Kleintheater Luzern: «Alle Inklusive» – eine Box für mehr

Was können wir als Menschen ohne Behinderungsperspektive dazu beitragen einen inklusiveren Zugang zu Gesellschaft und Kultur zu schaffen? Das beschäftigt das Kleintheater Luzern. Um sich einer Antwort anzunähern haben die Co-Leitung, der Inklusionsbeauftragte des Hauses und eine inklusive Arbeitsgruppe die Toolbox «Alle Inklusive» entwickelt. Diese Toolbox unterstützt Individuen, Gruppierungen und Institutionen aus Kultur, Schule oder öffentliche Verwaltung auf dem Weg zu mehr Inklusion. Sie dient als Starthilfe für alle, die Barrieren abbauen möchten. Inklusion beginnt überall. «Alle Inklusive» ist praxisnah, humorvoll und ergebnisorientiert.

Hier sind weitere Informationen zum Kleintheater Luzern Projekt «Inklusiver Kulturbetrieb» und den Dokumentarfilm «Alle inklusive – ein Kleintheater will mehr».

Woraus besteht dieses Tool?

Die physische Toolbox besteht aus 3 Teilen.

  • Ohne Tabu: Ein Begriffsspiel, das Begriffe aus dem Themenbereich Inklusion vermittelt.
  • Werkstatt: Eine Workshopanleitung, mit der Teams konkrete Massnahmen entwickeln können.
  • Häppchenweise: Eine Website mit Übungen, Wissensinputs und wichtigen Links zum Thema Inklusion.

 

 

Für wen ist dieses Tool?

«Alle Inklusive» richtet sich an nichtbehinderte Individuen, Gruppen und Institutionen aus Kultur, Schule oder öffentlicher Verwaltung.

Warum braucht es dieses Tool?

«Alle Inklusive» stellt zentrale Fragen und lädt dazu ein, diese gemeinsam zu beantworten:

  • Was bedeutet Inklusion in diesem Kontext?
  • Welches Wissen ist bereits vorhanden, und was muss noch erarbeitet werden?
  • Welche Ziele sollen erreicht werden, und welche Herausforderungen treten dabei auf?
  • Was motiviert die Beteiligten, den Prozess fortzusetzen, und welche Unterstützung ist dafür notwendig?

 

 

Was kann dieses Tool?

«Alle Inklusive» hilft dabei, sich Barrieren bewusst zu werden und mit dem Abbau dieser zu beginnen.

Tags

#inklusion
#kulturbetrieb
#alleinklusive
#Gesellschafsspiel
#Workshop
#Werkstatt
#theater
#behinderung
#kleintheaterluzern
#barrieren

Impressum

Kleintheater Luzern www.kleintheater.ch

Fabienne Mathis, Janine Bürkli

Verlag: Der gesunde Menschenversand GmbH, menschenversand.ch

«All Inklusive» wurde u.a. mit dem Competence Center for Diversity, Disability, and Inclusion (CCDI) der Universität St.Gallen entwickelt und bereits vom Theater Neumarkt Zürich, dem Theater Stadelhofen, den Museen Luzern, dem Kunstmuseum Luzern und dem ThiK Theater im Kornhaus Baden getestet.

Tatenbank

Die schweizweit zentrale Aktionsplattform für eine nachhaltigere Kultur

Die Tatenbank ist ein Projekt von Vert le Futur, dem Verband für eine nachhaltige Kultur- und Veranstaltungsbranche. Die Plattform sammelt Wissen aus der Kulturbranche zu nachhaltigem Produzieren und Organisieren von kulturellen Veranstaltungen. Die Inhalte werden von einem interdisziplinären Team von Menschen an der Schnittstelle von Kultur und Nachhaltigkeit recherchiert und kuratiert: Kulturschaffende, Autor*innen, Software-Entwickler*innen, Kommunikationsspezialist*innen, Grafiker*innen und Vernetzungskünstler*innen bauen die Tatenbank stetig aus und entwickeln sie weiter.

Woraus besteht die Tatenbank?

Die Tatenbank sammelt kondensiertes und fachlich geprüftes Wissen, konkrete Hilfsmittel und Tools sowie inspirierende Beispiele für nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen des Kulturschaffens:

  • Administration
  • Ausstattung
  • Einkäufe
  • Gastronomie
  • Infrastruktur
  • Kommunikation
  • Kuration
  • künstlerische Inhalte

Tags

#tatenbank
#vertlefutur
#tools
#inspirationen
#ideen
#beispiele
#nachhaltigekultur

Was bietet die Tatenbank?

