhundertealte und gesamtgesellschaftlich wirkende Macht- und Gewaltsysteme zu überwinden,
  • die Herabsetzung von verletzbaren Menschen zu vermeiden und
  • marginalisierten Gruppen zu Sichtbarkeit zu verhelfen.

Marginalisierte Menschen sind nicht nur sprachlich, sondern auch in Medien, Politik und Kultur untervertreten und erhalten keine Bühne oder wenig Gehör für ihre Stimme.

Herunterladen

Das Glossar existiert auf Deutsch und Englisch.

Impressum

Textnachweise:
Die Texte aus diesem Glossar speisen sich aus unterschiedlichen Quellen, die wir gerne nennen und denen wir danken möchten: Diversity Arts Culture, www.diversity-arts-culture.berlin; Diversum – Verein für rassismuskritisches Denken, www.verein-diversum.ch sowie das Glossar in Evein Obulor & Rosamag (Hg.): Schwarz wird großgeschrieben, 2021. Ein Teil der Texte sind Originalbeiträge für diese Publikation.

Redaktion:
Fadrina Arpagaus, Yuvviki Dioh, Miriam Ibrahim, Laura Kaufmann, Laiya Sievi

Herausgeberin: Schauspielhaus Zürich AG Zeltweg 5, 8032 Zürich

FIT FOR THE FUTURE: Jahresbericht 2025

Dieser Jahresbericht dokumentiert das erste Jahr von FIT FOR THE FUTURE, einem dreijährigen Projekt, das im Rahmen des FIT-Festivals entwickelt wurde. Das Dossier gibt einen Einblick in einen Prozess der Beobachtung, des Lernens und der Transformation im Zusammenhang mit dem Wechsel der künstlerischen Leitung und macht dabei oft undokumentierte Dynamiken sichtbar: Beziehungen, Schwächen, Verantwortlichkeiten und implizites Wissen. Der Bericht enthält ausserdem einen vorläufigen Leitfaden für einen Wechsel der künstlerischen Leitung, der sich auf die Erfahrungen des ersten Jahres stützt und als Instrument zur Reflexion und Orientierung dient. Das Dokument präsentiert keine abschliessenden Ergebnisse, sondern einen fortlaufenden Entwicklungsprozess zur Schaffung eines nachhaltigen und replizierbaren Übergangsmodells im Bereich der Darstellenden Künste.

Dieser Bericht dokumentiert das erste von drei Jahren. Für 2026 ist ein weiterer vorgesehen. Ein dritter, für Ende 2027 geplanter Teil wird den gesamten Prozess als Modellprojekt vorstellen und in allen Sprachen verfügbar sein.

Woraus besteht dieses Tool?

Es handelt sich um einen Prozessbericht, ein Dossier, welches das erste Jahr eines Wechsels der künstlerischen Leitung dokumentiert und Überlegungen, Praktiken und einen operativen Leitfaden enthält.

Was kann dieses Tool?

Es bietet Orientierung, Sprache und kritische Werkzeuge, um Übergänge bewusster, langsamer und nachhaltiger zu gestalten.

Für wen ist dieses Tool?

Für künstlerische Leitungen, Kulturteams und Institutionen, die vor einem Leitungswechsel stehen oder einen solchen in Betracht ziehen.

Warum braucht es dieses Tool?

Um normalerweise informelles und nicht dokumentiertes Wissen, das oft Ursache für herausfordernde Leitungswechsel ist, sichtbar und teilbar zu machen.

 

 

 

Impressum

Paola Tripoli und Simon Waldvogel

produzione@fitfestival.ch

www.fitfestival.ch

 

t. Richtlöhne und Richthonorare

Die von t. Theaterschaffen Schweiz herausgegebenen Richtlöhne und Richthonorare dienen berufstätigen Personen in den Freien Darstellenden Künsten als Lohn- und Honorarkompass. Damit lassen sich ein angemessener Verdienst für ihre Arbeit berechnen sowie transparent und nachvollziehbar Lohn- oder Honorarverhandlungen führen.

Für die Weiterentwicklung der Richtlöhne und Richthonorare setzte t. Theaterschaffen Schweiz eine Arbeitsgruppe ein, die Ende 2021 ihre Tätigkeit aufnahm. In einer breiten Vernehmlassung bezog sie verschiedenste Akteurinnen und Akteure des Sektors aus allen Landesteilen in die Erarbeitung der Werkzeuge und in die Eruierung der Richtwerte mit ein.

