Friendly Reminder – Mail-out mit wichtigen Fristen und To-Do’s für Kulturschaffende by Sparx

Migros-Kulturprozent Sparx hilft mit dem «friendly reminder» den Überblick über wichtige Fristen und To-Dos zu wahren. Von Budgetplanung über Versicherungen bis hin zu Mental Health, mit dem friendly reminder flattern regelmässige Erinnerungen und Tipps in den Posteingang und helfen dabei, alles rechtzeitig und ohne Stress zu erledigen.

Einmal im Monat wird ein friendly reminder verschickt. Jeder Monat ist dabei einem spezifischen Thema gewidmet. Der friendly reminder verschickt unterschiedliche Tipps, erinnert an wichtige Aufgaben oder gibt weitere Hilfestellungen.

Wichtig: Nur wer angemeldet ist, erhält den friendly reminder!

Woraus besteht dieses Tool?

Regelmässiges Mailing mit Tipps und Tricks

 

Warum braucht es dieses Tool?

Um Komplexe Themen wie Steuern oder Finanzen einfach und unkompliziert zu vermitteln.

 

Was kann dieses Tool?

Es gibt Übersicht und bietet weitere Hilfestellungen für Kunst- und Kulturschaffenden bei administrativ-organisatorischen Aufgaben.

 

Für wen ist dieses Tool?

Kunst- und Kulturschaffende die sich professionalisieren möchten.

Impressum

Urheberschaft:
Migros-Kulturprozent Sparx

Kontakt:
Lilli Megerle, lilli.megerle@mgb.ch

 

Veröffentlicht 15.5.2026

Artists Take Action

Dieser Ratgeber unterstützt Kulturschaffende aller Sparten bei Fragen zur sozialen Sicherheit.

Mit dieser umfassenden Wissensdatenbank bietet Artists Take Action unter anderem Aufklärung zu den wichtigen Themen wie Alter, Familie, Auslandsaufenthalte, Unfall und Krankheit. Oder es zeigt auf, welche Versicherungen obligatorisch und welche freiwillig sind. Egal, wie viel man bereits über soziale Sicherheit weiss: Dieser Ratgeber von Kulturschaffenden für Kulturschaffende beantwortet die drängendsten Fragen.

Für wen ist dieses Tool?

Artists Take Action richtet sich an alle Kulturschaffenden, die in der Schweiz leben und arbeiten.

Woraus besteht dieses Tool?

Artists Take Action ist der umfassendste spartenübergreifende Guide zur sozialen Sicherheit in der Kultur. Er bietet Antworten zu konkreten Fragen zu Sozialversicherungen und Erwerbsformen. Bei weiteren Fragen wird ein Kontakt zum jeweiligen Berufsverband hergestellt.

Warum braucht es dieses Tool?

Viele Kulturschaffende lernen in ihrer Ausbildung wenig oder gar keine Grundprinzipen des Arbeitsmarktes kennen. Artists Take Action hilft dabei, die grundlegenden Lücken in Bezug auf Arbeitsrecht, Selbstständigkeit, soziale Absicherung und Versicherungen zu füllen.

Impressum

Suisseculture Sociale

info@suisseculturesociale.ch

artists-take-action.ch

Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild

Dieses Tool ist ein Referenzdokument, das von Costumières & Cie erstellt wurde, um faire, klare und respektvolle Arbeitsbedingungen für Berufe im Kostümbild festzulegen. Es ist aus einer kollektiven Arbeit mit Mitgliedern des Vereins, basierend auf ihren konkreten Erfahrungen in der Praxis, entstanden.

Angesichts oft unklarer, uneinheitlicher und prekärer Praktiken schlägt das Dokument einen gemeinsamen Rahmen vor, um den künstlerischen Beitrag, die Verantwortlichkeiten und die spezifischen Bedürfnisse von Kostümbildner*innen und Kostümteams anzuerkennen.

Das Dokument ist kein rechtsgültiger Vertrag, sondern ein Instrument für den Dialog und die berufliche Positionierung. Es soll die Anerkennung des Berufsstandes stärken und eine gerechtere Zusammenarbeit in Kulturproduktionen unterstützen.

