Open art+care Zooms: Online-Format für Gesprächsaustausch und Themen-Inputs (DE/EN/FR)

Die Open art+care Zooms sind ein offenes, moderiertes Online-Format für den persönlichen Erfahrungsaustausch rund um künstlerische Arbeit und Care-Verantwortung. Sie finden monatlich statt und stehen allen Interessierten ohne Anmeldung offen. Der deutsch- oder englischsprachige Open art+care Zoom findet jeweils am ersten Montag des Monats statt, der französischsprachige am ersten Mittwoch des Monats.

Die Termine werden auf der art+care Website in der Agenda veröffentlicht; der Zoom-Link wird im Voraus über die Signal-Gruppe sowie über den art+care Newsletter geteilt.

Wichtig:
Die Open art+care Zooms werden nicht aufgezeichnet, ihre Inhalte nicht veröffentlicht.

Im Zentrum stehen Austausch, gegenseitige Stärkung und die gemeinsame Entwicklung von Strategien, wie Care-Verantwortung und Kunstpraxis zusammengelebt werden können. Die Gespräche in einem kleinen, geschützten Rahmen verstehen sich als wichtiger Beitrag zu notwendigen Veränderungen im Kultursektor.

Woraus besteht dieses Tool?

  • Monatliche, moderierte Zoom-Gesprächsrunden (offen zugänglich via Zugangslink)
  • Veröffentlichung der Termine und Zugangslinks über die Signalgruppe oder den Newsletter
  • Teilweise mit thematischem Kurzinput zu Beginn des Zooms
  • Dauer: 1 bis 1,5 Stunden

Was kann dieses Tool?

  • Erfahrungsaustausch und gegenseitige Entlastung (das Gefühl, nicht allein zu sein)
  • Gemeinsame Entwicklung von Strategien für das Zusammendenken von künstlerischer Tätigkeit und Care-Verantwortung
  • Aufbau von Allianzen und Netzwerken sowie Stärkung des Care-Diskurses in Kunst und Kultur

Warum braucht es dieses Tool?

Viele erleben im Kunst- und Kulturbereich Überlastung, schlechtes Gewissen, Einsamkeit, Rechtfertigungsdruck und das Gefühl, ständig hinterher zu hinken. Das Format schafft einen geschützten Raum, um diese Erfahrungen zu teilen und daraus empowernde Kompliz*innenschaften, Lösungsstrategien und Energie für Veränderung entstehen zu lassen.

Für wen ist dieses Tool?

Das Format ist offen für alle interessierten Personen. Es richtet sich insbesondere an Menschen im Kunst- und Kulturbereich, die Care-Verantwortung tragen oder sich für Care, solidarische Praxis und strukturelle Veränderungen im Kultursektor interessieren.

Konzept & Moderation:
art+care Kernteam
contact@artandcare.org
artandcare.org

Für Zoom-Link & Updates:

art+care Newsletter

Signalgruppe art+care Cosmos

 

Veröffentlicht 23.03.2026

Artists Take Action

Dieser Ratgeber unterstützt Kulturschaffende aller Sparten bei Fragen zur sozialen Sicherheit.

Mit dieser umfassenden Wissensdatenbank bietet Artists Take Action unter anderem Aufklärung zu den wichtigen Themen wie Alter, Familie, Auslandsaufenthalte, Unfall und Krankheit. Oder es zeigt auf, welche Versicherungen obligatorisch und welche freiwillig sind. Egal, wie viel man bereits über soziale Sicherheit weiss: Dieser Ratgeber von Kulturschaffenden für Kulturschaffende beantwortet die drängendsten Fragen.

Für wen ist dieses Tool?

Artists Take Action richtet sich an alle Kulturschaffenden, die in der Schweiz leben und arbeiten.

Woraus besteht dieses Tool?

Artists Take Action ist der umfassendste spartenübergreifende Guide zur sozialen Sicherheit in der Kultur. Er bietet Antworten zu konkreten Fragen zu Sozialversicherungen und Erwerbsformen. Bei weiteren Fragen wird ein Kontakt zum jeweiligen Berufsverband hergestellt.

Warum braucht es dieses Tool?

