m2act@Gessnerallee

Die dreitägige öffentliche Veranstaltung fand in der Gessnerallee Zürich statt und war eine hybride Plattform für Austausch und Zusammenarbeit zwischen Akteur*innen aus den Darstellenden Künsten. Sie stand im Zeichen fairer, nachhaltiger und wirkungsorientierter Praxis und Kulturförderung. Die drei Tage wurden jeweils mit performativen Beiträgen und Spaziergängen in und um die Gessnerallee abgerundet. Details

Donnerstag, 23.09.2021

Der erste Tag war fairer Praxis in den Darstellenden Künsten gewidmet. Den Auftakt am Vormittag machten FAIRSPEC und Reso – Tanznetzwerk Schweiz gemeinsam mit weiteren Mitwirkenden. Sie gaben Einblicke in unterschiedliche Herangehensweisen, wie ethische Richtlinien und Arbeitsweisen erarbeitet werden und zeigten auf, wie diese direkt angewendet werden können. Nachmittags wurde das Thema faire Praxis im Rahmen des m2act Barcamp vertieft. Für dieses offene Tagungsformat gestalteten die Teilnehmenden die Inhalte selbst. In zahlreichen ko-kreativen Workshops sowie Austausch- und Vernetzungsformaten konnten die Teilnehmenden praktikable Lösungen und zukunftsweisende Ideen und Ansätze für die Darstellenden Künste kreieren, weiterentwickeln und erproben. Detailprogramm

Freitag, 24.09.2021

Am zweiten Tag stand die ökologische Nachhaltigkeit in den Darstellenden Künsten im Fokus. Der Verein Vert le Futur erörterte und diskutierte am Vormittag gemeinsam mit Inputgeber*innen und den Campus-Teilnehmenden, wie ökologische Nachhaltigkeit die Kultur beeinflusst und wie die Darstellenden Künste den Sprung in eine nachhaltigere Zukunft schaffen. Nachmittags fand erneut ein m2act Barcamp statt, diesmal zum Thema Nachhaltigkeit. Detailprogramm

Samstag, 24.09.2021

Der dritte Tag gab Einblick in neue Fördermodelle. Gäste und Campus-Teilnehmer*innen diskutieren darüber, wie die Verschränkung von fairer und wirkungsorientierter Kulturförderung gelingen kann. Nachmittags bildete der «FAIRy Circus» ein experimentelles Setting im Rahmen des neuen Förderprozesses von m2act: Acht im Rahmen des m2act Call for Proposals 2021 ausgewählte Projektideen verteilen – angeleitet durch den Performer Martin Schick – unter- und miteinander die für sie bereitgestellten CHF 100’000 sowie weitere materielle und immaterielle Beiträge. m2act erprobte damit einen Prototypen für den solidarischen Prozess des Teilens in der Kulturförderung. Detailprogramm

Fotos: Nicolas Gysin