  • Informationen: Die Tatenbank bietet Wissen, Inspiration und Orientierung.
  • Community: Kulturschaffende finden hier niederschwelligen Zugang zu Ressourcen und einem Netzwerk an Expert*innen. Sie werden dazu befähigt, konkret aktiv zu werden, um ihre Aktivitäten ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten.
  • Teilhabe: Nutzer*innen können zudem mitwirken und eigene «Taten» im Bereich nachhaltigen Kulturschaffens einbringen. Die Tatenbank wird damit um Erfahrungen aus der Community laufend ergänzt.

Warum braucht es die Tatenbank?

Damit Nachhaltigkeit im Kulturalltag nicht unter den Tisch fällt, braucht es nützliche Hilfsmittel, Wissen und vor allem auch gute Beispiele.

Es braucht Zeit, diese Informationen zu sammeln, zu studieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Mit der Tatenbank schliesst der Verband Vert le Futur diese Lücke.

Für wen ist die Tatenbank?

Die Tatenbank richtet sich an Kulturschaffende aus allen Genres, die sich in ihrem jeweiligen Arbeits- und Wirkungsbereich für eine nachhaltige Kultur engagieren wollen.

Alle Inhalte stehen auf Deutsch und Französisch zur Verfügung.

Impressum

Vert le Futur
vertlefutur.ch

Kontakt
tatenbank@vertlefutur.ch

StuFF

Neue Materialzyklen für Theater

StuFF – neue Materialzyklen für Theater ist ein community-basiertes, ökologisches Projekt von Nadia Fistarol (Bühnenbildnerin und Leiterin des Praxisfeldes Bühnenbild an der ZHdK Zürich) und Barbara Ehnes (Bühnenbildnerin und Professorin für Bühnen- und Kostümbild HfBK Dresden). Zusammen mit engagierten Theaterschaffenden initiiert STUFF ein vermehrt ökologisches und nachhaltiges Denken, Forschen und Handeln in den darstellenden Künsten. Bestehendes Wissen in den Bereichen Bühnenbild und Kostüm wird in einem Open-Source-Katalog gebündelt, weiterentwickelt und verbreitet, um die Schwelle zu nachhaltigem Handeln niedrig zu halten.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Tool StuFF besteht aus einer Webseite. Sie dient als

  • Open-Source-Katalog für
  • umweltfreundliche Materialien und
  • wiederverwendbare Strukturen.

Aktuelle Diskurse werden auf der Plattform geteilt, Materialzyklen erforscht und Interessierte im deutschsprachigen Raum und europaweit vernetzt.

Tags

#stuff
#common
#materialkatalog
#wissensaustausch
#nachschlagewerk
#kollaboration
#plattform
#alliierte

Was kann dieses Tool?

Das Nachschlagewerk sammelt und bündelt das Wissen und die Erfahrungen von und für alle Theaterschaffenden und Studierenden, die den Prozess mit vorantreiben wollen.

Das Projekt lädt alle, die sich für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen einsetzen dazu ein, sich dem StuFF-Netzwerk anzuschliessen und mit ihren Möglichkeiten zu partizipieren.

  • Neue Prototypen,
  • neue Materialerkenntnisse,
  • Anwendungsbeispiele,
  • Expertisen,
  • Beiträge von Hochschulen,
  • Publikationen und
  • Links zu Veranstaltungen

können nachgeschlagen aber auch beigesteuert werden.

Warum braucht es dieses Tool?

Mit StuFF können Bühnenbildner*innen, Student*innen und Theaterschaffende bei ihren Recherchen zu vermehrt

  • nachhaltigem Arbeiten in den darstellenden Künsten
  • auf der Expertise von anderen aufbauen

und müssen in ihren Projekten nicht bei null beginnen. Informationen zu Ressourcen schonenden Materialien und Strukturen können nachgeschlagen werden, aber auch Links zu Büchern, Texten, Videos, Workshops, Events sind zugänglich.

Zudem wird die Vernetzung mit verbündeten Projekten geteilt.

Für wen ist dieses Tool?