An wen richtet sich dieses Tool?

Es richtet sich in erster Linie an Kostümbildner*innen und Kostümteams, aber auch an Compagnien, Produktionen, Kultureinrichtungen, Förderstellen und Partner, die unter respektvollen und professionellen Bedingungen zusammenarbeiten möchten.

Woraus besteht dieses Tool?

Das Dokument enthält detaillierte Empfehlungen zu den Rollen und Aufgaben, zur Vergütung, zu den materiellen Bedingungen und zur Arbeitsorganisation von professionellen Kostümbildner*innen. Es schafft eine gemeinsame Grundlage für die Auftragsabwicklung, von der Konzeptionsphase bis zum Ende einer Produktion.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Mitglieder von Costumières & Cie haben festgestellt, dass sich die Arbeitsbedingungen von Projekt zu Projekt stark unterscheiden und der Realität des Berufs nicht immer Rechnung tragen. Ohne einen gemeinsamen Rahmen sind die Fachkräfte in einer geschwächten Position, was individuelle Verhandlungen erschwert. Dieses Tool trägt einem kollektiven Bedürfnis nach Anerkennung Rechnung.

Was ermöglicht dieses Tool?

Es ermöglicht Diskussionen auf einer gemeinsamen Grundlage, macht kollektive Berufsanforderungen sichtbar und fördert ein besseres Verständnis der Kostümarbeit bei Arbeitgebenden, Institutionen und Kulturpartnern.

Costumières & Cie – kollektive Arbeit, die im Rahmen eines partizipativen Prozesses mit den Mitgliedern des Vereinsvorstands entstanden ist. 

info@costumieres-et-cie.ch 

www.costumieres-et-cie.ch 

Veröffentlicht 19.03.2026

art+care Newsletter – Sichtbarmachung von aktuellen Themen und Aktivitäten der Community

Der art+care Newsletter ist ein kollaboratives Publikationsformat, das Themen, Akteur*innen und Aktivitäten der Community sichtbar macht. Er erscheint monatlich und dient dem Netzwerk als kuratorisches Werkzeug, das Diskurse zu Care, Kunst sowie solidarischer Praxis bündelt und unterschiedliche Perspektiven aufzeigt. In diesem Format erhalten Beziehungsgeflechte, Projekte und Ressourcen eine öffentlich zugängliche Plattform.

Die im Newsletter geteilten Inhalte stammen grösstenteils aus den mehrsprachigen Signal-Gruppen der art+care Community. Dort können alle Chat-Mitglieder Beiträge einbringen.

Das Tool zeigt, dass ein Newsletter nicht nur als Informationskanal, sondern auch als partizipatives Wissensarchiv genutzt werden kann. Ein solcher Newsletter kann Communities dabei unterstützen, kontinuierlich Sichtbarkeit, Austausch und Vernetzung zu fördern.

Woraus besteht dieser Newsletter?

Updates zu Aktivitäten von art+care und aktuelle Beiträge aus der ganzen Community (genannt art+care Cosmos).

Warum braucht es dieses Tool?

Für die Stärkung des Care-Diskurses und interdisziplinärer Austausch in Kunst und Kultur.

Was kann dieses Tool?

Sichtbarkeit und Wissenstransfer schaffen

Für wen ist dieses Tool?

Ein Newsletter für alle, die sich für Beiträge und Formate rund um die Thematik von Kunst- und Carearbeit interessieren

Konzept & Redaktion:
art+care Kernteam

Inhalte:
Beiträge von Mitgliedern der Signal-Gruppen (art+care Cosmos)

Kontakt:
contact@artandcare.org

Website:
artandcare.org

Newsletter-Anmeldung

Signal-Gruppe (art+care Cosmos)

Veröffentlicht 05.03.2026

A:Practice

Handlungs-Matrix  – Auf dem Weg zu Kultureinrichtungen als ökologische Akteure

A:Practice ermöglicht eine globale Perspektive auf die ökologische Situation und definiert vier Handlungsfelder, die zu ihrer Balancierung beitragen.