Im Zuge der weiterentwickelten Richtlöhne und Richthonorare möchte t. Theaterschaffen Schweiz Profis auf und hinter der Bühne sowie die Interessensgruppen ermutigen, stärker in den Diskurs über Löhne und Honorare zu treten. Noch immer wird sowohl in den Freien Darstellenden Künsten als auch in der Kultur zu wenig über Geld geredet. Die t. Richtlöhne und Richthonorare schaffen hierbei mehr Transparenz und möchten die Verhandlungskultur fördern.

Woraus besteht dieses Tool?

Unter www.tpunkt.ch/richtloehne stehen zwei neu geschaffene Werkzeuge zur Verfügung, die auf die speziellen Arbeitsrealitäten in den Freien Darstellenden Künsten abgestimmt sind:

Tags

#verhandlung
#fairelöhne
#geld
#budget
#fairepraxis
#verträge

Was kann dieses Tool?

Mit dem t. Rechner können freischaffende und selbstständig erwerbende Personen ihren Lohn oder ihr Honorar für die Entwicklungs- und Probenphase ausrechnen. Einbezogen werden dabei neu Abstufungen wie z. B. die Arbeitserfahrung, der Verantwortungsgrad im Projekt und die Arbeitsregion.

Mit dem t. Budget kann der Richtpreis einer Aufführung sowie die Amortisationskosten pro Aufführung berechnet werden.

Warum braucht es dieses Tool?

Berufstätige Personen der Freien Theaterszene, der Kleinkunst und weiteren Sparten der Freien Darstellenden Künste haben aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Professionalität ein Recht auf faire Entlöhnung.

t. bietet hiermit das erste nationale Berechnungstool für mehr Transparenz und Verhandlungskultur im gesamten Sektor.

Für wen ist dieses Tool?

Es dient Einzelkünstlerinnen und -künstlern, Theatergruppen, Agenturen, Veranstaltenden, Theaterhäusern sowie privaten und öffentlichen Förderstellen als Orientierungshilfe.

Kontakt

t. Thaterschaffen Schweiz
www.tpunkt.ch

info@tpunkt.ch

Impressum

Arbeitsgruppe t. Richtlöhne und Richthonorare

  • Cristina Galbiati, Co-Präsidentin t. Theaterschaffen Schweiz
  • Eric Devanthéry, Vorstandsmitglied t. Theaterschaffen Schweiz
  • Nina Mariel Kohler, Vorstandsmitglied t. Theaterschaffen Schweiz
  • Christophe Drag, Adminstrativer Leiter Cie Philippe Saire
  • Gabi Bernetta, Produzentin, Bernetta Theaterproduktionen, Gewinnerin Schweizer Theaterpreis 2018
  • Anja Lauper, Agentin Kunstprojekte.ch / Tourbo-music.ch
  • Judith Rohrbach, ehem. Co-Leiterin Kleintheater Luzern / seit Oktober 2023 Leiterin Schweizer Künstlerbörse und Stv. Leitung t. Theaterschaffen Schweiz

Projektleitung Geschäftsstelle t.

  • Chantal Hirschi, Geschäftsleiterin t. Theaterschaffen Schweiz
  • Clara Gudehus, Verantwortliche Dienstleistungen und Projekte

Unterstützt von m2act /Migros-Kulturprozent, Swisslos Kultur Kanton Bern, Schweizerische Interpretenstiftung, Bundesamt für Kultur

Kleintheater Luzern: «Alle Inklusive» – eine Box für mehr

Was können wir als Menschen ohne Behinderungsperspektive dazu beitragen einen inklusiveren Zugang zu Gesellschaft und Kultur zu schaffen? Das beschäftigt das Kleintheater Luzern. Um sich einer Antwort anzunähern haben die Co-Leitung, der Inklusionsbeauftragte des Hauses und eine inklusive Arbeitsgruppe die Toolbox «Alle Inklusive» entwickelt. Diese Toolbox unterstützt Individuen, Gruppierungen und Institutionen aus Kultur, Schule oder öffentliche Verwaltung auf dem Weg zu mehr Inklusion. Sie dient als Starthilfe für alle, die Barrieren abbauen möchten. Inklusion beginnt überall. «Alle Inklusive» ist praxisnah, humorvoll und ergebnisorientiert.

