Open art+care Zooms: Online-Format für Gesprächsaustausch und Themen-Inputs (DE/EN/FR)

Die Open art+care Zooms sind ein offenes, moderiertes Online-Format für den persönlichen Erfahrungsaustausch rund um künstlerische Arbeit und Care-Verantwortung. Sie finden monatlich statt und stehen allen Interessierten ohne Anmeldung offen. Der deutsch- oder englischsprachige Open art+care Zoom findet jeweils am ersten Montag des Monats statt, der französischsprachige am ersten Mittwoch des Monats.

Die Termine werden auf der art+care Website in der Agenda veröffentlicht; der Zoom-Link wird im Voraus über die Signal-Gruppe sowie über den art+care Newsletter geteilt.

Wichtig:
Die Open art+care Zooms werden nicht aufgezeichnet, ihre Inhalte nicht veröffentlicht.

Im Zentrum stehen Austausch, gegenseitige Stärkung und die gemeinsame Entwicklung von Strategien, wie Care-Verantwortung und Kunstpraxis zusammengelebt werden können. Die Gespräche in einem kleinen, geschützten Rahmen verstehen sich als wichtiger Beitrag zu notwendigen Veränderungen im Kultursektor.

Woraus besteht dieses Tool?

  • Monatliche, moderierte Zoom-Gesprächsrunden (offen zugänglich via Zugangslink)
  • Veröffentlichung der Termine und Zugangslinks über die Signalgruppe oder den Newsletter
  • Teilweise mit thematischem Kurzinput zu Beginn des Zooms
  • Dauer: 1 bis 1,5 Stunden

Was kann dieses Tool?

  • Erfahrungsaustausch und gegenseitige Entlastung (das Gefühl, nicht allein zu sein)
  • Gemeinsame Entwicklung von Strategien für das Zusammendenken von künstlerischer Tätigkeit und Care-Verantwortung
  • Aufbau von Allianzen und Netzwerken sowie Stärkung des Care-Diskurses in Kunst und Kultur

Warum braucht es dieses Tool?

Viele erleben im Kunst- und Kulturbereich Überlastung, schlechtes Gewissen, Einsamkeit, Rechtfertigungsdruck und das Gefühl, ständig hinterher zu hinken. Das Format schafft einen geschützten Raum, um diese Erfahrungen zu teilen und daraus empowernde Kompliz*innenschaften, Lösungsstrategien und Energie für Veränderung entstehen zu lassen.

Für wen ist dieses Tool?

Das Format ist offen für alle interessierten Personen. Es richtet sich insbesondere an Menschen im Kunst- und Kulturbereich, die Care-Verantwortung tragen oder sich für Care, solidarische Praxis und strukturelle Veränderungen im Kultursektor interessieren.

Konzept & Moderation:
art+care Kernteam
contact@artandcare.org
artandcare.org

Für Zoom-Link & Updates:

art+care Newsletter

Signalgruppe art+care Cosmos

 

Veröffentlicht 23.03.2026

Vielfaltsfinder – Die Plattform für gelebte Vielfalt

Auf dem Vielfaltsfinder von Migros-Kulturprozent stellen sich Ansprechpersonen für gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen mit biografischer Expertise in Vielfaltsthemen vor. Vereine, Organisationen, Unternehmen und öffentliche Institutionen finden auf der Plattform Expert*innen, die sie bei Projekten unterstützen und diversitätssensible Prozesse begleiten. Mit ihrer Perspektive gestalten sie Inhalte und Prozesse wirksamer. Es gibt derzeit knapp 30 Expert*innen auf dem Vielfaltsfinder.  

Was kann dieses Tool?

Die Plattform erleichtert Interessierten in Vereinen, Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen den Zugang zu Erfahrungs- und Fachwissen in Vielfaltsthemen. Mit ihrer Perspektive gestalten sie Inhalte und Prozesse wirksamer.  Ein Beispiel: Eine Organisation möchte vielfältige Teams stärken. Es ist ihr ein Anliegen, die Ausgangslagen und die Bedürfnisse aller Menschen in diesen Teams zu berücksichtigen, wobei die Chancen der Teammitglieder gerecht verteilt sein sollen. Dann kann ein*e Expert*in aus dem Vielfaltsfinder in der Sensibilisierung und dem weiteren Prozess unterstützen.