A:Practice ist in Kooperation von The Forgotten Angle Theatre Collaborative (FATC), Südafrika, und KlimaKontor Basel, Schweiz, entstanden.

Woraus besteht dieses Tool?

Herzstück von A:Practice ist seine «Matrix of Action». Sie bietet Orientierung, ermöglicht, sofort ins Handeln zu kommen und erlaubt die gleichzeitige Umsetzung verschiedener Nachhaltigkeitskonzepte. Sie ist mit anderen Organisationsentwicklungs-Ansätzen kompatibel.

Warum braucht es dieses Tool?

Wir stellen fest, dass die ökologischen Krisen weiter eskalieren und Verwerfungen in der Gesellschaft zunehmen. Gleichzeitig sehen wir die grossen Potentiale von Kulturinstitutionen, zu einer ökologisch denkenden und handelnden Gesellschaft beizutragen. Wir treffen auf Verantwortliche der Institutionen, die ein Bedürfnis verspüren, vom Wissen ins Handeln zu kommen.

Tags

#klimapositiv
#solidarität
#südafrika
#globale perspektive
#kollaboration
#verantwortung
#handeln
#transformation #ökologischenarrative
#freude

Was kann dieses Tool?

Die A:Practice Matrix of Action

  • unterstützt die Entwicklung institutioneller ökologischer Kompetenzen
  • fördert die Handlungsfähigkeit der Organisation basierend auf ihrem spezifischen Standort, ihren Ressourcen und Qualifikationen
  • ermöglicht sofortiges Handeln auf allen Ebenen der Organisation
  • lädt alle in der Organisation ein, basierend auf ihren Kompetenzen, ihrer Motivation und Freude zu handeln
  • ermöglicht gleichzeitige Durchführung verschiedener Massnahmen
  • reduziert Bürokratie
  • unterstützt die Förderung transinstitutioneller Vernetzung
  • bietet einen dramaturgischen Rahmen für ökologische Narrative

Für wen ist dieses Tool?

A:Practice ist für jede einzelne Person, für Gruppen, Firmen etc. Vor allem jedoch für jene, die in Kulturinstitutionen tätigt sind. Speziell auch für Akteur*innen, die Positionierung und inhaltliche Ausrichtung dieser Institutionen verantworten: Intendantinnen, Direktor*innen, Leitungsteams, Autor*innen, Dramaturg*innen, Künstler*innen, Kurator*innen, Vermittler*innen etc.

Impressum

The Forgotten Angle Theatre Collaborative (FATC), est. 1995

KlimaKontor Basel, est. 2020

 

Barbara Ellenberger (A:Practice Switzerland)
Matthias Michel (A:Practice Switzerland)
Peter John Sabbagha (A:Practice South Africa)

produktionsDOCK: Leitfaden – Produzieren in der Freien Szene der Schweiz 

Dieser Leitfaden bietet Künstler*innen und Produktionsleiter*innen der Deutschschweizer Freien Szene der Darstellenden Künste eine praktische Orientierung. Schritt für Schritt führt er durch die zentralen Phasen eines künstlerischen Projekts – von der ersten Idee über die konkrete Umsetzung bis hin zur Verbreitung und Gastspieltournee. Der Fokus liegt auf praxisnahen Informationen und realistischen Einblicken in den typischen Ablauf einer Produktion, wie sie in Zusammenarbeit mit etablierten Veranstalter*innen in der Deutschschweiz realisiert wird.

Woraus besteht dieses Tool?

Die Inhalte basieren auf den aktuellen Arbeitserfahrungen der Produktionsleiter*innen von produktionsDOCK, ein Basler Büro von Produktionsleitenden (2017-2024), und spiegeln die Praxis im Jahr 2024 wider. Dieser Leitfaden versteht sich als Momentaufnahme, die einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise der Freien Szene bietet, ohne allgemeingültigen Anspruch auf Vollständigkeit oder Verbindlichkeit. 