Viele Kulturschaffende lernen in ihrer Ausbildung wenig oder gar keine Grundprinzipen des Arbeitsmarktes kennen. Artists Take Action hilft dabei, die grundlegenden Lücken in Bezug auf Arbeitsrecht, Selbstständigkeit, soziale Absicherung und Versicherungen zu füllen.

Impressum

Suisseculture Sociale

info@suisseculturesociale.ch

artists-take-action.ch

Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild

Dieses Tool ist ein Referenzdokument, das von Costumières & Cie erstellt wurde, um faire, klare und respektvolle Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild festzulegen. Es ist aus einer kollektiven Arbeit mit Mitgliedern des Vereins, basierend auf ihren konkreten Erfahrungen in der Praxis, entstanden.

Angesichts oft unklarer, uneinheitlicher und prekärer Praktiken schlägt das Dokument einen gemeinsamen Rahmen vor, um den künstlerischen Beitrag, die Verantwortlichkeiten und die spezifischen Bedürfnisse von Kostümbildner*innen und Kostümteams anzuerkennen.

Das Dokument ist kein rechtsgültiger Vertrag, sondern ein Instrument für den Dialog und die berufliche Positionierung. Es soll die Anerkennung des Berufsstandes stärken und eine gerechtere Zusammenarbeit in Kulturproduktionen unterstützen.

An wen richtet sich dieses Tool?

Es richtet sich in erster Linie an Kostümbildner*innen und Kostümteams, aber auch an Compagnien, Produktionen, Kultureinrichtungen, Förderstellen und Partner, die unter respektvollen und professionellen Bedingungen zusammenarbeiten möchten.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Dokument enthält detaillierte Empfehlungen zu den Rollen und Aufgaben, zur Vergütung, zu den materiellen Bedingungen und zur Arbeitsorganisation von professionellen Kostümbildner*innen. Es schafft eine gemeinsame Grundlage für die Auftragsabwicklung, von der Konzeptionsphase bis zum Ende einer Produktion.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Mitglieder von Costumières & Cie haben festgestellt, dass sich die Arbeitsbedingungen von Projekt zu Projekt stark unterscheiden und der Realität des Berufs nicht immer Rechnung tragen. Ohne einen gemeinsamen Rahmen sind die Fachkräfte in einer geschwächten Position, was individuelle Verhandlungen erschwert. Dieses Tool trägt einem kollektiven Bedürfnis nach Anerkennung Rechnung.

Was ermöglicht dieses Tool?

Es ermöglicht Diskussionen auf einer gemeinsamen Grundlage, macht kollektive Berufsanforderungen sichtbar und fördert ein besseres Verständnis der Kostümarbeit bei Arbeitgebenden, Institutionen und Kulturpartnern.

Costumières & Cie – kollektive Arbeit, die im Rahmen eines partizipativen Prozesses mit den Mitgliedern des Vereinsvorstands entstanden ist. 

info@costumieres-et-cie.ch 

www.costumieres-et-cie.ch 

Veröffentlicht 19.03.2026

Schritt für Schritt zu einer nachhaltigen Governance

Dieses Video dokumentiert den Strategie-Retreat, die Costumières & Cie mit Unterstützung von Migros-Kulturprozent m2act 2025 durchgeführt hat. Es zeigt einen Schlüsselmoment der kollektiven Reflexion, in dem sich der Vorstand die Zeit nahm, die Funktionsweise des Vereins, seine Werte und seine zukünftigen Bedürfnisse zu hinterfragen. Das Video hält eine für die Organisation wichtige Zeit fest und hilft dabei, diese Erfahrungen auch nach aussen weiterzugeben.

Woraus besteht dieses Tool?

Es ist ein Dokumentarfilm, in dem die Teilnehmenden über das Vor und das Nach dem Retreat berichten. Er macht den kollektiven Prozess sichtbar, der zur Formulierung der Charta und der Arbeitsbedingungen von Costumières & Cie geführt hat.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Prozesse der kollektiven Reflexion, der Governance und der Transformation von Vereinen sind selten sichtbar. Das Video veranschaulicht, wie eine kurze, aber intensive Zeit mit angemessener Begleitung eine tiefgreifende Transformation für eine Gruppe bewirken kann. Es zeigt, wie sich durch Zusammenhalt und Zuhören ein unerwarteter kollektiver Reichtum sowohl auf menschlicher als auch struktureller Ebene entfalten kann.