Hier sind weitere Informationen zum Kleintheater Luzern Projekt «Inklusiver Kulturbetrieb» und den Dokumentarfilm «Alle inklusive – ein Kleintheater will mehr».

Woraus besteht dieses Tool?

Die physische Toolbox besteht aus 3 Teilen.

  • Ohne Tabu: Ein Begriffsspiel, das Begriffe aus dem Themenbereich Inklusion vermittelt.
  • Werkstatt: Eine Workshopanleitung, mit der Teams konkrete Massnahmen entwickeln können.
  • Häppchenweise: Eine Website mit Übungen, Wissensinputs und wichtigen Links zum Thema Inklusion.

 

 

Für wen ist dieses Tool?

«Alle Inklusive» richtet sich an nichtbehinderte Individuen, Gruppen und Institutionen aus Kultur, Schule oder öffentlicher Verwaltung.

Warum braucht es dieses Tool?

«Alle Inklusive» stellt zentrale Fragen und lädt dazu ein, diese gemeinsam zu beantworten:

  • Was bedeutet Inklusion in diesem Kontext?
  • Welches Wissen ist bereits vorhanden, und was muss noch erarbeitet werden?
  • Welche Ziele sollen erreicht werden, und welche Herausforderungen treten dabei auf?
  • Was motiviert die Beteiligten, den Prozess fortzusetzen, und welche Unterstützung ist dafür notwendig?

 

 

Was kann dieses Tool?

«Alle Inklusive» hilft dabei, sich Barrieren bewusst zu werden und mit dem Abbau dieser zu beginnen.

Tags

#inklusion
#kulturbetrieb
#alleinklusive
#Gesellschafsspiel
#Workshop
#Werkstatt
#theater
#behinderung
#kleintheaterluzern
#barrieren

Impressum

Kleintheater Luzern www.kleintheater.ch

Fabienne Mathis, Janine Bürkli

Verlag: Der gesunde Menschenversand GmbH, menschenversand.ch

«All Inklusive» wurde u.a. mit dem Competence Center for Diversity, Disability, and Inclusion (CCDI) der Universität St.Gallen entwickelt und bereits vom Theater Neumarkt Zürich, dem Theater Stadelhofen, den Museen Luzern, dem Kunstmuseum Luzern und dem ThiK Theater im Kornhaus Baden getestet.

Tatenbank

Die schweizweit zentrale Aktionsplattform für eine nachhaltigere Kultur

Die Tatenbank ist ein Projekt von Vert le Futur, dem Verband für eine nachhaltige Kultur- und Veranstaltungsbranche. Die Plattform sammelt Wissen aus der Kulturbranche zu nachhaltigem Produzieren und Organisieren von kulturellen Veranstaltungen. Die Inhalte werden von einem interdisziplinären Team von Menschen an der Schnittstelle von Kultur und Nachhaltigkeit recherchiert und kuratiert: Kulturschaffende, Autor*innen, Software-Entwickler*innen, Kommunikationsspezialist*innen, Grafiker*innen und Vernetzungskünstler*innen bauen die Tatenbank stetig aus und entwickeln sie weiter.

Woraus besteht die Tatenbank?

Die Tatenbank sammelt kondensiertes und fachlich geprüftes Wissen, konkrete Hilfsmittel und Tools sowie inspirierende Beispiele für nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen des Kulturschaffens:

  • Administration
  • Ausstattung
  • Einkäufe
  • Gastronomie
  • Infrastruktur
  • Kommunikation
  • Kuration
  • künstlerische Inhalte

Tags

#tatenbank
#vertlefutur
#tools
#inspirationen
#ideen
#beispiele
#nachhaltigekultur

Was bietet die Tatenbank?

  • Informationen: Die Tatenbank bietet Wissen, Inspiration und Orientierung.
  • Community: Kulturschaffende finden hier niederschwelligen Zugang zu Ressourcen und einem Netzwerk an Expert*innen. Sie werden dazu befähigt, konkret aktiv zu werden, um ihre Aktivitäten ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten.
  • Teilhabe: Nutzer*innen können zudem mitwirken und eigene «Taten» im Bereich nachhaltigen Kulturschaffens einbringen. Die Tatenbank wird damit um Erfahrungen aus der Community laufend ergänzt.

Warum braucht es die Tatenbank?