Er gliedert sich in drei Hauptkapitel, die die Phasen eines künstlerischen Projekts strukturiert und praxisnah begleiten: Konzeption, Produktion und Diffusion/Touring. 

Zusätzlich geben zwei Exkurse vertiefte Einblicke in die Themen Personal- und Vereinsadministration, die für eine erfolgreiche Projektarbeit von Bedeutung sind. 

 

Tags

#produktionsleitung #projektadministration #produktionszyklus #management #help for self-help #freieszene #darstellendekünste #freiesproduzieren

Für wen ist dieses Tool?

Der Leitfaden richtet sich an alle, die in der Deutschschweiz in der Freien Szene tätig sind oder sich dort etablieren möchten: an junge Künstler*innen und Produktionsleiter*innen, die erste Erfahrungen sammeln, aber auch an erfahrene Produzierende, die Inspiration suchen oder ein nützliches Tool zur Nachwuchsförderung.

Impressum

Herausgeber: produktionsDOCK

Redaktion: Annina Birrer, Franziska Schmidt, Regula Schelling, Bernhard la Dous, Salomé Rodriguez Bär, Juliana Simonetti

Gestaltung: Céline Müller

Korrektorat: Heike Dürscheid

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Unterstützung:

Die Realisierung des Leitfadens wurde durch die grosszügige Unterstützung von m2act, dem Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent für die Darstellenden Künste, der Christoph Merian Stiftung sowie der Ernst Göhner Stiftung ermöglicht

 

 

SPARK THE FLAME! – art+care Begegnungs-Format zum Nachmachen

SPARK THE FLAME! ist ein adaptives Veranstaltungsformat von art+care, das künstlerische Praxis und Care-Arbeit in einem offenen, solidarischen Rahmen verbindet. Im Zentrum steht das gemeinsame Entzünden eines Feuers – als kollektive Handlung im physischen Raum und als Erlebnis geteilter Aufmerksamkeit, Fürsorge und Gemeinschaft.

Das Format schafft einen niederschwelligen Rahmen für Austausch, Resonanz und kollektive Präsenz. Teilnehmende wie Veranstaltende werden gleichermassen als Akteur*innen verstanden; das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Praxis.

Als Ready-to-use-Setting kann SPARK THE FLAME! von Einzelpersonen, Initiativen oder Institutionen eigenständig adaptiert und umgesetzt werden – vom Ateliergarten bis zum Festival, in unterschiedlichsten Kontexten. Entscheidend ist nicht die Grösse des Anlasses, sondern die Qualität der Begegnung.

art+care stellt allen Interessierten, die SPARK THE FLAME! hosten möchten, das Handout «How to SPARK THE FLAME!» zur Verfügung.

Woraus besteht dieses Tool?

Ein adaptives, bewusst einfach gehaltenes Veranstaltungsformat mit klarer, offener Struktur: Ein Feuer (real oder symbolisch) bildet den Mittelpunkt, ergänzt durch moderierten Austausch, optionale künstlerische Beiträge sowie eine Host-Checkliste zur eigenständigen Umsetzung. Die Einfachheit ist Teil des Konzepts.

Was kann dieses Tool?

  • Gemeinschaft und Resonanzräume schaffen
  • Neue Perspektiven und Kooperationen initiieren
  • Partizipation als künstlerische Praxis erfahrbar machen
  • Diskurse zu Kunst und Care aktivieren
  • Inklusive, generationenübergreifende Begegnungen ermöglichen
  • Menschen mit Fürsorgeverantwortung sowie ihren Angehörigen einen niederschwelligen Zugang zu Kultur eröffnen – als Veranstalterin/Host oder als teilnehmende Person. SPARK THE FLAME! ist familienfreundlich und für Akteurinnen jeden Alters geeignet.

Warum braucht es dieses Tool?

Care-Arbeit im Kunst- und Kulturbereich bleibt oft unsichtbar. Gleichzeitig fehlen niederschwellige, solidarische Begegnungsräume und entsprechende Strukturen.