Die Webseite ist für Bühnen- und Kostümbildner*innen, Student*innen, Szenograf*innen, Innenarchtiekt*innen, Techniker*innen und Werkstatthandwerker*innen, aber auch für Regisseur*innen, Dramaturg*innen, Produktionsleiter*innen und Darsteller*innen entwickelt worden.

Beteiligte Personen

Barbara Ehnes, Initiatorin
Nadia Fistarol, Initiatorin
Konrad Walkow, Mitarbeiter
Franziska Müller-Reissmann, Matrialexpertise
Leonor Kotoun, Mitarbeit Materialexpertise
Esther Bätschmann, Verantwortung Kostümstoffe
Nik Emch, Artwork und Grafikdesign
FLX Labs, Umsetzung Website
Ramun Bernetta, Administration
Livia Frehner, Assistentin Administration
Roger Merguin, Beratung
Nicolás Hinrichs, Übersetzer

Mehr bewirken mit Kultur

In Zusammenarbeit mit dem Büro für Wagemut hat m2act eine kurze Anleitung erstellt, die euch hilft, eure Projektidee hinsichtlich ihrer Wirkung zu durchdenken.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Tool besteht aus einer zweiseitigen Schritt-für-Schritt-Anleitung mit einem Fallbeispiel und einer Vorlage für die eigene Anwendung.

 

Tags

#Wirkung
#Übersicht
#Fokus

Was kann dieses Tool?

Diese kurze Anleitung hat drei Ziele:

  • Übersicht: Sie hilft, euer Projekt schnell und verständlich zusammenzufassen. Dies kann als Grundlage für Präsentationen bei Partner*innen, Geldgeber*innen, dem Publikum oder anderen Interessierten dienen.
  • Fokus auf das Wesentliche: Sie unterstützt euch dabei, den Fokus auf das Ziel nicht zu verlieren und auch während des Projekts Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden.
  • Mehr Wirkung: Sie kann dabei helfen Lücken zu erkennen, Punkte zu ergänzen, Dinge anzupassen und das Projekt, wo nötig, zu schärfen.

 

Für wen ist dieses Tool?

Mehr bewirken mit Kultur richtet sich insbesondere an Menschen, die eine Projektidee haben, mit der sie zu einer fairen, inklusiveren und nachhaltigen Kultur und Gesellschaft beitragen wollen.

Warum braucht es dieses Tool?

Projekte, die einen gesellschaftlichen Wandel anstreben, bieten Aktivitäten an, die bei den Adressat*innen Denk- und Handlungsweisen auslösen sollen, die ohne das Projekt nicht stattfinden würden. Die Wirkung des Projekts misst sich an dieser Denk- und Handlungsweise.

Für die wirkungsvolle Konzipierung eines Projekts hilft es, das Projekt von hinten aufzurollen und seine Wirkungskette genauer zu kennen.

Impressum

 

 

Values of Solidarity

Ein Mediationsspiel für Teambildung und kulturelle Ko-Kreation

«Values of Solidarity» ist ein Workshop-Tool, das zugleich Spiel und Vermittlungsinstrument für Teams ist, die am Beginn einer Zusammenarbeit stehen. Mit Hilfe der Karten können Teilnehmende beschreiben, welche Werte ihnen wichtig sind und erfahren, welche Werte ihre Partner*innen antreiben. Auf diese Weise lernt sich eine Projekt- oder Arbeitsgruppe näher kennen und es werden Werte, Erfahrungen und Bedürfnisse geteilt, die sonst vielleicht nicht ausgesprochen würden. Die Diskussionen, die sich aus dem Spiel ergeben, fördern eine kollaborative Kommunikation und schaffen ein solidarisches und nachhaltiges Arbeitsumfeld, das die kulturelle, intellektuelle und emotionale Vielfalt der Teilnehmenden widerspiegelt.

Woraus besteht dieses Tool?

«Values of Solidarity» ist ein Kartenset in englischer Sprache. Das Spiel enthält zwei Arten von Karten:

«Value»-Karten enthalten Beschreibungen von Werten, die für eine solidarische Zusammenarbeit wichtig sein können wie z.B.:

  • Ehrlichkeit
  • Motivation
  • Respekt
  • Gesundheit
  • etc.

«Conflict»-Karten enthalten fiktive Szenarien, in denen schlechte Kommunikation und kulturelle Unterschiede zu Spannungen und Konflikten führen, die es zu überwinden gilt.