Woraus besteht dieses Tool?

Auf dem Vielfaltsfinder stellen sich knapp 30 Expert*innen mit einem persönlichen Profil vor. Mit einem Filter lassen sich die Profile nach Themen, Sprachen und Regionen filtern. Die Profile beschreiben die Schwerpunkte sowie die persönlichen Bezüge zum Thema. Ist die passende Person für das eigene Projekt oder einen Prozess gefunden, kann sie direkt kontaktiert werden.

Warum braucht es dieses Tool?

Manche Menschen in unserer Gesellschaft sind kaum sichtbar: In Zeitungen, im Internet oder im Fernsehen erfahren wir wenig über sie. Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die sich nicht mit ihrem zugewiesenen Geschlecht identifizieren. Der Vielfaltsfinder macht verschiedene Lebensrealitäten durch die Expert*innen sichtbarer.

Für wen ist dieses Tool?

Der Vielfaltsfinder richtet sich an Interessierte in Vereinen, Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen, die vielfältige Perspektiven berücksichtigen möchten. Die Expert*innen können bei Projekten unterstützen und diversitätssensible Prozesse begleiten.

Impressum

Urheberschaft: Migros-Kulturprozent

Kontakt: info-soziales@mgb.ch

Soziale und gesellschaftliche Themen Migros-Engagement

Veröffentlicht 13.3.26

«Alle inklusive – ein Kleintheater will mehr»

Dieser Dokumentarfilm nimmt dich mit auf die Reise des Kleintheater Luzern hin zu einem inklusiveren Kulturbetrieb. Festgehalten wurde nicht nur, was im Haus an inklusivem Programm stattfand und wie das Kleintheater Luzern das realisierte, sondern sie nahmen die Saison 23/24 auch zum Anlass auswärts bei anderen Kulturbetrieben, der Kulturförderung und Politik nachzufragen, wie das mit der Inklusion im Kulturbetrieb funktioniert.

Woraus besteht dieses Tool?

Dieses Tool besteht aus einem 60-minütigen Dokumentarfilm. Der Film ist mit Untertiteln in DE/FR, sowie mit Untertiteln für Hörbehinderte in DE/FR und einer Audiodeskription Tonspur erhältlich.

 

Tags

#inklusion#kulturbetrieb
#theater
#darstellendekünste
#behinderung
#kleintheaterluzern
#barrieren

Was kann dieses Tool?

Dieser Film gibt in kurzer Zeit einen faktischen Einblick in die Entwicklung, Chancen und die künftigen Herausforderungen des Themas Inklusion im Bereich Kultur.

Der Film gibt unterschiedlichsten Anspruchsgruppen eine Stimme, hört zu und setzt in Kontext, wo das Thema Inklusion in der CH-Kulturszene derzeit steht.

Der vollständige Film kann gegen eine geringe Lizenzgebühr beim Kleintheater Luzern angefordert werden.

 

 

 

 

 

Für wen ist dieses Tool?

Für alle, die sich mit dem Thema Inklusion im Kulturbetrieb auseinandersetzen (möchten).

 

Warum braucht es dieses Tool?

Über das gewählte Medium Film wird das Thema Inklusion im Kulturbetrieb anschaulich und unterhaltsam aufgefächert und zugänglich gemacht.

Impressum

Urheberschaft: Fabienne Mathis im Auftrag des Kleintheater Luzern

Das Tool wird ggf. unter der folgenden CC Lizenz veröffentlicht:

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Kontakt:
fabiennemathis
@kleintheater.ch
Webseite

 

Dokumentationsfilm zur transkontinentalen Zusammenarbeit der GROUP50:50

Im November 2023 trafen sich die Mitglieder der GROUP50:50 für eine Woche in Berlin um ihre Zusammenarbeit und insbesondere den Kreationsprozess des postdokumentarischen Musiktheaterstücks «The Ghosts are Returning » zu reflektieren. Die Gruppe besteht aus Künstler*innen aus der Demokratischen Republik Kongo, der Schweiz und Deutschland, die in ihren Stücken Kolonialverbrechen und neokoloniale Ausbeutungsmechanismen thematisieren. Dabei sind alle Positionen stets zur Hälfte mit Personen aus der DR Kongo und zur Hälfte mit Personen aus Deutschland oder der Schweiz besetzt.