Das Format stellt die Begegnung von Menschen aller Generationen ins Zentrum. Durch das gemeinsame Handeln und Zusammensein treten auch Menschen miteinander in Beziehung, die sich aufgrund ihrer Care-Situationen von gängigen Kunst- und Kulturformaten nicht angesprochen fühlen oder ausgeschlossen sind.

SPARK THE FLAME! stärkt Partizipation: Alle Anwesenden werden zu aktiven Mitwirkenden und gleichermassen als Akteur*innen des Geschehens verstanden. Im Anschluss können sie ihre Beteiligung ausdrücklich als künstlerische Teilnahme ausweisen (z. B. im eigenen künstlerischen CV). Das Zusammensein selbst wird zur kollektiven künstlerischen Performance.

Für wen ist dieses Tool?

  • Kulturschaffende mit Care-Verantwortung
  • Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen
  • Institutionen, Festivals und Initiativen
  • Communities, die solidarische Praxis stärken wollen
  • Menschen aller Generationen, die sich für die Thematik rund um Kunst und Care interessieren

Veröffentlicht 05.03.2026

Disrupting Harm in Dance

«Disrupting Harm in Dance» ist ein Online-Kurs zum Selbststudium, der von Whistle in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachleuten aus dem Tanzbereich – Crip Movement Lab, The Dance Union, J Bouey und OFEN Co-Arts – erstellt wurde. Sie bieten Informationen und Werkzeuge für Tänzer*innen, Performer*innen und angrenzende Berufsgruppen, die es ihnen ermöglichen, zusammenzuarbeiten und sich dabei sicher, verbunden und befähigt zu fühlen.

Whistle ist eine internationale Plattform, die 2017 von Frances Chiaverini und Robyn Doty gegründet wurde und sich gegen geschlechtsspezifische Verletzungen und andere Formen von Diskriminierung und Missbrauch in der Tanzbranche einsetzt. Ihr aktuelles Angebot umfasst Ressourcen und Empfehlungen, die ein ganzheitliches Unterstützungssystem für Veränderungen in der Tanzkultur fördern.

Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Der Inhalt des Kurses richtet sich in erster Linie an Tänzer*innen.

Tänzer*innen, Tanzlehrer*innen, Choreograph*innen, Regisseur*innen, Probenleiter*innen, Assistent*innen und alle, die in der Tanzverwaltung und -produktion arbeiten, könnten von Elementen dieser Ressourcen profitieren.

Tags

#Tanz Community
#faire Praxis
#Veränderung bewirken
#empowern
#speak up

Was beinhaltet der Kurs?

Dieser Kurs bietet eine Vielzahl an Werkzeugen, Online-Kursen, Videos, Vorträgen, Arbeitsblättern, Workshop-Materialien sowie alle Kontakte der mitwirkenden internationalen Fachleute.

Crip Movement Lab

  • eine kritische Methodik zum zugänglichen und inklusiven Praktizieren, Lehren und Schaffen von Tanz

The Dance Union

  • Dismantling White Supremacy (Weisse Vorherrschaft demontieren)

J Bouey

  • Somatic Astrology for Dancers Guide (Somatische Astrologie für Tänzer*innen – ein Leitfaden)

OFEN Co-Arts Plattform

  • Embodying Anti-Capitalist Process (Antikapitalistische Prozesse verkörpern)
  • Levelling Hierarchy in Dance (Hierarchie im Tanz abflachen)
  • Support and Universal Access (Unterstützung und universeller Zugang)
  • Speaking Up as an Act of Care (Die Stimme erheben als Akt der Fürsorge)

