Schweizer Theatertreffen

Seit 2014 versammelt das Schweizer Theatertreffen jährlich Ende Mai die Theaterszene aus allen vier Landesteilen an einem jeweils anderen Austragungsort. In enger Zusammenarbeit mit den Partnertheatern der Gastgeberregion will das Schweizer Theatertreffen dem lokalen Publikum sowie Fachmenschen das gesamtschweizerische Theaterschaffen näherbringen. Zudem ruft es in seinem Rahmenprogramm zur Debatte über ästhetische, strukturelle und kulturpolitische Themen auf. Die Stücke der SÉLECTION und die Veranstaltungen des Rahmenprogramms werden jeweils übertitelt resp. simultan übersetzt.

Dank seinem dezentralen Charakter hat sich das Festival zu einem der wichtigsten sprach- und kulturübergreifenden Szenentreffen etabliert. Das Schweizer Theatertreffen setzt sich mit verschiedenen Formaten für eine nachhaltige und faire Praxis in den Darstellenden Künsten ein. Das Schweizer Theatertreffen ist Promotionspartner der Schweizer Preise Darstellende Künste, die das Bundesamt für Kultur (BAK) jährlich vergibt.

Bisher geförderte Projekte durch m2act:

2025, Schweizer Theatertreffen in der Zentralschweiz (Zug & Luzern)

  • «Spark the flame! Vokabular des Widerstands: WORKSHOP» von Beatrice Fleischlin (art+care) und Kompliz:innen
  • «Chefinnen – Frauen in Leitungspositionen» Keynote & Workshop mit Dr.phil. Andrea Zimmermann & Art of Intervention

2024, Schweizer Theatertreffen im Tessin (Lugano & Bellinzona)

  • «Feminesto#2: Frauen an die Spitze!
    Kochen und Karriere. Auf der Suche nach feministischen Führungsprinzipien» (Workshop)

2023, Schweizer Theatertreffen in Kanton und Stadt Freiburg i.Ü.

  • Tasty Future (Ausstellung & Workshop) & Soya the Cow (Performance)
  • Podiumsdiskussion zum t.punkt Lohnrechner «UMBRUCH der Richtlöhne – Löhne, Gagen, Geld»

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Dampfzentrale Bern

Ein Gehaltsschema für Schweizer Kulturinstitutionen

Die Dampfzentrale Bern hat sich zum Ziel gesetzt, ein Gehaltsschema für Backoffice-Tätigkeiten in Schweizer Kulturinstitutionen zu initialisieren.

Kulturinstitutionen in der Schweiz sind auf qualifiziertes Personal ausserhalb der künstlerischen Tätigkeiten angewiesen (Geschäftsführung, Kommunikation, Assistenz Geschäftsleitung, Betriebsunterhalt, etc.). Um mit Arbeitgebern ausserhalb des Kultursektors mithalten zu können, fehlen jedoch oft Möglichkeiten, konkurrenzfähige Löhne, interessante Aufstiegschancen oder zusätzliche Anreize wie Beteiligungen an ÖV Tickets oder überdurchschnittliche Sozialleistungen bieten zu können.

Eine Fair Pay Gehaltstabelle für Arbeitsstellen in Kulturbetrieben soll von Institutionen der Freien Szene in der täglichen Praxis angewendet werden können und als Grundlage für Verhandlungen mit der Kulturpolitik dienen. Das Projekt thematisiert das Thema der fairen Entlöhnung in der Branche, sensibilisiert und regt zu Diskussionen und Austausch an. Als Vorbild dient die Kampagne «Fair Pay» in Österreich.

Mit einer mehrsprachigen Befragung werden Daten zu Lohnhöhen und Gehaltsschemas von Schweizer Kulturinstitutionen erhoben und auf dieser Grundlage mit Expert*innen eine Fair Pay Gehaltstabelle erarbeitet.

In einem zweiten Schritt wird für die Dampfzentrale Bern basierend auf der Fair Pay Gehaltstabelle ein neues Gehaltsschema erarbeitet und als Use Case für andere Institutionen dokumentiert.

Beteiligte Personen

Karin Bitterli, Geschäfts- / Kaufmännische Leitung Dampfzentrale Bern

Michelle Akanji, Gessnerallee

Barbara Stocker, Bühne Aarau

Thomas Keller, ehemals Kaserne Basel

Martin Schick, freischaffend

Anneli Binder, Dampfzentrale Bern

Sophie Mercier, Theatre Vidy

Externe Expertin:
Liliane Kuert, HR Marketing, Development, Processes

Mehr Informationen

www.dampfzentrale.ch

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