Was ermöglicht dieses Tool?

Das Video ermöglicht es, eine konkrete Erfahrung der Gruppenarbeit zu teilen, andere Kulturvereine oder -kollektive zu inspirieren und die von Costumières & Cie erarbeiteten Tools zu kontextualisieren. Ausserdem fördert es das Verständnis für die menschlichen, politischen und beruflichen Herausforderungen der Kulturbranche.

An wen richtet sich dieses Tool?

Das Tool richtet sich an die Mitglieder von Costumières & Cie, an Kulturverbände, Institutionen, Partner, Finanzierer und an alle, die sich für kollektive Governance, Arbeitsbedingungen und Strukturierung im künstlerischen Bereich interessiere

Weitere Toolbox von Costumières & Cie

Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild

Impressum

Regisseurin: Erika Irmler
Costumières & Cie – Video, das im Rahmen des Retreats 2025 produziert und von Migros-Kulturprozent m2act gefördert wurde

Kontakt: info@costumieres-et-cie.ch

www.costumieres-et-cie.ch

Veröffentlicht 19.03.2026

Sustainable Impact Tool

Das Sustainable Impact Tool ist ein kostenloses Arbeitsinstrument für Kulturinstitutionen und -projekte in der Schweiz. Es unterstützt die Kunst- und Kulturschaffenden darin, ihre Aktivitäten im Hinblick auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit systematisch zu analysieren. So lässt sich die Wirksamkeit von nachhaltigem Handeln sowohl auf institutioneller Ebene als auch bei einzelnen Produktionen, Tourneen oder Veranstaltungen prüfen. Das Tool wird laufend weiterentwickelt.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool schafft durch eine Vielzahl an digitalen Modulen die Möglichkeit, Nachhaltigkeitsreporting zu vereinfachen. Teilelemente ermöglichen die übersichtliche Berechnung des CO2-Fussabdrucks und weitere Module zur Berichterstattung über unterschiedliche Bereiche der sozialen Nachhaltigkeit kommen laufend hinzu.

Tags

#verantwortung
#handeln
#nachhaltigkeit
#reporting

Was kann dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool unterstützt eine einfach zugängliche und systematische Analyse der Aktivitäten von Kunst- und Kulturschaffenden im Hinblick auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

Für wen ist dieses Tool?

Das Sustainable Impact Tool ist kostenlos zugänglich zur Nutzung durch alle kulturellen Institutionen, Veranstaltungen, Produktionen und Tourneen der Schweiz.

 

Warum braucht es dieses Tool?

Einfache Berichterstattung ermöglicht es, eine Priorisierung von Massnahmen basierend auf ihrer Wirksamkeit für nachhaltige Entwicklung vorzunehmen. So lässt sich Wirkung überprüfen und Ressourcen an den Stellen einsetzen, wo sie am meisten bewirken können.

Impressum

Das Tool wurde von Pro Helvetia und dem Migros-Kulturprozent lanciert.

 

 

 

Vielfaltsfinder – Die Plattform für gelebte Vielfalt

Auf dem Vielfaltsfinder von Migros-Kulturprozent stellen sich Ansprechpersonen für gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen mit biografischer Expertise in Vielfaltsthemen vor. Vereine, Organisationen, Unternehmen und öffentliche Institutionen finden auf der Plattform Expert*innen, die sie bei Projekten unterstützen und diversitätssensible Prozesse begleiten. Mit ihrer Perspektive gestalten sie Inhalte und Prozesse wirksamer. Es gibt derzeit knapp 30 Expert*innen auf dem Vielfaltsfinder.  

Was kann dieses Tool?