Whistle

  • Messy Talks: A Discussion Toolkit (Chaotische Gespräche – Werkzeuge für Diskussionen)
  • Boundaries and Consent: A Worksheet (Grenzen und Einverständnis – ein Arbeitsblatt)
  • Working with Consent (Mit Einverständnis arbeiten)
  • When Considering Touch (for Teachers, Choreographers) (Berührung in Erwägung ziehen (für Lehrer*innen, Choreograph*innen))
  • On publicly asking, «Who doesn’t pay?» (Zur öffentlichen Frage «Wer zahlt nicht?»)
  • Practical Tips for Talking to a Journalist [About Your Abuse] (Praktische Tipps für das Gespräch mit der Presse [über Ihren Missbrauch])
  • Signs of an Emotionally Abusive Choreographer (Anzeichen für emotional misshandelnde Choreograph*innen)
  • Providing (Self) Care (Für andere und sich selbst sorgen)
  • Writing an Impact Statement (Ein Impact statement verfassen)
  • When Considering Accountability (Verantwortlichkeit berücksichtigen)
  • CARA’s Model of Accountability: A Worksheet (CARAs Modell der Verantwortlichkeit – ein Arbeitsblatt)

Wozu braucht es diese Ressourcen?

Die Tanzkultur ist dysfunktional. Sie basiert auf der Förderung und Belohnung von Unterordnung und Unterwerfung im Tanz. Sie kann Tänzerinnen und Tänzer ihrer Autonomie und Intuition berauben und ihr eigenes Werteempfinden durch engstirnige Ideale von Disziplin, Perfektion und Virtuosität ersetzen. Auf institutioneller Ebene besteht ein eklatanter Mangel an Unterstützung für von Missbrauch betroffenen Tänzerinnen und Tänzern.

Download/Link

Alle Ressourcen sind in englischer Sprache verfügbar.

disruptingdance.com

Arbeitsbuch als PDF herunterladen

Was können diese Ressourcen bewirken?

Diese Ressourcen können verwendet werden, um Institutionsmitarbeitenden zu helfen, Tanzkunstschaffende besser zu unterstützen: durch Glaubwürdigkeit, und indem private Beschwerdeverfahren implementiert werden und ein erfüllendes Umfeld geschaffen wird, in dem das Wohlbefinden im Vordergrund steht.

Impressum

Whistle

disruptingdance.com

whistlewhileyouwork.art

Hinweis: Diese Ressourcen sind für Privatpersonen kostenlos. Wird dieser Kurs auf institutioneller Ebene verwendet, sollte eine Spende an Whistle und/oder an die einzelnen, an der Erstellung dieses Kurses beteiligten Personen in Betracht gezogen werden. Whistle empfiehlt wärmstens, die Mitwirkenden online oder im echten Leben ausfindig zu machen, sich ihre jeweiligen Werkkataloge anzusehen – und sie zu buchen und zu engagieren!

Migros-Pionierfonds: Von 0 auf 100

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox des Migros-Pionierfonds unterstützt dich dabei, aus einer guten Idee ein wirkungsvolles Pionierprojekt zu entwickeln. Denn gesellschaftliche Innovation entsteht selten geradlinig: Sie braucht Orientierung, Reflexion und die richtigen Werkzeuge zur richtigen Zeit. Die Toolbox vereint praxisnahe Anleitungen, erprobte Methoden und hilfreiche Vorlagen, die dich entlang deines Projektwegs begleiten. Sie hilft dir, Klarheit zu gewinnen, Herausforderungen zu strukturieren und nächste Schritte gezielt anzugehen. Ob am Anfang, mittendrin oder an einem Wendepunkt: die Toolbox steht dir als verlässliche Begleiterin zur Seite.

Woraus besteht dieses Tool?

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox besteht aus zwei zentralen Elementen: einer Anleitung für Pionierprojekte sowie einer Sammlung von Werkzeugen, Methoden und Vorlagen. Die Inhalte sind modular aufgebaut und können je nach Projektphase flexibel genutzt werden, vom ersten Ideenfunken bis zur Weiterentwicklung oder Skalierung.

Tags

#migrospionierfonds
#pionierprojekt
#von0auf100

Was kann dieses Tool?

Die Toolbox hilft euch, eure Idee zu schärfen, Entscheidungen fundiert zu treffen und euren Projektverlauf bewusst zu gestalten. Sie bietet konkrete Unterstützung bei Themen wie Zusammenarbeit, Wirkung, Rollenklärung, Kommunikation oder Reflexion. Die Inhalte sind praxisnah, erprobt und darauf ausgerichtet, euch handlungsfähig zu machen.