Tags

#community
#care
#werte
#solidarität
#kollaboration
#faire praxis
#gewaltfreiekommunikation
#reshapenetwork
#valuesofsolidarity

Warum braucht es dieses Kartenset?

In Arbeitsgruppen und Kooperationen kann es zu Konflikten kommen, wenn die Wertvorstellungen der Mitglieder sehr unterschiedlich sind oder die einen die Rechte der anderen nicht anerkennen.

Im Spiel befassen sich Teams mit fiktiven Konfliktsituationen und die Teammitglieder können ihre eigenen Werte formulieren. Ziel ist es, dass jedes Team seinen eigenen Werterahmen formuliert.

Die Solidarität in der Gruppe wird dadurch gefördert.

Für wen ist dieses Tool?

Das Tool wurde speziell für Teams entwickelt, die sich am Anfang ihrer Zusammenarbeit befinden. Es adressiert sich vor allem an Projektteams aus Kunst und Kultur, ist aber auch für andere Sektoren relevant.

Was kann dieses Kartenset?

«Values of Solidarity» bietet Inspiration sowie die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie ein Team mögliche Konflikte bewältigen will.

Das Spiel versetzt die Teilnehmenden gemeinsam in Konfliktszenarien. Somit können sie die oft unsichtbaren und undurchsichtigen Mechanismen erkennen, die Spannungen und Schwierigkeiten verursachen. Gleichzeitig können die Teilnehmenden die notwendigen Methoden finden, um Spannungen abzubauen, besonders wenn unterschiedliche Hintergründe aufeinandertreffen.

Dieses Spiel kann bei jeder Person das Bewusstsein dafür stärken, dass Solidarität einen ganz praktischen und operativen Rahmen für Kollaboration bietet.

Herunterladen

Mehr Informationen auf der Webseite von Reshape Network:

The Gamified Workshop Toolkit: Values of Solidarity

Auszug auf Englisch herunterladen

Kartenset bestellen

Das Kartenset kann bei RESO – Tanznetzwerk Schweiz für CHF 15.– plus Versandkosten bestellt werden.

Interessierte können sich per E-Mail bei RESO melden: info@reso.ch

Impressum

2020, RESHAPE Network

reshape.network

Verfasst von Anikó Rácz, Doreen Toutikian und Dorota Ogrodzka mit Beratung durch Konrad Gadzina.

Entwickelt im Rahmen des RESHAPE-Projekts «Solidarische Ökonomien», an dem Ouafa Belgacem, Ekmel Ertan, Harald Geisler, Anastasya Kizilova, Dorota Ogrodzka, Anikó Rácz, Laure de Selys und Doreen Toutikian unter der Leitung von Nike Jonah beteiligt waren.

Die Neuauflage von «Values of Solidarity» in 2022 wurde von Reso – Tanznetzwerk Schweiz und m2act, das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent, finanziert.

Biografie.art: Fragen zum ethischen Umgang mit persönlichen Geschichten

Biografie.art befragt, spiegelt und beleuchtet die künstlerische Zusammenarbeit, die dokumentarisches und biografisches Material nutzt, thematisiert Hierarchien und ethische Verpflichtungen in künstlerischen Projekten. Aus welchen Gründen wird biografisch gearbeitet und auf welche Weise? Welche Leitplanken gelten im Umgang mit Geschichten Dritter? Wie kreiere ich einen wertschätzenden und ethisch verantwortungsvollen Umgang mit den geteilten Geschichten? Und wie gehe ich mit Augenzeugen, Betroffenen oder Schauspielenden um? Beziehungsarbeit im dokumentarischen & biografischen Arbeiten ist Schwerpunkt.

Woraus besteht dieses Tool?

Die Website bietet Erkenntnis- und Erfahrungsberichte, befragt Vorgehensweisen und regt zum ethischen Reflektieren und Handeln an. Künstlerische Projekte werden nach Phasen geordnet. Das bietet die Möglichkeit die eigene künstlerische Perspektive durch Erfahrungswerte von anderen Künstler*innen, Geschichtenteilenden sowie Einschätzungen aus der Traumatherapie, dem Investigativjournalismus und der Sozialanthropologie zu spiegeln. Ebenso ist ein Arbeitsdokument frei verfügbar, das zur Vereinbarung einer gemeinsamen Arbeitshaltung und ethischer Leitplanken mit allen Projektbeteiligten genutzt werden kann. Wer noch tiefer eintauchen möchte, kann das Team von Biografie.art für Workshops, Coaching oder Diskussionsformate o.ä. anfragen.