Was ist das für ein Tool

Der Reflexionsprozess wurde in Kurzinterviews mit den Teilnehmer*innen dokumentiert. Diese wurden zu einem 10-minütigen Film zusammengeschnitten, der sowohl Einblick in die Vorteile und Fallstricke der transkontinentalen Zusammenarbeit, als auch in Ablauf und Entwicklungen der Reflexionswoche geben soll. Ein zentrales Thema der Reflexionswoche war die Kollaboration innerhalb einer asymmetrischen Ressourcenverteilung, die auch dann spürbar bleibt, wenn die Verteilung der Positionen (in diesem Fall zwischen Kongoles*innen und Europäer*innen) ausgewogen ist.

Der Kurzfilm mit Ausschnitten aus den Interviews soll andere Gruppen dazu ermutigen, sich den Verstrickungen zwischen persönlichen und strukturellen Konflikten, die in heterogenen Gruppen auftreten können, anzunehmen. Diese Missverständnisse, Ungleichheiten und Verletzungen zu entwirren bedarf Mut und Zeit. Indem die Group50:50 ihre zum Teil sehr persönlichen Erkenntnisse teilt, wollen sie zeigen, dass es sich lohnt, diese Aushandlungsprozesse einzugehen.

Impressum

Urheberschaft: GROUP50:50
Kamera & Schnitt: Franck Moka, Joseph Kasau,
Voiceover & Übertitel: Luca Maier

GROUP50:50

Veröffentlicht 13.3.2026

art+care Newsletter – Sichtbarmachung von aktuellen Themen und Aktivitäten der Community

Der art+care Newsletter ist ein kollaboratives Publikationsformat, das Themen, Akteur*innen und Aktivitäten der Community sichtbar macht. Er erscheint monatlich und dient dem Netzwerk als kuratorisches Werkzeug, das Diskurse zu Care, Kunst sowie solidarischer Praxis bündelt und unterschiedliche Perspektiven aufzeigt. In diesem Format erhalten Beziehungsgeflechte, Projekte und Ressourcen eine öffentlich zugängliche Plattform.

Die im Newsletter geteilten Inhalte stammen grösstenteils aus den mehrsprachigen Signal-Gruppen der art+care Community. Dort können alle Chat-Mitglieder Beiträge einbringen.

Das Tool zeigt, dass ein Newsletter nicht nur als Informationskanal, sondern auch als partizipatives Wissensarchiv genutzt werden kann. Ein solcher Newsletter kann Communities dabei unterstützen, kontinuierlich Sichtbarkeit, Austausch und Vernetzung zu fördern.

Woraus besteht dieser Newsletter?

Updates zu Aktivitäten von art+care und aktuelle Beiträge aus der ganzen Community (genannt art+care Cosmos).

Warum braucht es dieses Tool?

Für die Stärkung des Care-Diskurses und interdisziplinärer Austausch in Kunst und Kultur.

Was kann dieses Tool?

Sichtbarkeit und Wissenstransfer schaffen

Für wen ist dieses Tool?

Ein Newsletter für alle, die sich für Beiträge und Formate rund um die Thematik von Kunst- und Carearbeit interessieren

Konzept & Redaktion:
art+care Kernteam

Inhalte:
Beiträge von Mitgliedern der Signal-Gruppen (art+care Cosmos)

Kontakt:
contact@artandcare.org

Website:
artandcare.org

Newsletter-Anmeldung

Signal-Gruppe (art+care Cosmos)

Veröffentlicht 05.03.2026

SPARK THE FLAME! – art+care Begegnungs-Format zum Nachmachen

SPARK THE FLAME! ist ein adaptives Veranstaltungsformat von art+care, das künstlerische Praxis und Care-Arbeit in einem offenen, solidarischen Rahmen verbindet. Im Zentrum steht das gemeinsame Entzünden eines Feuers – als kollektive Handlung im physischen Raum und als Erlebnis geteilter Aufmerksamkeit, Fürsorge und Gemeinschaft.