Die Plattform erleichtert Interessierten in Vereinen, Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen den Zugang zu Erfahrungs- und Fachwissen in Vielfaltsthemen. Mit ihrer Perspektive gestalten sie Inhalte und Prozesse wirksamer.  Ein Beispiel: Eine Organisation möchte vielfältige Teams stärken. Es ist ihr ein Anliegen, die Ausgangslagen und die Bedürfnisse aller Menschen in diesen Teams zu berücksichtigen, wobei die Chancen der Teammitglieder gerecht verteilt sein sollen. Dann kann ein*e Expert*in aus dem Vielfaltsfinder in der Sensibilisierung und dem weiteren Prozess unterstützen.

Woraus besteht dieses Tool?

Auf dem Vielfaltsfinder stellen sich knapp 30 Expert*innen mit einem persönlichen Profil vor. Mit einem Filter lassen sich die Profile nach Themen, Sprachen und Regionen filtern. Die Profile beschreiben die Schwerpunkte sowie die persönlichen Bezüge zum Thema. Ist die passende Person für das eigene Projekt oder einen Prozess gefunden, kann sie direkt kontaktiert werden.

Warum braucht es dieses Tool?

Manche Menschen in unserer Gesellschaft sind kaum sichtbar: In Zeitungen, im Internet oder im Fernsehen erfahren wir wenig über sie. Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die sich nicht mit ihrem zugewiesenen Geschlecht identifizieren. Der Vielfaltsfinder macht verschiedene Lebensrealitäten durch die Expert*innen sichtbarer.

Für wen ist dieses Tool?

Der Vielfaltsfinder richtet sich an Interessierte in Vereinen, Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen, die vielfältige Perspektiven berücksichtigen möchten. Die Expert*innen können bei Projekten unterstützen und diversitätssensible Prozesse begleiten.

Impressum

Urheberschaft: Migros-Kulturprozent

Kontakt: info-soziales@mgb.ch

Soziale und gesellschaftliche Themen Migros-Engagement

Veröffentlicht 13.3.26

«Alle inklusive – ein Kleintheater will mehr»

Dieser Dokumentarfilm nimmt dich mit auf die Reise des Kleintheater Luzern hin zu einem inklusiveren Kulturbetrieb. Festgehalten wurde nicht nur, was im Haus an inklusivem Programm stattfand und wie das Kleintheater Luzern das realisierte, sondern sie nahmen die Saison 23/24 auch zum Anlass auswärts bei anderen Kulturbetrieben, der Kulturförderung und Politik nachzufragen, wie das mit der Inklusion im Kulturbetrieb funktioniert.

Woraus besteht dieses Tool?

Dieses Tool besteht aus einem 60-minütigen Dokumentarfilm. Der Film ist mit Untertiteln in DE/FR, sowie mit Untertiteln für Hörbehinderte in DE/FR und einer Audiodeskription Tonspur erhältlich.

 

Tags

#inklusion#kulturbetrieb
#theater
#darstellendekünste
#behinderung
#kleintheaterluzern
#barrieren

Was kann dieses Tool?

Dieser Film gibt in kurzer Zeit einen faktischen Einblick in die Entwicklung, Chancen und die künftigen Herausforderungen des Themas Inklusion im Bereich Kultur.

Der Film gibt unterschiedlichsten Anspruchsgruppen eine Stimme, hört zu und setzt in Kontext, wo das Thema Inklusion in der CH-Kulturszene derzeit steht.

Der vollständige Film kann gegen eine geringe Lizenzgebühr beim Kleintheater Luzern angefordert werden.

 

 

 

 

 

Für wen ist dieses Tool?

Für alle, die sich mit dem Thema Inklusion im Kulturbetrieb auseinandersetzen (möchten).

 

Warum braucht es dieses Tool?

Über das gewählte Medium Film wird das Thema Inklusion im Kulturbetrieb anschaulich und unterhaltsam aufgefächert und zugänglich gemacht.

Impressum

Urheberschaft: Fabienne Mathis im Auftrag des Kleintheater Luzern

Das Tool wird ggf. unter der folgenden CC Lizenz veröffentlicht:

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Kontakt:
fabiennemathis
@kleintheater.ch
Webseite

 

art+care Newsletter – Sichtbarmachung von aktuellen Themen und Aktivitäten der Community

Der art+care Newsletter ist ein kollaboratives Publikationsformat, das Themen, Akteur*innen und Aktivitäten der Community sichtbar macht. Er erscheint monatlich und dient dem Netzwerk als kuratorisches Werkzeug, das Diskurse zu Care, Kunst sowie solidarischer Praxis bündelt und unterschiedliche Perspektiven aufzeigt. In diesem Format erhalten Beziehungsgeflechte, Projekte und Ressourcen eine öffentlich zugängliche Plattform.

