Unofficial Hiking Society: Fair Pay – Fair Play: Implementing Fair Structures in the Visual Arts

Die Unofficial Hiking Society AG entwickelt künstlerische Projekte, die das Verhältnis von Kultur, Gesellschaft und institutionellen Strukturen untersuchen. Das Kollektiv macht bestehende Strukturen sichtbar und erprobt neue Formen der Zusammenarbeit.

«Fair Pay – Fair Play» entwickelt in Austausch mit Visarte Region Basel konkrete Werkzeuge für die Umsetzung fairer Arbeitsbedingungen in der Bildenden Kunst. Ausgangspunkt sind bestehende Honorarrichtlinien, die in der Praxis oft nur teilweise angewendet werden.

Das Projekt untersucht, welche Bedingungen faire Zusammenarbeit fördern und wie Institutionen und Kulturschaffende strukturelle Herausforderungen gemeinsam statt einzeln angehen können. Neben Honoraren berücksichtigt «Fair Pay – Fair Play» auch Aspekte wie Transparenz, Mitbestimmung, Care-Arbeit und langfristige Zusammenarbeit.

Gemeinsam mit Künstler*innen, Kurator*innen und Institutionen entstehen praktische Hilfsmittel, eine digitale Plattform sowie ein «Fairness Index», der faire Zusammenarbeit sichtbar und nachvollziehbar macht. Ergänzend wird eine Anerkennungsplattform entwickelt, die Institutionen mit vorbildlicher Praxis öffentlich hervorhebt und den Austausch im Kunstfeld stärkt.

Ziel ist es, faire Arbeitsbedingungen langfristig als selbstverständlichen Bestandteil kultureller Arbeit zu verankern.

Beteiligte Personen

Ozan Güngör
Maria Maddalena Lenzi
Catherin Schöberl

Kooperationspartner Visarte Region Basel

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«Fair Pay – Fair Play» fördert faire Praxis durch konkrete Umsetzungsinstrumente statt neuer Richtlinien. Mit dem «Fairness Index», einer digitalen Plattform und einem Anerkennungsmodell schafft das Projekt Orientierung, Transparenz und positive Anreize für faire Zusammenarbeit. Neben finanzieller Vergütung berücksichtigt es auch Arbeitsbedingungen, Transparenz und Mitbestimmung. Die entwickelten Werkzeuge bleiben über die Projektlaufzeit hinaus nutzbar und stärken nachhaltige Strukturen im Kunstfeld.

Veröffentlicht 29.6.26