Das Format schafft einen niederschwelligen Rahmen für Austausch, Resonanz und kollektive Präsenz. Teilnehmende wie Veranstaltende werden gleichermassen als Akteur*innen verstanden; das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Praxis.

Als Ready-to-use-Setting kann SPARK THE FLAME! von Einzelpersonen, Initiativen oder Institutionen eigenständig adaptiert und umgesetzt werden – vom Ateliergarten bis zum Festival, in unterschiedlichsten Kontexten. Entscheidend ist nicht die Grösse des Anlasses, sondern die Qualität der Begegnung.

art+care stellt allen Interessierten, die SPARK THE FLAME! hosten möchten, das Handout «How to SPARK THE FLAME!» zur Verfügung.

Woraus besteht dieses Tool?

Ein adaptives, bewusst einfach gehaltenes Veranstaltungsformat mit klarer, offener Struktur: Ein Feuer (real oder symbolisch) bildet den Mittelpunkt, ergänzt durch moderierten Austausch, optionale künstlerische Beiträge sowie eine Host-Checkliste zur eigenständigen Umsetzung. Die Einfachheit ist Teil des Konzepts.

Was kann dieses Tool?

  • Gemeinschaft und Resonanzräume schaffen
  • Neue Perspektiven und Kooperationen initiieren
  • Partizipation als künstlerische Praxis erfahrbar machen
  • Diskurse zu Kunst und Care aktivieren
  • Inklusive, generationenübergreifende Begegnungen ermöglichen
  • Menschen mit Fürsorgeverantwortung sowie ihren Angehörigen einen niederschwelligen Zugang zu Kultur eröffnen – als Veranstalterin/Host oder als teilnehmende Person. SPARK THE FLAME! ist familienfreundlich und für Akteurinnen jeden Alters geeignet.

Warum braucht es dieses Tool?

Care-Arbeit im Kunst- und Kulturbereich bleibt oft unsichtbar. Gleichzeitig fehlen niederschwellige, solidarische Begegnungsräume und entsprechende Strukturen.

Das Format stellt die Begegnung von Menschen aller Generationen ins Zentrum. Durch das gemeinsame Handeln und Zusammensein treten auch Menschen miteinander in Beziehung, die sich aufgrund ihrer Care-Situationen von gängigen Kunst- und Kulturformaten nicht angesprochen fühlen oder ausgeschlossen sind.

SPARK THE FLAME! stärkt Partizipation: Alle Anwesenden werden zu aktiven Mitwirkenden und gleichermassen als Akteur*innen des Geschehens verstanden. Im Anschluss können sie ihre Beteiligung ausdrücklich als künstlerische Teilnahme ausweisen (z. B. im eigenen künstlerischen CV). Das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Performance.

Für wen ist dieses Tool?

  • Kulturschaffende mit Care-Verantwortung
  • Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen
  • Institutionen, Festivals und Initiativen
  • Communities, die solidarische Praxis stärken wollen
  • Menschen aller Generationen, die sich für die Thematik rund um Kunst und Care interessieren

Veröffentlicht 05.03.2026

Plantons perma-curatoriaux: Eine Workshop-Reihe des far° Festivals und der Fabrik der lebendigen Künste

Das Video «Plantons perma-curatoriaux» – eine Reihe von Workshops im Rahmen des Projekts PERMA-CULTURE – dokumentiert einen partizipativen Workshop in dem in experimenteller Form die Grundsätze der Permakultur an ein kulturelles Umfeld, insbesondere an die Darstellenden Künste weitergeben werden. Die Fachleuten auf diesem Gebiet sind: das Team von far° Nyon, Leila Chakroun und Gregory Stauffer.

Diese multidisziplinären Workshops stützen sich auf die kollektive Intelligenz und die Kreativität und verstehen sich als Weiterführung in verschiedenen Kontexten der Publikation PERMA-CULTURE (work in progress). Der erste Forschungszyklus des far° zielt darauf ab, die Darstellenden Künste noch lebendiger zu machen. Die Workshops finden in der ganzen Schweiz statt und bieten die Gelegenheit, Praktiken und theoretisches Wissen auszutauschen und konkrete Lösungen voneinander zu lernen.

Woraus besteht dieses Tool?