Die im Newsletter geteilten Inhalte stammen grösstenteils aus den mehrsprachigen Signal-Gruppen der art+care Community. Dort können alle Chat-Mitglieder Beiträge einbringen.

Das Tool zeigt, dass ein Newsletter nicht nur als Informationskanal, sondern auch als partizipatives Wissensarchiv genutzt werden kann. Ein solcher Newsletter kann Communities dabei unterstützen, kontinuierlich Sichtbarkeit, Austausch und Vernetzung zu fördern.

Woraus besteht dieser Newsletter?

Updates zu Aktivitäten von art+care und aktuelle Beiträge aus der ganzen Community (genannt art+care Cosmos).

Warum braucht es dieses Tool?

Für die Stärkung des Care-Diskurses und interdisziplinärer Austausch in Kunst und Kultur.

Was kann dieses Tool?

Sichtbarkeit und Wissenstransfer schaffen

Für wen ist dieses Tool?

Ein Newsletter für alle, die sich für Beiträge und Formate rund um die Thematik von Kunst- und Carearbeit interessieren

Konzept & Redaktion:
art+care Kernteam

Inhalte:
Beiträge von Mitgliedern der Signal-Gruppen (art+care Cosmos)

Kontakt:
contact@artandcare.org

Website:
artandcare.org

Newsletter-Anmeldung

Signal-Gruppe (art+care Cosmos)

Veröffentlicht 05.03.2026

A:Practice

Handlungs-Matrix  – Auf dem Weg zu Kultureinrichtungen als ökologische Akteure

A:Practice ermöglicht eine globale Perspektive auf die ökologische Situation und definiert vier Handlungsfelder, die zu ihrer Balancierung beitragen.

A:Practice ist in Kooperation von The Forgotten Angle Theatre Collaborative (FATC), Südafrika, und KlimaKontor Basel, Schweiz, entstanden.

Woraus besteht dieses Tool?

Herzstück von A:Practice ist seine «Matrix of Action». Sie bietet Orientierung, ermöglicht, sofort ins Handeln zu kommen und erlaubt die gleichzeitige Umsetzung verschiedener Nachhaltigkeitskonzepte. Sie ist mit anderen Organisationsentwicklungs-Ansätzen kompatibel.

Warum braucht es dieses Tool?

Wir stellen fest, dass die ökologischen Krisen weiter eskalieren und Verwerfungen in der Gesellschaft zunehmen. Gleichzeitig sehen wir die grossen Potentiale von Kulturinstitutionen, zu einer ökologisch denkenden und handelnden Gesellschaft beizutragen. Wir treffen auf Verantwortliche der Institutionen, die ein Bedürfnis verspüren, vom Wissen ins Handeln zu kommen.

Tags

#klimapositiv
#solidarität
#südafrika
#globale perspektive
#kollaboration
#verantwortung
#handeln
#transformation #ökologischenarrative
#freude

Was kann dieses Tool?

Die A:Practice Matrix of Action

  • unterstützt die Entwicklung institutioneller ökologischer Kompetenzen
  • fördert die Handlungsfähigkeit der Organisation basierend auf ihrem spezifischen Standort, ihren Ressourcen und Qualifikationen
  • ermöglicht sofortiges Handeln auf allen Ebenen der Organisation
  • lädt alle in der Organisation ein, basierend auf ihren Kompetenzen, ihrer Motivation und Freude zu handeln
  • ermöglicht gleichzeitige Durchführung verschiedener Massnahmen
  • reduziert Bürokratie
  • unterstützt die Förderung transinstitutioneller Vernetzung
  • bietet einen dramaturgischen Rahmen für ökologische Narrative

Für wen ist dieses Tool?