Damit Nachhaltigkeit im Kulturalltag nicht unter den Tisch fällt, braucht es nützliche Hilfsmittel, Wissen und vor allem auch gute Beispiele.

Es braucht Zeit, diese Informationen zu sammeln, zu studieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Mit der Tatenbank schliesst der Verband Vert le Futur diese Lücke.

Für wen ist die Tatenbank?

Die Tatenbank richtet sich an Kulturschaffende aus allen Genres, die sich in ihrem jeweiligen Arbeits- und Wirkungsbereich für eine nachhaltige Kultur engagieren wollen.

Alle Inhalte stehen auf Deutsch und Französisch zur Verfügung.

Impressum

Vert le Futur
vertlefutur.ch

Kontakt
tatenbank@vertlefutur.ch

StuFF

Neue Materialzyklen für Theater

StuFF – neue Materialzyklen für Theater ist ein community-basiertes, ökologisches Projekt von Nadia Fistarol (Bühnenbildnerin und Leiterin des Praxisfeldes Bühnenbild an der ZHdK Zürich) und Barbara Ehnes (Bühnenbildnerin und Professorin für Bühnen- und Kostümbild HfBK Dresden). Zusammen mit engagierten Theaterschaffenden initiiert STUFF ein vermehrt ökologisches und nachhaltiges Denken, Forschen und Handeln in den darstellenden Künsten. Bestehendes Wissen in den Bereichen Bühnenbild und Kostüm wird in einem Open-Source-Katalog gebündelt, weiterentwickelt und verbreitet, um die Schwelle zu nachhaltigem Handeln niedrig zu halten.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Tool StuFF besteht aus einer Webseite. Sie dient als

  • Open-Source-Katalog für
  • umweltfreundliche Materialien und
  • wiederverwendbare Strukturen.

Aktuelle Diskurse werden auf der Plattform geteilt, Materialzyklen erforscht und Interessierte im deutschsprachigen Raum und europaweit vernetzt.

Tags

#stuff
#common
#materialkatalog
#wissensaustausch
#nachschlagewerk
#kollaboration
#plattform
#alliierte

Was kann dieses Tool?

Das Nachschlagewerk sammelt und bündelt das Wissen und die Erfahrungen von und für alle Theaterschaffenden und Studierenden, die den Prozess mit vorantreiben wollen.

Das Projekt lädt alle, die sich für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen einsetzen dazu ein, sich dem StuFF-Netzwerk anzuschliessen und mit ihren Möglichkeiten zu partizipieren.

  • Neue Prototypen,
  • neue Materialerkenntnisse,
  • Anwendungsbeispiele,
  • Expertisen,
  • Beiträge von Hochschulen,
  • Publikationen und
  • Links zu Veranstaltungen

können nachgeschlagen aber auch beigesteuert werden.

Warum braucht es dieses Tool?

Mit StuFF können Bühnenbildner*innen, Student*innen und Theaterschaffende bei ihren Recherchen zu vermehrt

  • nachhaltigem Arbeiten in den darstellenden Künsten
  • auf der Expertise von anderen aufbauen

und müssen in ihren Projekten nicht bei null beginnen. Informationen zu Ressourcen schonenden Materialien und Strukturen können nachgeschlagen werden, aber auch Links zu Büchern, Texten, Videos, Workshops, Events sind zugänglich.

Zudem wird die Vernetzung mit verbündeten Projekten geteilt.

Für wen ist dieses Tool?

Die Webseite ist für Bühnen- und Kostümbildner*innen, Student*innen, Szenograf*innen, Innenarchtiekt*innen, Techniker*innen und Werkstatthandwerker*innen, aber auch für Regisseur*innen, Dramaturg*innen, Produktionsleiter*innen und Darsteller*innen entwickelt worden.

Beteiligte Personen

Barbara Ehnes, Initiatorin
Nadia Fistarol, Initiatorin
Konrad Walkow, Mitarbeiter
Franziska Müller-Reissmann, Matrialexpertise
Leonor Kotoun, Mitarbeit Materialexpertise
Esther Bätschmann, Verantwortung Kostümstoffe
Nik Emch, Artwork und Grafikdesign
FLX Labs, Umsetzung Website
Ramun Bernetta, Administration
Livia Frehner, Assistentin Administration
Roger Merguin, Beratung
Nicolás Hinrichs, Übersetzer