Dieses Tool ist ein Video. Es bietet einen leicht zugänglichen Einstieg in das Konzept PERMA-CULTURE, das far° Nyon und seine Kollaborierenden präsentieren. Es veranschaulicht auf visuelle und akustische Weise, wie Wissen zusammengeführt wird, mit dem Ziel, Erfahrungen innerhalb der Darstellenden Künste auszutauschen. Dieses Tool richtet sich an alle, die in künstlerischen Bereichen tätig sind.

Kontakt

Anne-Christine Liske
liske@far-nyon.ch
+41 22 365 15 59

Impressum

Ein Video von Matthieu Moerlen, Mr Jadis Production

Mit far° Nyon, Leila Chakroun und Gregory Stauffer

Englische Untertitel von Alexandre Cracker

Mit der Unterstützung von Migros-Kulturprozent m2act, Stadt Nyon, Kanton Waadt und Region Nyon

Migros-Pionierfonds: Von 0 auf 100

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox des Migros-Pionierfonds unterstützt dich dabei, aus einer guten Idee ein wirkungsvolles Pionierprojekt zu entwickeln. Denn gesellschaftliche Innovation entsteht selten geradlinig: Sie braucht Orientierung, Reflexion und die richtigen Werkzeuge zur richtigen Zeit. Die Toolbox vereint praxisnahe Anleitungen, erprobte Methoden und hilfreiche Vorlagen, die dich entlang deines Projektwegs begleiten. Sie hilft dir, Klarheit zu gewinnen, Herausforderungen zu strukturieren und nächste Schritte gezielt anzugehen. Ob am Anfang, mittendrin oder an einem Wendepunkt: die Toolbox steht dir als verlässliche Begleiterin zur Seite.

Woraus besteht dieses Tool?

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox besteht aus zwei zentralen Elementen: einer Anleitung für Pionierprojekte sowie einer Sammlung von Werkzeugen, Methoden und Vorlagen. Die Inhalte sind modular aufgebaut und können je nach Projektphase flexibel genutzt werden, vom ersten Ideenfunken bis zur Weiterentwicklung oder Skalierung.

Tags

#migrospionierfonds
#pionierprojekt
#von0auf100

Was kann dieses Tool?

Die Toolbox hilft euch, eure Idee zu schärfen, Entscheidungen fundiert zu treffen und euren Projektverlauf bewusst zu gestalten. Sie bietet konkrete Unterstützung bei Themen wie Zusammenarbeit, Wirkung, Rollenklärung, Kommunikation oder Reflexion. Die Inhalte sind praxisnah, erprobt und darauf ausgerichtet, euch handlungsfähig zu machen.

Für wen ist dieses Tool?

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox richtet sich an Projektteams, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren Ideen einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen wollen. Sie ist besonders geeignet für Pionierprojekte in frühen und mittleren Phasen.

Warum braucht es dieses Tool?

Gesellschaftliche Veränderung ist komplex und mit Unsicherheiten verbunden. Projekte stossen unterwegs auf Fragen, Zielkonflikte oder Blockaden. Die Toolbox schafft Orientierung, macht implizites Wissen zugänglich und unterstützt dabei, Herausforderungen strukturiert anzugehen, ohne den individuellen Charakter eines Projekts zu verlieren.

 

 

 

Impressum

Urheberschaft:
Migros-Pionierfonds

Konzeption & Produktion:
Migros-Pionierfonds

Kontakt:
Migros-Pionierfonds

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Mehr bewirken mit Kultur

In Zusammenarbeit mit dem Büro für Wagemut hat m2act eine kurze Anleitung erstellt, die euch hilft, eure Projektidee hinsichtlich ihrer Wirkung zu durchdenken.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Tool besteht aus einer zweiseitigen Schritt-für-Schritt-Anleitung mit einem Fallbeispiel und einer Vorlage für die eigene Anwendung.

 

Tags

#Wirkung
#Übersicht
#Fokus

Was kann dieses Tool?

Diese kurze Anleitung hat drei Ziele:

  • Übersicht: Sie hilft, euer Projekt schnell und verständlich zusammenzufassen. Dies kann als Grundlage für Präsentationen bei Partner*innen, Geldgeber*innen, dem Publikum oder anderen Interessierten dienen.
  • Fokus auf das Wesentliche: Sie unterstützt euch dabei, den Fokus auf das Ziel nicht zu verlieren und auch während des Projekts Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden.
  • Mehr Wirkung: Sie kann dabei helfen Lücken zu erkennen, Punkte zu ergänzen, Dinge anzupassen und das Projekt, wo nötig, zu schärfen.

