Arbeiten in der Kultur
Dieses Tool gibt in Form von vier Artikeln, welche im Winterthurer Kulturmagazin Coucou erschienen sind, einen Überblick über den aktuellen Stand bezüglich Sozialversicherungen, FairPay und Care in der Schweizer Kulturlandschaft. Es richtet den Blick allerdings auch über den Tellerrand und versucht aufzuzeigen, wo man auch ansetzen könnte und wo die Diskussion stecken bleibt. Denn weiterhin leben viele Kunst- und Kulturschaffende nahe der Prekarität und Mehrfachbeschäftigungen sind eine Realität, die von staatlicher Seite noch kaum anerkannt wird.
Dieses Tool besteht aus vier Artikel, welche in der Oktoberausgabe 2026 des Winterthur Kulturmagazins Coucou erschienen sind. Dabei handelt es sich um einen Hintergrundartikel zu den Themen Sozialversicherungen, Mehrfachbeschäftigung, FairPay, Care und einen internationalen Überblick; einem Interview mit Etrit Hasler, Geschäftsführer von Suisseculture Sociale; einem Essay der Care-Aktivistin Karin Lustenberger zum Stand der Care-Diskussion in der Kultur und einem Artikel, in welchem das Gespräch mit drei älteren Kunstschaffenden und ihren spezifischen Problemen gesucht wurde. Dieses Tool richtet sich an sämtliche Kulturschaffende, welche sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussionen wie auch der Problemstellungen vieler Kulturschaffender verschaffen wollen. Es fragt kritisch nach und verharrt dabei nicht in der Problemanalyse, sondern versucht auch konkrete Lösungsansätze aufzuzeigen.
Vier Artikel aus der Oktobertausgabe 2026
«Kunst auf eigenes Risiko» Stefan Breitenmoser
Interview mit Etrit Hasler «Entweder investieren wir mehr Geld – oder wir fördern selektiver»
«Wenn Helvetia die Care-Arbeit übernimmt» Karin Lustenberger
«Und plötzlich ist man 65» Lynn Vellacott
Coucou, das Winterthurer Kulturmagazin
Stefan Breitenmoser
Laura Schoch Künstlerin und Illustratorin
Karin Lustenberger Medienkünstlerin und Careaktivistin
Veröffentlicht 23.10.2026