A:Practice ist für jede einzelne Person, für Gruppen, Firmen etc. Vor allem jedoch für jene, die in Kulturinstitutionen tätigt sind. Speziell auch für Akteur*innen, die Positionierung und inhaltliche Ausrichtung dieser Institutionen verantworten: Intendantinnen, Direktor*innen, Leitungsteams, Autor*innen, Dramaturg*innen, Künstler*innen, Kurator*innen, Vermittler*innen etc.

Impressum

The Forgotten Angle Theatre Collaborative (FATC), est. 1995

KlimaKontor Basel, est. 2020

 

Barbara Ellenberger (A:Practice Switzerland)
Matthias Michel (A:Practice Switzerland)
Peter John Sabbagha (A:Practice South Africa)

SPARK THE FLAME! – art+care Begegnungs-Format zum Nachmachen

SPARK THE FLAME! ist ein adaptives Veranstaltungsformat von art+care, das künstlerische Praxis und Care-Arbeit in einem offenen, solidarischen Rahmen verbindet. Im Zentrum steht das gemeinsame Entzünden eines Feuers – als kollektive Handlung im physischen Raum und als Erlebnis geteilter Aufmerksamkeit, Fürsorge und Gemeinschaft.

Das Format schafft einen niederschwelligen Rahmen für Austausch, Resonanz und kollektive Präsenz. Teilnehmende wie Veranstaltende werden gleichermassen als Akteur*innen verstanden; das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Praxis.

Als Ready-to-use-Setting kann SPARK THE FLAME! von Einzelpersonen, Initiativen oder Institutionen eigenständig adaptiert und umgesetzt werden – vom Ateliergarten bis zum Festival, in unterschiedlichsten Kontexten. Entscheidend ist nicht die Grösse des Anlasses, sondern die Qualität der Begegnung.

art+care stellt allen Interessierten, die SPARK THE FLAME! hosten möchten, das Handout «How to SPARK THE FLAME!» zur Verfügung.

Woraus besteht dieses Tool?

Ein adaptives, bewusst einfach gehaltenes Veranstaltungsformat mit klarer, offener Struktur: Ein Feuer (real oder symbolisch) bildet den Mittelpunkt, ergänzt durch moderierten Austausch, optionale künstlerische Beiträge sowie eine Host-Checkliste zur eigenständigen Umsetzung. Die Einfachheit ist Teil des Konzepts.

Was kann dieses Tool?

  • Gemeinschaft und Resonanzräume schaffen
  • Neue Perspektiven und Kooperationen initiieren
  • Partizipation als künstlerische Praxis erfahrbar machen
  • Diskurse zu Kunst und Care aktivieren
  • Inklusive, generationenübergreifende Begegnungen ermöglichen
  • Menschen mit Fürsorgeverantwortung sowie ihren Angehörigen einen niederschwelligen Zugang zu Kultur eröffnen – als Veranstalterin/Host oder als teilnehmende Person. SPARK THE FLAME! ist familienfreundlich und für Akteurinnen jeden Alters geeignet.

Warum braucht es dieses Tool?

Care-Arbeit im Kunst- und Kulturbereich bleibt oft unsichtbar. Gleichzeitig fehlen niederschwellige, solidarische Begegnungsräume und entsprechende Strukturen.

Das Format stellt die Begegnung von Menschen aller Generationen ins Zentrum. Durch das gemeinsame Handeln und Zusammensein treten auch Menschen miteinander in Beziehung, die sich aufgrund ihrer Care-Situationen von gängigen Kunst- und Kulturformaten nicht angesprochen fühlen oder ausgeschlossen sind.

SPARK THE FLAME! stärkt Partizipation: Alle Anwesenden werden zu aktiven Mitwirkenden und gleichermassen als Akteur*innen des Geschehens verstanden. Im Anschluss können sie ihre Beteiligung ausdrücklich als künstlerische Teilnahme ausweisen (z. B. im eigenen künstlerischen CV). Das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Performance.

Für wen ist dieses Tool?

  • Kulturschaffende mit Care-Verantwortung
  • Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen
  • Institutionen, Festivals und Initiativen
  • Communities, die solidarische Praxis stärken wollen
  • Menschen aller Generationen, die sich für die Thematik rund um Kunst und Care interessieren

Veröffentlicht 05.03.2026