 

Für wen ist dieses Tool?

Mehr bewirken mit Kultur richtet sich insbesondere an Menschen, die eine Projektidee haben, mit der sie zu einer fairen, inklusiveren und nachhaltigen Kultur und Gesellschaft beitragen wollen.

Warum braucht es dieses Tool?

Projekte, die einen gesellschaftlichen Wandel anstreben, bieten Aktivitäten an, die bei den Adressat*innen Denk- und Handlungsweisen auslösen sollen, die ohne das Projekt nicht stattfinden würden. Die Wirkung des Projekts misst sich an dieser Denk- und Handlungsweise.

Für die wirkungsvolle Konzipierung eines Projekts hilft es, das Projekt von hinten aufzurollen und seine Wirkungskette genauer zu kennen.

Impressum

 

 

PERMA-CULTURE, für mehr Nachhaltigkeit in den Darstellenden Künsten

Seit 2022 forscht das Team des far° Nyon kollektiv daran, seinen Betrieb und die Darstellenden Künste im Allgemeinen nachhaltiger zu gestalten. Dabei stützt es sich auf die Prinzipien der Permakultur (konzeptionelle Toolbox, die auf einer Ethik der Fürsorge basiert; aus der Zusammenziehung der englischen Wörter «permanent» und «agriculture» entstandener Begriff). 

2023, nach Abschluss der ersten Phase dieser Forschung, wurde PERMA-CULTURE (work in progress) veröffentlicht. Dieser kurze Essay ist als Raum für den Austausch gedacht. Er kann sowohl als Archiv unserer Experimente als auch als eine Reihe von Vorschlägen (Übungen, Referenzen und Reflexionen) gelesen werden, die eventuell als Inspiration dienen können.

Die Publikation ist auf Französisch und Englisch als Fanzine erhältlich (Bestellung beim far° Nyon). Eine zweisprachige Version (FR/EN), zum Lesen am Bildschirm oder zum Selbstausdrucken im A4-Format, ist online verfügbar.

Woraus besteht dieses Tool?

Bei dem Tool handelt es sich um eine kleine Publikation. Sie umfasst:

  • Erfahrungsberichte,
  • theoretische Ressourcen,
  • Beispiele aus der Praxis.

Die Publikation soll eine Inspirationsquelle sein. 2024–2025 bieten das Team des far° und seine Kollaborierenden eine Reihe von Workshops im Zusammenhang mit dem Projekt und der Publikation an.

 

Tags

#nachhaltigkeit
#toolbox
#veränderung anregen
#einfache und konkrete Beispiele
#wohlbefindenamarbeitsplatz
#zugänglichkeit

Was kann dieses Tool?

Das Team des far° Nyon erhebt nicht den Anspruch, mit PERMA-CULTURE ein Wundermittel geschaffen zu haben. Es bietet jedoch einige konkrete und theoretische Werkzeuge, mit denen es echte Veränderungen im Kleinen wie im Grossen anstossen konnte.

 

 

 

 

 

Für wen ist dieses Tool?

Diese Publikation kann die Überlegungen und Praktiken all jener bereichern, die versuchen, ihre Arbeitsweise zu verändern, um sie ökologisch, menschlich, sozial und künstlerisch nachhaltiger zu gestalten.

 

Warum braucht es dieses Tool?

Angesichts des Klimawandels müssen wir unsere Arbeitsweisen dringend überdenken, um die Darstellenden Künste und den Kulturbereich im Allgemeinen nachhaltiger zu gestalten. Die Permakultur bietet ein einfaches, zugängliches und auf alle Gegebenheiten anwendbares Modell zur Bewältigung dieser Herausforderung.

Impressum

Urheberschaft:

far° Nyon, mit Leila Chakroun, Clément Demaurex und Gregory Stauffer

Kontakt:

participation@far-nyon.ch
Webseite

Foto: Workshop beim far° festival des arts vivants

©Arya Dil, far° Nyon, 2024