Das Arbeitsdokument ist zum Download vorerst auf Deutsch ab Juni 2025 erhältlich.

Tags

#ethischefragen
#ethics #fairepraxis
#leitlinien
#selbstbefragung
#biografie
#biografiekunst
#dokumentartheater #dokumentarfilm #vertrauen #erfahrungsaustausch #Beziehungsarbeit

Für wen ist dieses Tool?

Für Alle, die (auto)biografisch arbeiten und die ihre oder Geschichten Dritter im Rahmen eines künstlerischen Projektes teilen. Das Tool zur Projektbefragung bietet Anschauungsbeispiele und Raum für Selbst- und Strategiebefragung sowohl für Projektleitende und Projektbeteiligte – genauso zur Beziehungsarbeit in dokumentarischen Projekten der darstellenden Künste wie dem Dokumentarfilm.

Warum braucht es dieses Tool?

Um allen Projektbeteiligten Vertrauen, Sicherheit, Einvernehmen und ein Gefühl von Wertschätzung zu geben. Gerade persönliche Geschichten will man gut aufgehoben wissen, Menschen wollen sich richtig wiedergegeben fühlen und wer mit solchem Material arbeitet ist froh, um verbindliche Leitlinien und ethische Credi, die allen Beteiligten ethisch verantwortungsvollen Handlungsspielraum geben.

Impressum

Urheberschaft:

Dennis Schwabenland, Regisseur und Schauspieler und Katja Zellweger, Kulturjournalistin und Germanistin stehen hinter Biografie.art. Dramaturgische Beratung durch Regisseurin und Theaterautorin Anna Papst, Produktionsleitung übernimmt Ramun Bernetta.

Kontakt:

Info@biografie.art

Webseite

 

PERMA-CULTURE, für mehr Nachhaltigkeit in den Darstellenden Künsten

Seit 2022 forscht das Team des far° Nyon kollektiv daran, seinen Betrieb und die Darstellenden Künste im Allgemeinen nachhaltiger zu gestalten. Dabei stützt es sich auf die Prinzipien der Permakultur (konzeptionelle Toolbox, die auf einer Ethik der Fürsorge basiert; aus der Zusammenziehung der englischen Wörter «permanent» und «agriculture» entstandener Begriff). 

2023, nach Abschluss der ersten Phase dieser Forschung, wurde PERMA-CULTURE (work in progress) veröffentlicht. Dieser kurze Essay ist als Raum für den Austausch gedacht. Er kann sowohl als Archiv unserer Experimente als auch als eine Reihe von Vorschlägen (Übungen, Referenzen und Reflexionen) gelesen werden, die eventuell als Inspiration dienen können.

Die Publikation ist auf Französisch und Englisch als Fanzine erhältlich (Bestellung beim far° Nyon). Eine zweisprachige Version (FR/EN), zum Lesen am Bildschirm oder zum Selbstausdrucken im A4-Format, ist online verfügbar.

Woraus besteht dieses Tool?

Bei dem Tool handelt es sich um eine kleine Publikation. Sie umfasst:

  • Erfahrungsberichte,
  • theoretische Ressourcen,
  • Beispiele aus der Praxis.

Die Publikation soll eine Inspirationsquelle sein. 2024–2025 bieten das Team des far° und seine Kollaborierenden eine Reihe von Workshops im Zusammenhang mit dem Projekt und der Publikation an.

 

Tags

#nachhaltigkeit
#toolbox
#veränderung anregen
#einfache und konkrete Beispiele
#wohlbefindenamarbeitsplatz
#zugänglichkeit

Was kann dieses Tool?

Das Team des far° Nyon erhebt nicht den Anspruch, mit PERMA-CULTURE ein Wundermittel geschaffen zu haben. Es bietet jedoch einige konkrete und theoretische Werkzeuge, mit denen es echte Veränderungen im Kleinen wie im Grossen anstossen konnte.

 

 

 

 

 

Für wen ist dieses Tool?

Diese Publikation kann die Überlegungen und Praktiken all jener bereichern, die versuchen, ihre Arbeitsweise zu verändern, um sie ökologisch, menschlich, sozial und künstlerisch nachhaltiger zu gestalten.

