Keine*r wird besser ohne Pause

Die Initiantinnen dieser Projektidee sind Frauen mit Kindern, die im Theaterbereich in unterschiedlichen Funktionen arbeiten. Immer wieder müssen sie feststellen, dass ihr Anspruch auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheinbar nicht kompatibel ist mit den strukturellen Bedingungen der Theaterhäuser, der Arbeitsmentalität bestimmter Freier Gruppen und den allgemein festgefahrenen Systemen in Firmen.  
 
So kommt immer wieder ein ohnmächtiges Gefühl auf, dass jede Einzelne zwingt, über die Frage nachzudenken: „Kann und will ich als Mutter überhaupt weiterhin am und im Theater arbeiten?“. Das möchten sie verändern. Für Mütter, für Väter, für Kinder, die sich um ihre betagten Eltern kümmern. 
 
In Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Bereichen wie z.B. der Politik streben sie die Entwicklung einer Plattform an. In deren Rahmen erarbeiten sie neue Bedingungen, machen Vorschläge und setzen Ideen, um mit dem einen Ziel: Care-Arbeit und künstlerische Arbeit müssen sich nicht ausschliessen.

Beteiligte Personen

Mirjam Berger, Theaterschaffende, OK (Organisationskomitee), Bern

Nina Langensand, Performance/Film/Theater-Schaffende, OK, Luzern/Genf

Vera Bommer, Schauspielerin, female act Mitglied, OK, Basel

Ute Sengebusch, Theaterschaffende, Vorsitz t.punkt, OK, Basel

Ledwina Siegrist, Geschlechterforscherin und Politikerin / Mitarbeiterin bei der Menschenrechtsorganisation Brava – ehemals TERRE DES FEMMES Schweiz und Lehrbeauftragte, Beratende Funktion/OK, Basel

Bild: ©Mirjam Berger