Für wen ist dieses Tool?

Die «Von 0 auf 100»-Toolbox richtet sich an Projektteams, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren Ideen einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen wollen. Sie ist besonders geeignet für Pionierprojekte in frühen und mittleren Phasen.

Warum braucht es dieses Tool?

Gesellschaftliche Veränderung ist komplex und mit Unsicherheiten verbunden. Projekte stossen unterwegs auf Fragen, Zielkonflikte oder Blockaden. Die Toolbox schafft Orientierung, macht implizites Wissen zugänglich und unterstützt dabei, Herausforderungen strukturiert anzugehen, ohne den individuellen Charakter eines Projekts zu verlieren.

 

 

 

Impressum

Urheberschaft:
Migros-Pionierfonds

Konzeption & Produktion:
Migros-Pionierfonds

Kontakt:
Migros-Pionierfonds

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Dampzentrale Bern: Gehaltschema für faire Löhne an Kulturinstitutionen in der Schweiz

Die Dampfzentrale Bern hat beim Zentrum für Kulturmanagement ZHAW die «Vorstudie Löhne Freie Kulturszene Schweiz» in Auftrag gegeben und basierend darauf ein Schema für faire Richtlöhne für Festangestellte an freien Produktionshäusern in der Schweiz entwickelt.

Diese Fair-Pay-Lohntabelle lehnt sich an am österreichischen Vorbild «Fair Pay für Kulturarbeit». Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung und Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt betreffen in erster Linie Freischaffende.

Die Vorstudie bietet eine Bestandesaufnahme der aktuellen Lohnsituation an freien Produktionshäusern (Fokus: Gastspielhäuser für Tanz und Theater). Die Resultate lassen sich auch auf Kulturzentren übertragen, die andere Sparten veranstalten.

Darauf aufbauend wurde ein Gehaltschema erstellt: Mit dem Gehaltschema können sich Kulturinstitutionen zu transparenten, fairen Löhnen verpflichten. Das Kerngeschäft jeder Kulturinstitution ist die Präsentation, Diskussion und Vermittlung künstlerischen Schaffens. Das Gehaltschema basiert auf der Haltung, dass kaufmännische und künstlerische Berufe auf ähnlichen Verantwortungsstufen gleich gewichtet werden sollen.

Warum braucht es dieses Tool?

Die Löhne von Festangestellten an Schweizer Kulturinstitutionen sind weit unter dem Durchschnitt, wenn sie mit vergleichbaren Positionen in anderen Branchen verglichen werden. Das verstärkt den Fachkräftemangel, schwächt die soziale Nachhaltigkeit und die Konsistenz der Arbeitsqualität an den Institutionen. Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlöhne und Empfehlungen für die Angestellten in Produktion, Kommunikation, Leitung, Technik von Kulturinstitutionen in der Schweiz. Die Richtgagen des Berufsverbandes tpunkt und die Bemühungen im Rahmen der Kulturbotschaft 2025-2028 betreffen in erster Linie Freischaffende.

Was kann dieses Tool?

Das neue Gehaltschema bietet ein einfach anwendbares, übertragbares, transparentes Baukastenmodell für die Anwendung auf alle Stellen in einer Kulturinstitution.

Für wen ist dieses Tool?

Kulturinstitutionen in der Schweiz, die sich zu fairen, transparenten Gehältern verpflichten wollen.

Fokus: Gastspielhäuser Tanz und/oder Theater

Woraus besteht dieses Tool?

Zentrales Element des Gehaltschemas ist ein Baukasten-Modell zur Anwendung für alle Positionen in einer Kulturinstitution.
Die Grundlage dafür lieferten die Resultate aus der Vorstudie der ZHAW.

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (alle Werte)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Median)

Angaben der Löhne in den Kulturorganisationen (Durchschnitt)

Impressum

Dampfzentrale Bern

Karin Bitterli (Kaufmännische Geschäftsführerin Dampfzentrale Bern), bitterli@dampfzentrale.ch