 

Warum braucht es dieses Tool?

Angesichts des Klimawandels müssen wir unsere Arbeitsweisen dringend überdenken, um die Darstellenden Künste und den Kulturbereich im Allgemeinen nachhaltiger zu gestalten. Die Permakultur bietet ein einfaches, zugängliches und auf alle Gegebenheiten anwendbares Modell zur Bewältigung dieser Herausforderung.

Impressum

Urheberschaft:

far° Nyon, mit Leila Chakroun, Clément Demaurex und Gregory Stauffer

Kontakt:

participation@far-nyon.ch
Webseite

Foto: Workshop beim far° festival des arts vivants

©Arya Dil, far° Nyon, 2024

 

Green Guide for cultural organisations

reflector unterstützt Kul­tur­be­trie­be und Kulturschaffende dabei, ihren öko­lo­gi­schen Fus­s­ab­druck zu re­du­zie­ren und eine zu­kunfts­o­ri­en­tier­te, le­ben­di­ge Kul­tur­sze­ne zu gestalten.

Mit dem Green Guide for cultural organisations  stellt reflector eine Anleitung für die rasche Umsetzung ökologischer Massnahmen zur Verfügung.

re­flec­tor wird ge­för­dert durch m2act, das För­der- und Netz­werk­pro­jekt des Mi­gros-Kul­tur­pro­zent für die Dar­stel­len­den Küns­te, in Zu­sam­me­n­a­r­beit mit dem Mi­gros-Pio­nier­fonds.

Woraus besteht dieses Tool?

Der Green Guide besteht aus mehreren the­men­be­zo­ge­nen Leit­fä­den mit kon­kre­ten Mass­nah­men, die dabei hel­fen, mög­lichst schnell in Ak­ti­on zu tre­ten. Jeder Leit­fa­den kann un­ab­hän­gig von den an­de­ren und in be­lie­bi­ger Rei­hen­fol­ge an­ge­wandt wer­den.

Tags

#reflector
#greenguide
#howto
#nachhaltigkeit
#nachhaltigestheater
#greenculture

Was kann dieses Tool?

Der Green Guide gibt An­re­gun­gen für wirk­sa­me und sinn­vol­le Mass­nah­men in den fol­gen­den Be­rei­chen:

  • Mo­bi­li­tät
  • Pro­duk­ti­on
  • Technik
  • Verpflegung
  • Ener­gie
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on

In­ner­halb jedes Leitfadens gibt es je­weils meh­re­re vor­ge­schla­ge­ne Mass­nah­men, die einzeln ausgewählt werden können. So ergibt sich ein indi­vi­du­el­ler Ak­ti­ons­plan, der als PDF heruntergeladen werden kann.

Warum braucht es dieses Tool?

Nachhaltigkeit in den Betriebsalltag zu integrieren ist nicht immer einfach. Der Green Guide erleichtert den Einstieg ins Thema, hilft Ziele festzulegen und die passenden Mass­nah­men umzusetzen.

Für wen ist dieses Tool?

Der Green Guide be­glei­tet kulturelle Institutionen und Kulturschaffende auf ihrem Weg zu einer nach­hal­ti­gen Pra­xis. Die Leitfäden wur­den ge­mein­sam mit Kulturbetrieben und Nachhaltigkeitsexpert*innen ent­wi­ckelt.

Impact Guide

Der Impact Guide ist eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die Projektteams dabei unterstützt, ihr Projekt möglichst wirkungsvoll aufzusetzen.

Er hilft Akteur*innen, die in den Darstellenden Künsten zu einem Strukturwandel beitragen wollen, ihre Annahmen zu überprüfen und herauszufinden, ob die geplanten Aktivitäten und Angebote bei der Zielgruppe tatsächlich die gewünschte Verhaltensänderung bewirken.

Der Impact Guide basiert auf der Theory of Change und wurde vom Migros-Pionierfonds gemeinsam mit Policy Analytics entwickelt.

Warum braucht es dieses Tool?

Projekte, die einen gesellschaftlichen Wandel anstreben, bieten Aktivitäten an, die beim Zielpublikum eine Verhaltensänderung auslösen sollen, die ohne das Projektangebot nicht stattfinden würde. Die Wirkung des Projekts misst sich an dieser Verhaltensänderung.

Für die wirkungsvolle Konzipierung eines Projekts hilft es, das Projekt von hinten aufzurollen und seine Wirkungskette genauer zu kennen.

Dafür stellt der Impact Guide folgende Fragen:

  • Welche systemische Veränderung streben wir an?
  • Wer muss sein Verhalten wie ändern, um dieser systemischen Veränderung näher zu kommen?
  • Welches Angebot kann unser Projekt machen, um zu dieser Verhaltensänderung beizutragen?
  • Welche Annahmen stecken hinter dem Zusammenhang zwischen Angebot und Verhaltensänderung – und sind diese plausibel?

Tags

#impact
#wirkungsorientierung
#theory of change
#systemische veränderung
#input output outcome
#wirkungskette

Für wen ist dieses Tool?

Der Impact Guide ist ein Angebot für alle Akteur*innen, die mit ihren Ideen, Aktivitäten und Projekten eine fairere, inklusivere und nachhaltigere Kultur und Gesellschaft gestalten wollen.

Was kann dieses Tool?

Ein Projektteam kann mit Hilfe des Impact Guide Schritt für Schritt seine eigene Wirkungslogik aufzeichnen, seine Annahmen prüfen und die Aktivitäten so ausrichten, dass sie tatsächlich zum Erreichen der Wirkungsziele beitragen.

Er hilft dabei

  • Wirkungsziele zu definieren
  • Zusammenhänge zu visualisieren
  • Wirkungsketten zu erkennen
  • Annahmen zu überprüfen
  • Angebote zu schärfen

Impressum

Autor*innen: Linda Sulzer, Aljosha Henkel, Andreas Beerli

Migros Pionierfonds / Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes

Policy Analytics

 

Stand: November 2021

m2act × Burning Issues: Für eine gerechte, diverse & inklusive Kultur – Zielepapier

Künstlerische Leitungsteams stehen unter Beschuss, Forderungen nach sozialer Nachhaltigkeit werden immer lauter, Vereinbarkeit von Familie und Kulturschaffen ist noch immer ein Kraftakt. In der Schweizer Theaterszene ist viel in Bewegung. Im Rahmen des Netzwerktreffens «M2ACT × BURNING ISSUES – Performing Arts & Action» haben sich vom 15. bis 17. September 2023 über 400 Kulturschaffende aus der ganzen Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien versammelt. Sie formulierten in einem Zielepapier dringende Forderungen nach Veränderungen, um die Arbeitsbedingungen in den Darstellenden Künsten nachhaltiger, gerechter und attraktiver zu machen

Woraus besteht dieses Papier?

Das Papier formuliert Ziele für eine gerechtere, fairere und diversere Arbeitswelt in der Darstellenden Kunst und in welchem Rahmen sie formuliert wurden. Es enthält zudem die Namen der Verfasser*innen und Erstunterzeichner*innen. Das Zielepapier dient als Katalog gemeinsamer Forderungen, die im Arbeitsalltag der Darstellenden Künste positioniert werden müssen.

Tags

#verantwortung
#handeln
#nachhaltigkeit
#reporting
#kollaboration
#faire praxis
#verträge

Was kann dieses Papier?

Das Zielepapier wurde im Rahmen von m2act x Burning Issues auf der Plattform ACT CAMPAX als Petition veröffentlicht. Hier kann es von Unterstützer*innen unterzeichnet werden (Stand 30.4.2024, 509 Unterschriften). Die Formulierungen können kopiert, weiterentwickelt und als Instrument genutzt werden, um in eigenen Organisationen und Institutionen oder in der Politik Änderungen voranzutreiben.

Für wen ist dieses Papier?

Das Zielepapier ist für alle Kulturschaffende und Menschen aus anderen Bereichen, die sich an ihrem Arbeitsplatz für fairere, diversere und inklusivere Bedingungen stark machen.

 

Warum braucht es dieses Papier?

Viele Menschen, die in den Darstellenden Künsten arbeiten, sind unzufrieden mit den Arbeits- und Produktionsbedingungen und mit der momentanen Verteilung von Geld, Zeit und Einfluss. Sie wollen sich vernetzen, gemeinsam Gehör verschaffen und gegenseitig unterstützen.

Impressum

Im Rahmen des Netzwerktreffens «M2ACT × BURNING ISSUES – Performing Arts & Action» haben sich vom 15. bis 17. September 2023 über 400 Kulturschaffende aus der ganzen Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien versammelt und das Zielepapier formuliert.